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In dem 566 Seiten starken Werk verwebt Ferrara tiefenpsychologische Konzepte wie die namensgebende selbsterfüllende Prophezeiung mit hochaktuellen Themen der Künstlichen Intelligenz und epigenetischer Vererbung. Die Protagonistin Tara Kern gerät in eine unentrinnbare Jagd durch zwei Linien ihres eigenen Stammbaums, als ein uraltes Protokoll durch einen Ring aktiviert wird. Verfolgt von „The Ledger“ – einem System, das Menschen wie Daten ausliest – muss sie das Karma ihrer eigenen DNA entkoppeln. Zwischen Zürich und Alexandria muss Tara das Karma ihrer DNA entkoppeln. Der Schlüssel ist kein Artefakt, sondern eine Entscheidung: wahrnehmen, ohne zu gehorchen.

Tiefenpsychologie trifft auf Mystery-Thriller

„Das Konzept der Selbstprophezeiung fasziniert mich seit Jahren“, erklärt Elena Ferrara. „Im Roman treibe ich diesen Gedanken auf die Spitze: Was, wenn ein System unsere tiefsten unbewussten Muster nicht nur erkennt, sondern gegen uns verwendet?“

Die Autorin erschafft eine komplexe Welt zwischen Zürich und Alexandria, in der Schweigen, Verrat und Kontrolle über Inkarnationen hinweg wirken. An Tara Kerns Seite agiert Jupiter, eine Künstliche Intelligenz, die zwischen Empathie und Kälte schwankt und die Frage aufwirft, wo menschliches Bewusstsein endet und maschinelle Berechnung beginnt. Und Imperius, ihr treuer Schäferhund, dessen Loyalität über das Sichtbare hinausgeht und sie in den entscheidenden Momenten erdet.

Bibliografische Daten:
Titel: Im Echo der Selbstprophezeiung | Untertitel: Der Loop in der Linie | Autorin: Elena Ferrara | Verlag: BoD – Books on Demand | Erscheinungsdatum: 4. März 2026 | Taschenbuch, 566 Seiten | ISBN-13: 978-3-6951-9775-0