Doku-Serie nimmt Donald Trumps Beziehung zu Deutschland und Europa in den Blick
Seit einem Jahr ist er wieder da – und die Welt hält den Atem an. Donald Trump ist zurück im Weißen Haus. Und was machen wir? Was machen die täglichen Schlagzeilen mit uns, dem „alten“ Europa, den westlichen Demokratien? „Trump & us“ analysiert das erste Jahr der zweiten Präsidentschaft – und erzählt von den Auswirkungen. Eine Serie über Macht und Ohnmacht, Erfolg und Ego, Werte und Wandel.
Einmal abgewählt, zigmal abgeschrieben, mehrmals verurteilt – und nicht zu stoppen. Das Comeback des Jahrhunderts: Trump krempelt die USA um. Und vielleicht sogar die Welt?
Die dreiteilige Doku-Serie „Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“ erzählt von einem amerikanischen Präsidenten, der Europa mit Deals und harten Worten aufwühlt und verunsichert. Was ist seine Strategie und was hat er damit bisher erreicht? Wie reagiert Deutschland, wie schlägt sich Europa? Und was wird aus dem Amerika, das wir kannten? Wird Trump nur Bürokratie und Ineffizienz abbauen – oder gleich die Demokratie?
„Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“ (rbb/WDR/NDR) ist ab dem 10. Januar 2026 in der ARD Mediathek abrufbar. Das Erste strahlt die 90-minütige TV-Fassung am 12. Januar um 20.15 Uhr aus und setzt zusammen mit der Doku „Trump und die Tech-Giganten: Spiel um Macht“ (WDR) um 22.20 Uhr an diesem Abend einen programmlichen Schwerpunkt zum ersten Jahr von Trumps zweiter Amtszeit.
Ein Präsident, der Europa herausfordert
Serie und Film „Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“ rekonstruieren Schlüsselmomente und dramatische Ereignisse eines Ausnahmejahres, sortieren die täglichen Schlagzeilen, analysieren, hinterfragen – um ein größeres und klareres Bild zu bekommen. Trumps zweite Präsidentschaft beginnt unmittelbar nach seiner Inauguration am 20. Januar 2025 mit Forderungen an die EU und die NATO- eigentlich seine Verbündeten. Mehr Peitsche als Zuckerbrot. Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag willigen die Europäer ein, mehr in Verteidigung zu investieren. Zwischen Schmeichelei und Selbstbehauptung sucht Europa nach einer neuen Strategie und muss gleichzeitig mitansehen, wie es auf der Weltbühne abgehängt wird.
Kann Trump Frieden? Gerade weil er ist, wie er ist? US-Vizepräsident JD Vance jedenfalls spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2025 bezogen auf die internationale Ordnung vom „new sheriff in town“. Und der neue Sheriff feiert sich als Friedensstifter z.B. im Nahen Osten. In der Ukraine, in Europa, aber scheiterte Trump bislang. Im November 2025 überraschte er die Welt mit einem „Friedensplan“. Kapitulation oder Chance? Wie kann Europa sich in der neuen Weltordnung behaupten? Und dann Anfang des Jahres 2026 wird der US-amerikanische Militäreinsatz in Caracas/Venezuela zu einem Moment des Schreckens. Trump, so scheint eine der Botschaften, kann auch Krieg.
Mit seinem Wirtschaftsnationalismus verunsichert Trump den globalen Handel. Er macht Druck, er nutzt Zölle, um alte Handelspartner zu neuen Deals zu bewegen. Sein Hin und Her in der Zollpolitik bestimmt über Wochen die europäische Berichterstattung. Die EU ringt um einen Deal, bis sie ihn schließlich in Schottland akzeptiert. Haben sich die Europäer über den Tisch ziehen lassen? Oder war es der richtige Schritt angesichts einer Weltlage, in welcher der Kampf um Rohstoffe und Technologien längst abseits des europäischen Kontinents ausgefochten wird?
Demokratie unter Druck? Stimmen und Perspektiven
Donald Trump stellt auch westliche Werte in Frage. Vieles von dem, was lange als Konsens galt. „America first“ ist seine Devise. Aber was für ein „America“ meint er? Trump kämpft gegen Migration, Gender, Diversity und Klimaschutz. Und seine Attacken finden Nachahmer in Europa, wo viele sich auch nach einfachen Antworten sehnen. Kommt jetzt ein Zeitalter der „starken Männer“? Wird alles, was dem eigenen Weltbild widerspricht zum Feindbild? Ob mit Dekreten oder KI-generierten Posts: Trump und seine MAGA-Bewegung verschieben die Grenzen des Sagbaren und Denkbaren. Und was auch immer folgt: Ein Fall für die Geschichtsbücher ist es allemal. Und damit auch für uns.
Mit „Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“ erzählt das Team um Autor und Regisseur Tim Evers, das auch schon die Doku-Serie „Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin“ realisierte, von der Gegenwart Europas und unseren komplexen transatlantischen Beziehungen. In drei Episoden, „Friedensstifter?“, „Dealmaker?“ und „King?“, ordnet ein Ensemble von Protagonistinnen und Protagonisten aus unterschiedlichen politischen Lagern, aus Amerika und Europa die Geschehnisse ein und beurteilt sie aus verschiedenen Perspektiven. Zu Wort kommen unter anderem die Podcasterin und Autorin Samira El Ouassil, der Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens Energy Joe Kaeser, die internationale Korrespondentin der ZEIT Rieke Havertz, die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann sowie Nile Gardiner, Politikanalyst beim rechtskonservativen US-Thinktank Heritage Foundation und der ehemalige österreichischer Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
„Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“ ist eine Produktion von LOOKSfilm im Auftrag von rbb, WDR (gemeinsam federführend) und NDR für die ARD.
Fotos, Videos, Interviews
Weitere Informationen finden Sie online im Pressedossier (https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.rbb-online.de%2Funternehmen%2Fpresse%2Fpresseinformationen%2Fprogramm%2F2026%2F01%2F20260112-trump-us-wie-er-unsere-welt-veraendert-ab-10-januar-ard-mediathek.html&data=05%7C02%7Culrike.herr%40rbb-online.de%7C1ff442629d5e4ee386b008de4c900382%7Cef042fabe3124d51aaed5bac7b4c33cc%7C0%7C0%7C639032378580592503%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=XJEVXHeBug0YlfZCkpG3gfTpCVE8kn3tS0rSBBpmwf8%3D&reserved=0) zu „Trump & us“. Honorarfreie Pressefotos gibt es unter: www.ard-foto.de. Ausschnitte aus Folge 1, 2 und 3 der Doku-Serie senden wir Ihnen zur Berichterstattung auf Anfrage gern zu. Bei Interesse an Interviews mit den Macher:innen des Films wenden Sie sich bitte an Felix Neunzerling von der Agentur Neunzerling PR: felix@neunzerling-pr.de.
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