16. April 2026 – Luigi Pantisano, der im Sommer die Nachfolge von Linken-Chef Jan van Aken antreten will, hat deutlich gemacht, dass er nach einer Wahl vor allem das Gespräch mit den Beschäftigten suchen werde. „Ich will die Arbeiterinnen und Arbeiter für die Linke zurückgewinnen“, äußerte sich Pantisano im Fernsehsender phoenix. Man müsse sich dem Ärger und Unmut der Menschen vor Ort stellen, um die Politik auf die wirklich wichtigen Probleme auszurichten. „Es gibt ganz viele Menschen, die genug haben von einer Politik, die auf sie herabschaut, die ihr Leben schwieriger und unbezahlbar macht“, so der Linken-Bundestagsabgeordnete weiter. Um neues Vertrauen zu erhalten sei es wichtig, zu zeigen, dass es neben der aktuellen Regierungspolitik eine Partei gebe, die die Sorgen der Menschen ernst nehme. „Wir haben eine Situation, in der die Politik jeden Tag darüber berät, wie sie das Leben bezahlbarer machen kann – und am Ende kommen Ergebnisse dabei raus, sodass das Leben weiter teurer wird“, meinte Pantisano. Er wolle zudem den Trend brechen, dass sich viele Arbeitnehmer der AfD zuwenden würden. „Wir müssen uns dem entgegenstellen. Das ist die große Aufgabe, die die Linke hat, die Beschäftigten, diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und arbeiten gehen, die den Laden am Laufen halten, für uns zu gewinnen.“
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