Die Welt ist voll von Dingen, die die Welt nicht
braucht. Und meistens braucht es schon einen Umzug, um festzustellen,
was man alles nicht braucht. Beziehungsweise: Um nicht zugewuchert zu
werden von Dingen, die die Welt so wenig braucht, dass sie nicht
einfach nur herumliegen oder -stehen, sondern schon Asyl genießen.
Soll sich jeder selbst aussuchen, wovon hier die Rede ist – was
dem einen seine Krawattennadel, eine Phil-Collins-CD oder die
Würfelzuckerzange, ist dem anderen
Star-Trompeter Till Brönner will als Jury-Mitglied
der Vox-Castingshow "X Factor" keine Jazz-Ausgabe von Dieter Bohlen
sein. Das erklärte der Musiker im Gespräch mit den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe).
"Ich habe Erfahrung mit Vergleichen. Noch bevor man sich meine
Musik angehört hatte, wurde ich früher mit Chet Baker verglichen. Und
wenn bekannt wird, dass man in eine Jury geht, heißt es gleich: der
neue Dieter Bohlen. Das
Die Teilnehmer an der Finalrunde für den Deutschen Vorlesepreis
2010 stehen fest: 18 Vorleseinitiativen und Einzelvorleser aus
Bayern, Bremen, Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wurden in Köln mit einer
Nominierung ausgezeichnet.
Juryvorsitzender und Schirmherr Peter Kloeppel freute sich über
die Vielfalt der Bewerbungen: "Ich finde es immer wieder
überwältigend, wie viele Menschen sich mit
Die Zahl der Bewerbungen für den zum zweiten Mal
ausgelobten "NDR Kultur Sachbuchpreis" übertrifft alle Erwartungen.
Insgesamt 334 Verlage aus Deutschland, Österreich, der Schweiz,
Belgien und Italien haben 804 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Damit
wurden die Vorjahreszahlen mehr als verdoppelt – ein klares Indiz für
die Etablierung des Preises im deutschsprachigen Verlagswesen.
Die Einreichungsfrist ist am 30. Juni abgelaufen. Jetzt beginnt
die Arbei
Gleich zwei starken Frauen widmen sich die
SWR-Beiträge zur diesjährigen fünfteiligen Staffel von "Deutschland,
deine Künstler", die ab 14. Juli im Ersten zu sehen ist: Doris Dörrie
(Ausstrahlung am 14. Juli um 23 Uhr) und Katharina Thalbach
(Koproduktion RBB/SWR, Ausstrahlung am 21. Juli um 23 Uhr).
Der 45-minütige Film über Doris Dörrie von Alice Agneskirchner
begleitet die Regisseurin bei den Dreharbeiten zu "Die Friseuse",
Das Jüdische Sommerfestival in Budapest
lädt vom 26. August bis zum 6. September 2010 zum dreizehnten Mal in
die ungarische Hauptstadt ein. Erneut präsentieren internationale
Künstler jüdische Kultur und Tradition im Rahmen dieses
Gesamtkunstfestivals.
Besonderheit in diesem Jahr: Aus Anlass seines 13-jährigen
Bestehens, nach jüdischem Ritus das Jahr des Erwachsenwerdens, begeht
das Jüdische Sommerfestival am 29. August um 19.00 Uhr seine
Bar-Mit
Das alte Fabrikgelände Edelfettwerk öffnet am 17.
Juli 2010 ab 21 Uhr seine Tore zur außergewöhnlichen Sommerparty
"SummerSprinG 2010". Sowohl im Indoorbereich als auch auf der
Open-Air Fläche mit 1.500 qm sorgen die House DJs Ferry Corsten & Co.
für Ekstase auf der Tanzfläche. Bei schönem Wetter wird der Beachclub
geöffnet, wo man mit BBQ und Longdrinks zur Musik von lokalen DJs wie
Kevin de Jong und Kai Schwarz feiern kann.
Alles erlaubt – außer Currywurst! Das ist die Devise des
Generaldirektors der Dresdner Kunstsammlungen Martin Roth, wenn es um
private Veranstaltungen in Museen geht. Warum eigentlich? Die Kunst
wird auch mit Würsten fertig. Es ist ja überhaupt nichts dagegen
einzuwenden, wenn Kultureinrichtungen sich als Kulisse für die oberen
Zehntausend hergeben. Repräsentationslust war immer Geldquelle der
Künste. Natürlich dür
Sperrfrist: 05.07.2010 20:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Angela Steffen von der Filmakademie Baden-Württemberg hat mit
ihrem Kurzfilm "Lebensader" den mit 5000 Euro dotierten Hamburg
Animation Award 2010 gewonnen. Fabian Erlinghäuser,
Chef-Animationsdesigner des für den Oscar nominierten Trickfilms
"Brendan and the Secret of Kells", hielt die Laudatio vor 7
Alles spricht für eine Geschichtspflege, die mehr als den Stolz
der Vergangenheit im Sinn hat. So schuldet Deutschland es den
NS-Opfern, die Bauten und Dokumente zu erhalten, die deren Leid
beweisen. Auch über den deutschen Totalitarismus hinaus: Der Blick
auf die dunklen Kapitel ist längst eine Selbstverständlichkeit der –
postkolonialen – Geschichtsschreibung.
Dass man über die Bewerbung der Reichsparteitagsstadt Nürnb