WAZ: Kachelmann ist zu Recht frei. Kommentar von Frank Preuß

Jörg Kachelmann wird den Prozesssaal als freier Mann
betreten. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte nicht über Schuld und
Unschuld des Fernsehmoderators zu befinden, sondern darüber, ob die
Untersuchungshaft angemessen ist.

Kachelmann ist zu Recht frei. Angesichts einer schil-lernden
Sachlage, mit Aussagen und Gutachten, die auch für seine Unschuld
sprechen, wäre es unverantwortbar gewesen, ihn festzuhalten. Aussage
steht gegen Aussage, und an der Glaubwürd

Westdeutsche Zeitung: Kachelmann =
von Wolfgang Radau

Mehr als 18 Wochen hat Jörg Kachelmann in
Untersuchungshaft zugebracht. Ob zu Recht oder zu Unrecht, das wird
demnächst vor dem Landgericht Mannheim verhandelt. Fest steht nur:
Als der Wettermoderator am 20. März festgenommen wurde, geschah dies
unter dringendem Tatverdacht. Anklage erhoben wurde wegen
hinreichenden Tatverdachts. Freigelassen wurde er gestern, weil kein
dringender Tatverdacht besteht. Es gibt viele Fragezeichen in diesem
Fall. Dass die Justiz bestätige

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Kachelmann

Der Fall Kachelmann wirft Fragen auf, denen man
sich kaum entziehen kann. Darf man vor der Kamera als der nette
Sonnenschein-Verkäufer auftreten und dann im wahren Leben jemand
völlig anderes sein? Dürfen persönlicher Wille und öffentliche
Vorstellung auseinander fallen? Ja, dürfen sie. Es geht niemanden
etwas an, was man privat macht, denkt oder fühlt. Darauf hat die
Öffentlichkeit keinen Anspruch, dafür hat sie nicht bezahlt. Auch im
Fall J&o

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Kachelmann

Die Entscheidung ist ein fatales Signal an alle
Opfer sexueller Gewalt. Im Fall Kachelmann sprechen die objektiven
Spuren, die am Tatort und Opfer zu finden waren, ziemlich klar gegen
den charmanten Wettermoderator. Das Gericht hat diese objektiven
Spuren einfach ignoriert. Man kann es keinem Vergewaltigungsopfer
verdenken, wenn es sich nach dieser Entscheidung lieber nicht der
Justiz anvertraut.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 –

Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert die Haftentlassung Kachelmanns (Freitagausgabe)

Der Preis der Prominenz

Grundsätzlich besteht ja immer der Verdacht, dass prominente
Mitmenschen noch einen Bonus oben drauf bekommen – wenn sie
beispielsweise vor Gericht stehen. Jörg Kachelmann liefert das
Gegenbeispiel. Für ihn war seine Bekanntheit eindeutig ein Malus,
eine Last, die ihn schlechter stellte als andere.

Was dran ist an diesen Vorwürfen, wird nun ein Gericht klären.
Kachelmann ist mit dieser Haftentlassung nicht auch freigesprochen.
Aber s

Berliner Rundfunk 91.4 rundum erneuert: Neue Morningshow, neue Verpackung & neues Design

Berliner Rundfunk 91.4 rundum erneuert: Neue Morningshow, neue Verpackung & neues Design

Der Berliner Rundfunk 91.4 startet mit einer neuen Morningshow in den August: Simon Kober und Nicole von Wagner übernehmen den „Frühfunk“ von 5 bis 10 Uhr. Auch das restliche Tagesprogramm, die On-Air-Verpackung sowie das äußere Erscheinungsbild mit Logo und Homepage werden erneuert. Was bleibt, ist die Musik: Die erfolgreiche Musikmischung aus 70er und 80er Titeln bleibt die Basis des Radioprogramms.

Verlag für neue Autoren präsentiert die Lebensgeschichte eines togolesischen Einwanderers

Verlag für neue Autoren präsentiert die Lebensgeschichte eines togolesischen Einwanderers

Einfach und schlicht ist der Stil, in dem der Autor Kokou Apenouvon seine gar nicht so einfache und schlichte Zeit von der Ankunft in Deutschland 1992 bis hin zum Jahr 1997 beschreibt. Und doch ist es genau dieser Stil des so von der deutschen Sprache begeisterten Togolesen, der dieses Buch zu etwas Lesenswertem werden lässt. Nur allzu deutlich schildert er die Schwierigkeiten, die zuweilen auf einen Asylbewerber zukommen können, sei es nun die befremdliche, neue Umgebung und die damit

Fouqué Verlag präsentiert mit „Ferne Morgenröte“ einen historischen Roman

Fouqué Verlag präsentiert mit „Ferne Morgenröte“ einen historischen Roman

Viel hat man schon über den zweiten Weltkrieg und seine weitreichenden Folgen lesen können – viele Einzelschicksale miterlebt, Tragödien nachempfunden und um berühmte und weniger berühmte Opfer getrauert. Dieser von Ursula Niederberger verfasste Roman knüpft an die schon vorhandenen Werke an und ist doch ein in sich geschlossener, einzigartiger Roman. Eine Liebe auf Distanz, ein Desateur und ein kleines Familiendrama spielen eine gemeinhin große Rolle auf de

1 3 4 5 6 7 64