Vorhang auf für das Residenztheater München

Berlin, 06. Juli 2012 – Krise, Kinderwunsch, Häkelhose, Heimat. Solche Begriffe blicken dem User entgegen, wenn er die neue virtuelle Präsenz des Residenztheaters http://residenztheater.de/ über den Menüpunkt „Inspiration“ betritt. Beim Klick auf „Krise“ sortiert sich die Mashup-Seite neu und zeigt verschiedenste Kacheln in Schwarz und Rot: Hinter ihnen verbergen sich Texte und Filme rund um Tschechows „Kirschgarten“ und Franz Xaver Kroetz“ „Du hast gewackelt“. Beim Stöbern stößt der Nutzer u. a. auf eine Beschreibung der Stücke und auf Interviews mit der Bühnenbildnerin Rebecca Ringst und dem Regisseur Frank Castorf. Oder er klickt auf ein Schauspielerporträt und erfährt, wann dieser das nächste Mal auf der Münchner Bühne steht.

Das Ziel des Theaters ist damit erreicht: Der Besucher taucht intuitiv über die im Magazincharakter gehaltene Website in die Theaterwelt ein. Über einzelne Beiträge aus den Social Networks Facebook und Twitter kann er in Dialog mit dem Theater treten. Zudem finden sich auf der Startseite der aktuelle Spielplan, das Spielzeitheft zum Herunterladen, Beiträge zu Schauspielern und Videos zu den Inszenierungen. Alle Beiträge sind als unterschiedliche Kacheln angelegt, die ein Mosaik ergeben.

Und wer schon genau weiß, welches Stück er wann sehen will, kommt auf der Website über eine herkömmliche Navigation schnell ans Ziel. Jeden Termin kann er direkt in seinen Kalender übernehmen und natürlich online Karten kaufen.

Entwickelt und kreiert hat die neue virtuelle Präsenz die Berliner Agentur sirup° als digitale Leadagentur des Residenztheaters. Dazu erarbeitete sirup° das Kreativ- und Designkonzept gemeinsam mit Ingo Sawilla, zuständig für die Online-Kommunikation des Theaters, und führte die gesamte technische Umsetzung aus. Weitere Projekte für das Theater sind bereits in Planung.