Der Deutsche Journalisten-Verband hat den Abschluss der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Nachrichtenagentur Reuters als „vertretbaren Kompromiss zwischen den berechtigten Interessen der Mitarbeiter und der harten Linie der Reuters-Geschäftsführung“ begrüßt. In der dritten Verhandlungsrunde am 9. April einigten sich die Tarifparteien auf 1,8 Prozent Gehaltserhöhung für die Beschäftigten sowie auf einmalige Zulagen. Für die Gruppe „Achieved“ beträgt das Plus 600 Euro, für „Exceeded“ 1.050 Euro und für die als „Far Exceeded“ eingruppierten Mitarbeiter 1.500 Euro.
DJV-Tarifexpertin Regine Sakowsky betonte, dass die Tarifverhandlungen „äußerst schwierig“ verlaufen seien und die Geschäftsleitung der Nachrichtenagentur erst nach zähen Verhandlungen zu Einkommensverbesserungen bereit gewesen sei. Begleitet war die Reuters- Tarifrunde von Aktionen der Beschäftigten. „Nur mit dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen ist dieses Ergebnis zustande gekommen“, sagte Sakowsky.
Dem Tarifabschluss müssen noch die Gremien der Tarifpartner bis 30.
April zustimmen.
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