Vom Habenichts zum Gestalter des eigenen Lebens – eine Schwarzwälder Lebensgeschichte

Vom Habenichts zum Gestalter des eigenen Lebens – eine Schwarzwälder Lebensgeschichte

Mit dem Buch „Der kleine Schwarzwälder nimmt sein Leben selbst in die Hand“ erscheint eine eindrucksvolle autobiografische Lebensgeschichte, die weit über eine persönliche Erinnerung hinausgeht. Erzählt wird der Weg eines Mannes, der in einfachen Verhältnissen im Schwarzwald aufwächst und sich Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes Leben aufbaut – mit Mut, Einfallsreichtum und einem unerschütterlichen Willen, mehr aus den eigenen Möglichkeiten zu machen.

Der Text zeichnet ein authentisches Bild des ländlichen Lebens der 1960er- und 1970er-Jahre: harte Arbeit, familiärer Zusammenhalt, Armut ohne Romantisierung – aber auch Gemeinschaft, Humor und der frühe Drang nach Selbstständigkeit. Das Projekt lebt von detailreichen Szenen, ehrlichen Beobachtungen und einer direkten Sprache, die Nähe schafft und berührt.

Im Mittelpunkt steht nicht der schnelle Erfolg, sondern der lange Weg dorthin: frühe Verantwortung, ungewöhnliche Ideen zum Geldverdienen, sportlicher Ehrgeiz und der Wunsch, den eigenen Lebensweg nicht fremdbestimmen zu lassen. Gerade diese Bodenständigkeit macht das Projekt besonders relevant für Leserinnen und Leser, die sich für persönliche Entwicklung, soziale Herkunft und gelebte Lebensrealität interessieren.

„Der kleine Schwarzwälder nimmt sein Leben selbst in die Hand“ ist eine Geschichte über Herkunft und Haltung – über das Aufwachsen ohne Sicherheitsnetz und über die Kraft, sich dennoch Ziele zu setzen. Es richtet sich an alle, die echte Geschichten schätzen: ehrlich, direkt und ohne Beschönigung.

Andreas Glück, „Der kleine Schwarzwälder nimmt sein Leben selbst in die Hand“, erschienen im Verlag Deutsche Literaturgesellschaft

Taschenbuch, 342 Seiten, 16€ / 18CHF