Ein Mann von zweiundvierzig ist zwölf Minuten ohne Bewusstsein. In dieser Zeit sitzt er mit elf toten Denkern an einem Tisch. Sie geben ihm keinen Rat, und keine Position gewinnt.
Ein literarischer Entwicklungsroman über Identität und Herkunft, Schuld, Vergangenheitsbewältigung und Spurensuche
Im Mittelpunkt des Romans steht die 24-jährige Lina, Studentin der Zoologie, die in ihrem Leben vieles verheimlicht – insbesondere ihre Herkunft. Schon früh hat sie gelernt, andere zu verwirren und zu täuschen, sobald ihr Name fällt: Chavez. Er löst Reaktionen aus, weil ein berühmter Komponist ihn trägt, Ramon Chavez, ihr seit Jahrz