Werkschauen zu internationalen Größen wie Louise Bourgeois und
Donald Judd, publikumswirksame Ausstellungen zu Caspar David
Friedrich oder Munch, Themenschwerpunkte, die im Querschnitt die
Kunstjahre 1937, 1968 und die Dekade der 80er analysierten. Schon das
Ausstellungsprogramm, das Thomas Kellein seit 1996 in Bielefeld auf
die Beine gestellt hat, ist aller Ehren wert. In einem unausrottbaren
Running Gag wird die Existenz Bielefelds gerne mal ganz infrage
Im Internet ist es schwierig genug, den Überblick zu behalten, gerade was die populärsten Filme und die dazu gehörigen Kritiken und Beschreibungen angeht. Ein Boom an Filmen überschwemmt das Netz und den Markt, immer wieder kommen neue Produktionen ins Kino oder auf Dvd heraus, die bald schon wieder unter den nächsten Neuerscheinungen verloren gehen. In all diesem Chaos verliert man dann auch schnell die Orientierung, weiß kaum mehr, was nun wirklich gut ist oder d
Kunst „aus dem Leben“ im fortwährenden Dialog mit dem Betrachter
Es ist dies die erste große Wiener Einzelausstellung der in Willich, Deutschland, lebenden Künstlerin, die mit ihren Werken, die sich „am Puls der Zeit bewegen“, nun auch die Begegnung und den Dialog mit dem Wiener Publikum sucht.
Es ist nicht leicht, Günter Grass– Abschiedsroman zu
besprechen. Zu gerne hätte man damit auch ein Lebenswerk gewürdigt.
Ein Werk von enormer Vitalität, in den Anfängen vor allem: kraftvoll,
zuverlässig unbequem, trotzig sprachmächtig. Aber dann sieht und
liest man in seinem jetzt erschienenen Roman, dass Grass das Flechten
des Lorbeers nicht anderen überlassen wollte. Er, der 82-Jährige, der
sich neuerdings "ausgeschrieben" nennt, hat es
Es ist ein packendes und humoristisch anspruchsvolles Buch, das den Leser hier erwartet. Auf 225 Seiten schildert die Autorin Marina Huthmacher fesselnd die Geschichte einer Redakteurin, die sich im harten Arbeitsleben durchzubeißen weiß und doch das ein oder andere Mal ins Straucheln gerät. Und selbst wenn die Geschichte rein fiktiv ist, so kann sich doch jede Frau ein wenig in der mal mehr und mal weniger sympathischen Hauptfigur Ilka Storck wieder finden. Auf jeden Fall ein B