Günther Jauch gibt es nicht im Sonderangebot. Seine
Beliebtheitswerte in der Republik sind einmalig, seine Auszeichnungen
ungezählt, seine Qualitäten als Infotainer unbestritten. Und man muss
nicht einmal so smart sein wie dieser allgegenwärtige
Fernsehplauderer, um den eigenen Preis mühelos in die Höhe zu
treiben. Man muss sich nur die verzweifelten Bemühungen der ARD zu
Gemüte führen, sich mit ihm endlich schmücken zu können. Koste es,
Seit der Veröffentlichung seines
Anti-Camorra-Bestsellers "Gomorrha" 2006 lebt der italienische Autor
Roberto Saviano mit den Todesdrohungen der neapolitanischen Mafia. In
einem exklusiven Text für das Hamburger Magazin stern beschreibt
Saviano, wie sich sein Alltag mit Bodyguards in ständig wechselnden
Hotelzimmern und Geheimwohnungen anfühlt – und wie tiefgreifend sich
sein Leben verändert hat.
So heißt es in dem Text in der neuen, am Donnersta
"Hier schlägt der Puls der Kunst" ist die
Botschaft der Quadriennale Düsseldorf 2010, unter deren Leitgedanken
"kunstgegenwärtig" sich vom 11. September an zehn Museen und
Kunstinstitutionen, weitere Partner und über 30 Galerien
zusammengeschlossen haben. Die Stadt Düsseldorf fördert die
Quadriennale mit großzügigen 4,6 Mio Euro. Düsseldorf hat eine eigene
Geschichte, wenn es um Kunst geht. Von hier gingen und gehen bis
heut
Krieg zeigt zu allen Zeiten sein hässliches
Gesicht
Nichts ist so vergangen wie die Vergangenheit. Wirklich? Der Fund
der toten Landsknechte dreht den Zeittunnel um. Die Opfer, die der
Krieg vor 400 Jahren forderte, platzen unvermittelt in unsere
Gegenwart. Nun zählt nicht mehr Wallenstein, sondern der Soldat ohne
Namen. Die Toten zeigen drastisch, was die großen Lenker der Historie
fast immer anrichteten: unermessliches Leid. Der Stralsunder Fund
schockiert – und er fa
2002 war die Aufregung groß. Da zeigte Bjarne
Melgaard sadomasochistische Bilder im Herforder Museum MARTa, und als
sich schließlich sogar die Staatsanwaltschaft aufregte, sprach der
MARTa-Chef Jan Hoet von Zensur. Wenn von Zwangsmaßnahmen in Russland
die Rede ist, heißt es: Ja, Russland, daraus wird nie ein moderner
Staat, schon unter den Zaren hat–s doch nur mit der Knute
funktioniert, Stalin verließ sich auf den Terror, und die jetzigen
Potentaten halten s
Wirkt die Homöopathie nun, oder wirkt sie nicht? Das
ist eine Frage, über die sich Wissenschaftler seit ewigen Zeiten
zanken. Doch das Schöne ist: Es lässt die Menschen, die mit Kopfweh,
Knieschmerz oder Warzen auf die Kraft der kleinen Kugel bauen,
ziemlich kalt. Ob es wirkt, ist egal. Hauptsache, es hilft.
Ist es vielleicht der Placebo-Effekt? Dass es ihn gibt, ist
wissenschaftlich fixiert. Die Anhänger der Homöopathie verweisen aber
beim Placebo gerne au
Nicht schimpfen, es sind doch nur Zeugnisse! Und es
sind nur Noten. Selbst dann, wenn sie nicht für Jubel-Arien taugen.
Wie Noten heutzutage wirklich zustande kommen, können Sie auf der
übernächsten Seite nachlesen. Aber Sie haben ja selbst schon oft
genug im Leben Noten bekommen, um zu wissen: Angemessen, geschweige
denn gerecht sind sie selten. Es sind Zahlen, die nur so tun, als ob
sie etwas anderes wären als – subjektive Einschätzungen, grobe
Nähe
Die Bühne vor dem Kloster Banz wird für junge Liedermacher zum 24.
Mal zu "Brettern, die die Welt bedeuten". Am kommenden Wochenende
treten dort die Förderpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung im
Vorprogramm des Open-Airs "Songs an einem Sommerabend" auf. Bereits
am Vortag (15.07.2010) geben sie sich ein Stelldichein beim Konzert
der Preisträger im Großen Saal des Klosters.
Mit insgesamt 6.000 Euro dotiert die CSU-nahe
Hanns-Seidel-
Bei den Sommerfestspielen des Festspielhaus
Baden-Baden gastieren vom 16. bis 20. Juli 2010 Valery Gergiev und
das Mariinsky-Theater St. Petersburg. Eröffnet werden die
Sommerfestspiele am Freitag, 16. Juli, 20 Uhr mit der selten
gespielten komischen Oper "Il viaggio a Reims" von Gioachino Rossini.
Die Inszenierung stammt von dem französischen Regisseur Alain
Maratrat, es singen von Valery Gergiev ausgewählte Solistinnen und
Solisten der Akademie für jung
Bilder als Funken für den Skandal, Künstler unter Beschuss,
Kuratoren vor Gericht: Die Moskauer Jagdszenen erinnern an die
Kämpfe, die Kunst im 19. Jahrhundert um ihre Freiheit auszufechten
hatte. Während das Betriebssystem Kunst im Westen auf Hochtouren
läuft, muss in Russland um einen liberalen
Umgang mit Kunst gestritten werden. Das wirkt gestrig. Auch wenn
den Kuratoren das angedrohte Arbeitslager erspart bleibt – ihre
Verurteil