Mannheim hat einen neuen, alten Matchwinner! Beim 4:1 gegen die TSG Hoffenheim II erzielt Terrence Boyd, 35 Jahre, die drei entscheidenden Tore in 17 Minuten. Für ihn auch eine persönliche Genugtuung: „Das Schlimmste von allem ist, dass ich die letzten Wochen und Monaten in der Kabine angefangen habe, in der Vergangenheit zu reden: Ich war ja mal gut, ich zeige es aber nicht mehr. Und das ist ganz, ganz peinlich. Deswegen tut es nochmal gut, dass ich den Jungs zeigen kann: Der Alte kann doch noch ein bisschen kicken und weiß, wo das Tor steht.“ Den exaltierten Boyd-Jubel gab es vor der leeren Osttribüne, die aufgrund der Krawalle beim Derby in der ersten Pokalrunde gegen den 1. FC Kaiserslautern gesperrt wurde. Boyd: „Das erinnert an die Corona-Spiele. Ich bin ein bisschen beschränkt im Kopf. Deswegen habe ich mir vorgenommen, mache ich s vor der leeren Ost.“ Im Interview erschien der Torjäger dann mit Ball-Bauch unterm Trikot und witzelt: „Ich bin wirklich im Spätherbst. Das bin ich wahrscheinlich in circa 8 Monaten, bei meinem Lebensstil.“
Mühsames Erfolgserlebnis für Münster nach 5 Ligaspielen ohne Sieg: Charalambos Makridis erlöst Preußen mit seinem Kopfball-Hammer gegen Fortuna Köln zum 1:0-Sieg. Trainer Thomas Wörle hatte mit dem Torwart-Wechsel von Matthis Harsmann eine unkonventionelle Entscheidung getroffen, die sich offenbar auszahlt. Wörle sparte nach dem Sieg nicht mit Lob: „Unser Torwart hat gut gehalten. Die Null hinten ist gegen so einen defensivstarken Gegner die Basis. Wir haben einen dreckigen Sieg geholt, der sich gut anfühlt.“ Es ist das erste „Zu-Null-Spiel“ der Preußen in dieser Saison.
Den Kölnern wird erneut ihre Schwäche im Abschluss zum Verhängnis. Nur 8 Tore in 11 Spielen verzeichnen die Fortunen. 360 Minuten ist man nun ohne eigenen Treffer. Nur Romeo Aigbekaen (2 Treffer) traf bislang mehrfach in der Liga – das ist deutlich zu wenig, um den Klassenerhalt zu schaffen. Trainer Matthias Mink setzt das merklich zu: „Es gibt keine Diskussion: Es kann hier nur 1 Sieger geben, das können nur wir sein. Wir sind Aufsteiger und spielen den Gegner an die Wand – zu feiern hat Preußen Münster relativ wenig. Fußball ist manchmal ungerecht und hässlich.“ Da nützt auch die beste Defensive der 3. Liga wenig. Die liegt mit 12 Gegentoren weiter bei den Kölnern.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom 11.Spieltag in der zur 3. Liga am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht s in der 3. Liga bei MagentaSport am 12. Spieltag am kommenden Freitag mit der Partie Fortuna Düsseldorf – SV Meppen (live bei MagentaSport ab 18.30 Uhr).
3. Liga | 11. Spieltag:
SV Waldhof Mannheim – TSG Hoffenheim II 4:1 | Vor leeren Rängen: Boyd begeistert mit Dreierpack
Terrence Boyd hat s drauf – immer noch und immer wieder! Gegen die TSG Hoffenheim II begeistert der 35-Jährige mit einem Dreierpack! Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=U1NxVjRZc081TzFyaDVKdnRqN0NsZUl6WWJWZUsvc3ZHMmJHRFZrZUN3MD0=
Rui Mota, Trainer Mannheim, warum er beim 3:1 von Terrence Boyd so emotional reagiert hat: „Es bedeutet, dass wir zwei Tore vor waren. Terrence hat sich das auch wirklich verdient. Er kämpft an unserer Seite. Er ist immer bei uns. Wir kennen seine Situation. Wir sind sehr happy, dass er reinkommen und die entscheidenden Tore machen kann.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=M0YwbGMrdEwwTm1haFJjYTk5M3hHRHdCT2czeTVvb0QySUlqU3h0VCtCMD0=
Terrence Boyd, Mannheimer Dreierpacker, zu seinem lupenreinen Hattrick: „Das ist auch erst der zweite in meiner Karriere. Ich bin wirklich im Spätherbst. Das [mit dem Ball unter dem Trikot, Anm. d. Red.] bin ich wahrscheinlich in circa 8 Monaten, bei meinem Lebensstil. Aber das war natürlich schön, dass es heute nochmal so geklappt hat. Ich habe auch gesagt: Ich habe diese Saison nicht so viele Torchancen gehabt. Ich habe mehr gelbe Karten gehabt. Das Schlimmste von allem ist, dass ich die letzten Wochen und Monaten in der Kabine angefangen habe, in der Vergangenheit zu reden: Ich war ja mal gut, ich zeige es aber nicht mehr. Und das ist ganz, ganz peinlich. Deswegen tut es nochmal gut, dass ich den Jungs zeigen kann: Der Alte kann doch noch ein bisschen kicken und weiß, wo das Tor steht. Das war persönlich schön und vor allem, dass du damit einen Sieg gefestigt hast – gerade bei dem Spiel vor der leeren Ost. Das ist nicht einfach. Das haben wir doch nochmal gut gerettet.“
…zu seinem Jubel vor der leeren Osttribüne und der Atmosphäre nach der Teilsperrung infolge der Krawalle beim Pokalspiel gegen Kaiserslautern (0:1): „Das ist ein bisschen seltsam. Das erinnert an die Corona-Spiele. Es ist verdammt schwer, als Mannschaft, was die Körpersprache angeht. Ich bin ein bisschen beschränkt im Kopf. Deswegen habe ich mir vorgenommen, mache ich s vor der leeren Ost.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=OXhodWI2T3VOdU91Ums1TnRLTDhSVFhuNTlqZGNzRHVLL1d0ekJPM3FZcz0=
Stefan Kleineheismann, Trainer Hoffenheim II: „Wir sind richtig gut gestartet. Es liegt an uns. Wir haben unser Spiel heute überhaupt nicht gefunden. Das hat nichts mit dem Platz zu tun. Du kannst hier trotzdem besser Fußball spielen. Das hat man am Ende gesehen, als wir in der gegnerischen Hälfte wieder unser Spiel gemacht haben. Aber es war einfach in allen Belangen zu wenig. Heute hat die erfahrenere Mannschaft, die kaltschnäuzigere Mannschaft gewonnen. Von uns war es einfach zu wenig. Die letzten Wochen waren immer gute Leistungen. Heute muss ich auch mal den Finger in die Wunde legen. Das ist so viel zu wenig.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Mjd0dXpTMm1iSENRcWs4clZvc2xGRHhGUzI2SnEzU3lFRmd4TEhyRngwOD0=
Preußen Münster – Fortuna Köln 1:0 – Münsters „dreckiger Sieg“, Mink mosert: „Fußball ist manchmal ungerecht und hässlich“
Thomas Wörle, Trainer Preußen Münster: „1. Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert ohne torgefährlich zu werden. Danach hatte der Gegner mehr und mehr Konterräume und unser Torwart hat gut gehalten. Die Null hinten ist gegen so einen defensivstarken Gegner die Basis. Wir haben einen dreckigen Sieg geholt, der sich gut anfühlt. Wir strotzten nicht vor Selbstbewusstsein nach den 3 Spielen mit den vergebenen Führungen.“
Der Link zum Interview:
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Charalambos Makridis, Preußen Münster, entscheidet das Spiel mit seinem 2. Saisontor: „Ich hatte bei meinem Kopfball zum 1:0 ein gutes Timing. Wir wollten die Basis in der Defensive schaffen und wir haben erstmals in der Saison die Null gehalten. 1. Halbzeit hatten wir nicht wirklich Torchancen, hatten aber mehr Ballbesitz.“ Der Link zum Interview:
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Matthias Mink, Trainer Fortuna Köln: „Es gibt keine Diskussion: Es kann hier nur 1 Sieger geben, das können nur wir sein. Wir sind Aufsteiger und spielen den Gegner an die Wand – zu feiern hat Preußen Münster relativ wenig. Fußball ist manchmal ungerecht und hässlich. Das war es diesmal für uns. Wir müssen immer wieder die Energie und Leidenschaft auf den Platz bekommen – dann wird der eine oder andere Ball reingehen. Wir haben großes Vertrauen in den Kader und die Offensivspieler.“
Der Link zum Interview:
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Kevin Krumme, Fortuna Köln: „Die Tore wollen im Moment einfach nicht fallen. Wir versuchen es auch aus der 2. Reihe, auch ich habe eine Chance. Wir hatten genug Chancen für mehrere Tore und dann fällt so ein Ding hinten rein.“
Der Link zum Interview:
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TSV Havelse – 1. FC Saarbrücken 3:2 – „Match Fixing“ ? – Havelse verwandelt 2 von 3 Elfmetern und dreht die Partie zum 2. Saisonsieg
Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken: „Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir nach dem 1:0 fünf bis sechs Konter nicht gut ausspielen. Dann kommen die strittigen Entscheidungen gegen uns. Wir müssen lernen, wenn wir höhere Ansprüche anlegen wollen. Wir waren zu schlampig. Die Mannschaft muss dann einfach die Ruhe behalten. Der Schiedsrichter hat sehr kleinlich gepfiffen. Das muss er es auf unserer Seite auch machen – zum Beispiel bei Kai Brünkers Situation in der 3. Minute.“ Der Link zum Interview:
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Florian Pick, 1. FC Saarbrücken: „Ich muss ganz kurz durschnaufen bei dem, was der Schiedsrichter hier veranstaltet hat. Das darf man nicht unkommentiert lassen. Ich hoffe, dass hier zugeschaut wurde, ob das schon Match Fixing war. Ich muss hier wirklich aufpassen. Sonst platzt mir hier der Kragen. Trotzdem muss man auch auf uns schauen: Wir haben hier eine Scheiße gespielt! Nach vorn haben wir die Sachen nicht ausgespielt“ Der Link zum Interview:
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Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse: „Das war ein sehr, sehr wildes Spiel. Der Mythos der Eilenriede! Wir haben einen guten Ball gespielt. Beim 0:1 war es ein klares abseits. Da habe ich mich schon aufgeregt. Nur der letzte Elfmeter für uns war relativ klar. Ich weiß, dass es hier Diskussionen gibt. Wenn der 1. Elfmeter gegen uns gepfiffen wird, würde ich auch sagen: Da kann man weiterspielen lassen. So ehrlich müssen wir sein. Meine Mannschaft hat einen leidenschaftlichen Auftritt geliefert und wir haben es leider nochmal heiß gemacht am Ende für Saarbrücken. So werde ich keine 45 Jahre alt. Ich schieße nicht die Tore. Ich kann nur den Animateur an der Seitenlinie spielen.“ Der Link zum Interview:
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Johann Berger trifft doppelt vom Punkt für den TSV Havelse: „Die Mannschaft gibt mir beim Elfmeter das Vertrauen. Das konnte ich mit 2 Toren zurückzahlen. Das war ein 50:50-Spiel. Mit den 2 Elfmetern von mir haben wir das Spiel gedreht. Der verschossene Elfmeter von Samir Guiddir kann passieren. Es war so abgesprochen, dass er schießt. Wir haben nun 3 Spiele in Serie nicht verloren und sind ganz gut an unseren Mitkonkurrenten dran. Ich kann den Unmut der Saarbrücker verstehen. Wenn man 3 Elfmeter gegen sich bekommt, ist man immer gefrustet.“
Der Link zum Interview:
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Fußball live bei MagentaSport
Alle Spiele der 3. Liga und der Google Pixel Frauen-Bundesliga live. Die 3. Liga an jedem Spieltag zusätzlich auch in der Konferenz. Außerdem internationaler Spitzenfußball live bei Sportdigital FUSSBALL und Sportdigital1+.
3. Liga | 12. Spieltag
Freitag, 30.10.2026
ab 18.30 Uhr: Fortuna Düsseldorf – SV Meppen
Samstag, 31.10.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: TSG Hoffenheim II – FC Viktoria Köln, MSV Duisburg – VfB Stuttgart II, SC Verl – Wehen Wiesbaden, Jahn Regensburg – Hansa Rostock, TSV Havelse – FC Ingolstadt
ab 16.15 Uhr: Fortuna Köln – Würzburger Kicker
Sonntag, 01.11.2026
ab 13.15 Uhr: 1. FC Saarbrücken – Waldhof Mannheim
ab 16.15 Uhr: Sonnenhof Großaspach – Rot-Weiss Essen
ab 19.15 Uhr: Alemannia Aachen – Preußen Münster
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 8. Spieltag
7. Spieltag (verlegte Partie)
Donnerstag, 29.10.2026
ab 17.45 Uhr: Werder Bremen – TSG Hoffenheim
9. Spieltag
Freitag, 6.11.2026
ab 18.15 Uhr: Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg, FC Bayern München – Werder Bremen
Samstag, 7.11.2026
ab 11.45 Uhr: SC Freiburg – 1. FC Nürnberg
ab 13.45 Uhr: Bayer Leverkusen – Hamburger SV
Sonntag, 8.11.2026
ab 13.45 Uhr: 1. FC Union Berlin – TSG Hoffenheim
ab 15.45 Uhr: 1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart
Montag, 9.11.2026
ab 17.45 Uhr: 1. FC Köln – RB Leipzig
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