Perchtoldsdorf/Wien “ Das österreichische Digitalunternehmen online360 service GmbH erweitert seine Medienbeobachtungs-Plattform MediaIntel um einen KI-Assistenten, mit dem Unternehmen, Behörden und Organisationen ihre Presselage in natürlicher Sprache abfragen können. Statt Kennzahlen aus mehreren Dashboard-Ansichten zusammenzusuchen, genügt künftig eine Frage wie „Wie hat sich die Tonalität gegenüber uns in den letzten vier Wochen entwickelt – und was treibt sie?“ oder „Wer dominiert das Thema Energie?“. Der Assistent antwortet in Sekunden – ausschließlich auf Basis der Daten des jeweiligen Kunden und mit Verweis auf die konkreten Quellartikel.
Vom Dashboard zur Frage in natürlicher Sprache
Medienbeobachtung bedeutete bisher: Diagramme lesen, filtern, vergleichen. Der neue Assistent kehrt das um – aus „Daten anschauen“ wird „Daten fragen“. Nutzerinnen und Nutzer stellen ihre Frage so, wie sie sie einer Kollegin stellen würden; das System wählt selbstständig die passenden Auswertungen aus, rechnet die Zahlen aus den tatsächlichen Erwähnungen zusammen und formuliert eine verständliche Antwort. Diese ist mit Quellen belegt: Jede genannte Zahl lässt sich per Klick bis zum einzelnen Artikel zurückverfolgen.
Tonalität gegenüber konkreten Akteuren – nicht nur zum Artikel
Der entscheidende Unterschied zu einfacher Stimmungsmessung liegt im Detail. MediaIntel bewertet nicht nur, ob ein Artikel insgesamt positiv oder negativ klingt, sondern misst die Tonlage gezielt gegenüber jeder beobachteten Entität – also gegenüber dem eigenen Unternehmen, einzelnen Mitbewerbern, Partnern, Personen oder Themen. So wird kritische Berichterstattung über einen Wettbewerber auch dann erfasst, wenn der umgebende Artikel neutral geschrieben ist und etwa mehrere Akteure zugleich nennt.
Konkret können Kundinnen und Kunden eine Beobachtungsliste (Watchlist) mit den für sie relevanten Akteuren anlegen – eingeteilt nach Rolle, etwa „eigene Organisation“, „Mitbewerber“, „Partner“ oder „Thema“. Der Assistent liefert dazu auf Nachfrage unter anderem:
* den Sentiment-Verlauf gegenüber einer Entität über Tage und Wochen, samt den Artikeln, die einen Ausschlag verursacht haben;
* den Share of Voice – also wer in einem Themenfeld wie sichtbar ist, wahlweise nach Anzahl der Erwähnungen oder nach Reichweite der Medien gewichtet;
* die Wettbewerbsposition im direkten Vergleich: Wer wird in welchem Ton, in welchen Medien und zu welchen Themen genannt;
* die Themenführerschaft („Issue Ownership“) – welche Organisation ein bestimmtes Thema in der öffentlichen Wahrnehmung besetzt;
* sowie die negativen Treiber, auf die ein Kommunikationsteam kurzfristig reagieren sollte.
Nur die eigenen Daten – und keine erfundenen Antworten
Beim Thema Vertrauen setzt MediaIntel zwei harte Grenzen, die das Unternehmen als zentrale Anforderung an einen geschäftstauglichen KI-Assistenten versteht. Erstens: strikte Mandantentrennung. Jeder Kunde greift ausschließlich auf die eigenen Daten zu. Durch keine noch so geschickte Frageformulierung lässt sich auf die Daten eines anderen Kunden zugreifen – das ist technisch im System verankert, nicht bloß eine Richtlinie. Zweitens: keine erfundenen Antworten. Trägt die Datenlage eine Frage nicht, sagt der Assistent das klar, statt eine plausible, aber unbelegte Antwort zu konstruieren. Jede Aussage bleibt auf reale, im Kundenkonto erfasste Artikel und Kennzahlen zurückführbar; Antworten erscheinen automatisch in der Sprache der Nutzerin oder des Nutzers.
Damit überträgt das Unternehmen das Grundprinzip seiner Plattform auf den Dialog: MediaIntel trennt zunächst die überprüfbaren Tatsachen einer Meldung heraus und gleicht sie gegen mehrere unabhängige Quellen ab, bevor eine Information als gesichert gilt. Der Assistent baut auf genau diesen geprüften Daten auf.
„Ein Chatbot ist für Profis nur dann brauchbar, wenn er nicht rät“, sagt Geschäftsführer Stephan Mitterer. „Unser Assistent beantwortet ausschließlich Fragen zu den eigenen, belegten Daten des Kunden – jede Zahl ist bis zum Quellartikel klickbar, und wenn die Faktenlage etwas nicht hergibt, sagt er das offen. Vertrauen entsteht nicht durch eloquente Antworten, sondern durch nachvollziehbare.“
Verfügbarkeit
Der KI-Assistent steht Geschäftskundinnen und -kunden direkt im MediaIntel-Dashboard zur Verfügung; die zugrunde liegenden Analysen lassen sich über eine Schnittstelle (API) auch in eigene Systeme einbinden. Ergänzend setzt das Unternehmen auf besonders energiesparende Hardware statt auf große Rechenzentren, was den Stromverbrauch der Auswertung deutlich senkt. Wie die zugrundeliegende Technologie in der Praxis arbeitet, zeigt online360 aktuell an mehreren öffentlich zugänglichen Nachrichtenportalen in verschiedenen Sprachen – exemplarisch unter nachrichten360.com.
Selbst testen
Interessierte Unternehmen und Organisationen können MediaIntel inklusive des neuen KI-Assistenten kostenlos und unverbindlich ausprobieren. Über die Selbstregistrierung lässt sich in wenigen Minuten ein Konto anlegen und eine eigene Beobachtungsliste – etwa mit dem eigenen Unternehmen, relevanten Mitbewerbern und Themen – einrichten; anschließend beantwortet der Assistent erste Fragen zur aktuellen Presselage direkt im Dashboard. Der Testzugang steht unter https://mediaintel.co/b2b/register bereit.
Über online360 service GmbH
Die online360 service GmbH mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien entwickelt die KI-gestützte Medienbeobachtungs-Plattform MediaIntel. Das System wertet laufend Nachrichtenquellen in mehreren Sprachen aus, erkennt Personen, Organisationen und Themen, misst die Tonalität gegenüber einzelnen Akteuren und prüft jede Aussage gegen mehrere unabhängige Quellen, bevor sie in die Auswertung einfließt. Ziel ist eine Medienbeobachtung, der Unternehmen, Behörden und Organisationen vertrauen können – faktenbasiert statt auf der Vermutung einer KI.
