14. Indo-German Film Week startet mit vielfältigem Filmprogramm aus Indien im Babylon Berlin

14. Indo-German Film Week startet mit vielfältigem Filmprogramm aus Indien im Babylon Berlin

Berlin, Deutschland. Die 14. Indo-German Film Week findet vom 4. bis 12. Juli 2026 im Babylon Berlin statt. Das Festival präsentiert eines seiner bislang vielfältigsten Programme mit Independent-Filmen aus Indien und setzt seinen Schwerpunkt auf kulturellen Austausch sowie die kreative Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland.

Den Auftakt bildet am Samstag, 4. Juli 2026, „Colors of India“, ein ganztägiges Kulturprogramm für Familien und Besucher mit Workshops, Tanz, Musik, Kunst, Filmvorführungen und kulinarischen Angeboten. Die offizielle Eröffnungsfeier beginnt um 19:30 Uhr mit einem Live-Auftritt der Singer-Songwriterin CassMae.

Das Filmprogramm startet am Sonntag, 5. Juli 2026, um 14:00 Uhr mit dem Eröffnungsfilm „Soch: A Perception“ von Regisseur Ravi Gautam mit Anjali Patil in der Hauptrolle. Der Film spielt vor der Kulisse des indischen Himalaya und beschäftigt sich mit Themen wie gesellschaftlichen Vorurteilen, Geschlechtergerechtigkeit, Wahrheit und Identität.

Zur Eröffnung werden unter anderem Hauptdarstellerin Anjali Patil, Regisseur Ravi Gautam sowie Produzentin Jennifer Pengel erwartet. Nach der Vorführung sind Publikumsgespräche mit den Filmschaffenden geplant.

Internationales Filmprogramm

Das Festival zeigt Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus verschiedenen Regionen und Sprachräumen Indiens.

Der Internationale Wettbewerb umfasst unter anderem:

* _Soch: A Perception_ (Hindi) – Ravi Gautam
* _52 Blue_ (Englisch/Malayalam) – Ali El Arabi
* _Moham (Desire)_ – Fazil Razak
* _Museum of Dreams_
* _White Snow_ – Praveen Morchhale
* _Chingam_ – Abhay Sharma
* _Romantic Affairs_ – Manjul Borah
* _Sarkeet_ – Thamar
* _Rango Bibaaho_ – Amitabha Chatterjee
* _Adamya_ – Ranjan Ghosh
* _Pinjar_ – Rudrajit Roy
* _Magazine_ – Shubham Shevade
* _Bayaar_ – Anshul Tiwari

Außer Konkurrenz laufen unter anderem Village Rockstars 2, Not a Hero, Lord Curzon Ki Haveli, Lakadbaggha 1, Dwidha, Carmeni Selvam und 8.

Das Dokumentarfilmprogramm umfasst Chalo India, Mahamantra und Yogi. Ergänzt wird das Festival durch den Box Office Showcase, die Classics-Reihe mit _Vishwa Tulasi_ sowie ein internationales Kurzfilmprogramm.

Mehr als ein Filmfestival

Neben den Filmvorführungen bietet die Indo-German Film Week Workshops zu indischem Tanz, Kunst, Küche und interkultureller Kommunikation. Ziel ist es, Begegnungen zwischen Künstlern, Filmschaffenden und Publikum aus Indien und Deutschland zu fördern.

Festivaldirektor Stephan Ottenbruch bezeichnet die diesjährige Ausgabe als eine der vielfältigsten in der Geschichte des Festivals. Festivalprogrammierer MN Gujar hebt insbesondere die Förderung unabhängiger Filmschaffender und regionaler Erzählformen hervor. Kulturprogrammkoordinatorin Anjana Singh betont die Rolle des Festivals als Plattform für interkulturellen Dialog und kulturellen Austausch.

Seit ihrer Gründung hat sich die Indo-German Film Week als bedeutende Plattform für unabhängiges indisches Kino etabliert und trägt zur Vertiefung der kulturellen Beziehungen zwischen Indien und Deutschland bei.