Rundfunkrat des NDR begrüßt den Ausbau barrierefreier Angebote

Rundfunkrat des NDR begrüßt den Ausbau barrierefreier Angebote

Im Auftrag der Vorsitzenden des NDR Rundfunkrates, Cornelia Höltkemeier, verbreitet der NDR nachfolgende Mitteilung.

Der NDR wird 2026 seine barrierefreien Angebote weiter ausbauen. Mit zusätzlichen Untertiteln, mehr Audiodeskription, Angeboten in Deutscher Gebärdensprache sowie Inhalten in leichter und einfacher Sprache verbessert er den Zugang zu seinen Programmen kontinuierlich. „Der Ausbau barrierefreier Angebote ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Teilhabe. Er ist zentraler Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags und soll möglichst allen Menschen Zugang zu Information, Kultur und Unterhaltung ermöglichen“, erklärt die Vorsitzende Cornelia Höltkemeier. Daher werde der Rundfunkrat den weiteren Ausbau barrierefreier Angebote auch künftig unterstützen.

Die Rundfunkratsmitglieder haben zudem dem Abschluss eines Programmbeschaffungsvertrages für die sechsteilige Serie „Die Päpstin“, dem Erwerb der Übertragungsrechte an den IBU-Biathlon-Weltcups und -Weltmeisterschaften durch die EBU für die Saisons 2030/31 bis 2033/34 sowie der Audiovisuellen Verwertungsrechten an den FIS-Ski-Weltcups des DSV für die Saisons 2026/2027 bis 2029/2030 zuzüglich der Option für die Saison 2030/2031 zugestimmt. In der Saison 2024/25 erreichten die Biathlonübertragungen im Ersten im Schnitt rund 3 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer und damit einen Marktanteil von 25,7%. Die Beibehaltung der Wintersport-Programmierung ist ein erklärtes Ziel der ARD-Sportstrategie.

Ausführlich hat sich der Rundfunkrat mit der Sicherstellung journalistischer Standards in öffentlich-rechtlichen Social-Media-Angeboten befasst. 74 Prozent der jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren geben Soziale Medien als ihre primäre Informationsquelle für politische Themen an. Daher kommt gerade den entsprechenden öffentlich-rechtlichen Angeboten in sozialen Netzwerken eine besondere Bedeutung zu. Am Beispiel von ARD-aktuell wurden die Abläufe, Abnahmeprozesse und die redaktionelle Verantwortung für Formate wie Vertical Videos, Reels, Storys und Posts dargestellt. Zudem wurden die besonderen Herausforderungen im Nachrichtenalltag diskutiert. Die Gremienmitglieder machten deutlich, dass sich auch Socia-Media-Angebote an den Vorgaben des Staatsvertrags messen lassen müssen. Die Vorsitzende des Rundfunkrates erklärt: „Gerade auf Social Media ist es wichtig, dass öffentlich-rechtlicher Journalismus seinen Qualitätsanspruch konsequent im Blick behält. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich darauf verlassen können, dass auch kurze Formate sorgfältig recherchiert, geprüft und eingeordnet sind.“ Darüber hinaus wurde die besondere Bedeutung von FUNK für die Erreichung der non-linearen Zielgruppen diskutiert. Der Rundfunkrat machte deutlich, dass dieses von ARD und ZDF getragene Angebot weiterhin im Fokus der künftigen ARD Strategie stehen muss.

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