Zeitgenössische Kunst aus Senegal: Taha Diakhaté präsentiert neue Werkserie in Mönchengladbach

Zeitgenössische Kunst aus Senegal: Taha Diakhaté präsentiert neue Werkserie in Mönchengladbach

Mit Taha Diakhaté kommt einer der profilierten zeitgenössischen Künstler Senegals nach Deutschland. In Mönchengladbach präsentiert der in Dakar lebende Maler, Installations- und Performancekünstler unter dem Titel „Evolution“ insgesamt rund 30 aktuelle Gemälde aus dem Jahr 2026. Seine eindrucksvollen Arbeiten verbinden afrikanische Tradition mit zeitgenössischer Bildsprache und laden dazu ein, über Identität, Bewusstsein und den Wandel unserer Zeit nachzudenken.

Charakteristisch für seine Werke sind vielschichtige Kompositionen und die Überlagerung verschiedener Bildebenen, die Erinnerungen, Erfahrungen und unterschiedliche Realitätsebenen sichtbar machen.

Die Vernissage findet statt am Donnerstag, dem 23. Juli, um 19:00 Uhr, im Schulungszentrum der Haaß GmbH & Co. KG und der Schmitz Security GmbH, Marie-Bernays-Ring 31, 41199 Mönchengladbach.

Öffnungszeiten: Freitag, dem 24. Juli, 8 bis 13.00 Uhr; Montag (27.07.26) und Dienstag (28.07.26), von 8 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kathrin de Blois, die gemeinsam mit ihrem Bruder Bernd Haaß das Haustechnikunternehmen Haaß leitet, betont: „Ich finde Taha Diakhatés Arbeiten mit ihrer afrikanischen Symbolik und ihrer Farbgewalt einfach großartig. Spannend ist es auch, sich direkt mit dem Künstler über Afrika auszutauschen und aus erster Hand etwas über den Senegal zu erfahren.“

Alexander de Blois, geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz Security GmbH, fügt hinzu: „Diese Ausstellung verspricht eine besondere Begegnung zwischen Kunst und Kulturen. “

Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, nicht nur Taha Diakhatés aktuellen Werke kennenzulernen, sondern auch mit dem Künstler selbst über seine Inspirationen, seine Arbeitsweise und die Hintergründe seiner Kunst ins Gespräch zu kommen.

1968 in Senegal geboren, wurde Taha Diakhaté bereits in jungen Jahren von seinem Onkel väterlicherseits, dem renommierten Kunstmaler Mamadou Diakhaté, an die Malerei herangeführt. Später folgte ein Studium an der École Nationale des Arts in Dakar. Ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland im Jahr 2002 vertiefte seine Verbindung zur europäischen Kunstszene und prägte seine weitere Entwicklung nachhaltig.

Aufmerksamkeit erlangte der Künstler unter anderem mit seiner Einzelausstellung „Xoolal sa bopp“ im Jahr 2011 in der Nationalgalerie von Dakar. 2025 präsentierte er im Musée Théodore Monod in Dakar die Einzelausstellung „Melokaan“.

Seine Werke wurden zudem bereits in zahlreichen weiteren Ländern u.a. Deutschland, in Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg präsentiert.