T.J. Falkner: Industrial-Tech-Thriller machen Maschinen und technisches Wissen zum Schauplatz

Drei Romane, ein ungewöhnlicher Schauplatz: Mit „Drei Tage im Sudan“, „NULLPUNKT“ und dem kommenden Thriller „TRANSFER“ führt T.J. Falkner seine Leser in eine Welt, die in Spannungsromanen nur selten im Mittelpunkt steht – moderne Industrie, Maschinen, Messtechnik und das Erfahrungswissen von Servicetechnikern.

Im Zentrum der Reihe steht Markus Weber. Er ist kein Geheimagent und kein klassischer Actionheld, sondern Servicetechniker. Seine wichtigsten Werkzeuge sind Erfahrung, technische Logik und die Fähigkeit, an einer Maschine Dinge zu erkennen, die auf den ersten Blick vollkommen normal erscheinen.

In „Drei Tage im Sudan“ beginnt die Geschichte mit einem ungewöhnlichen Auslandseinsatz. Markus soll mehrere Industriemaschinen überprüfen. Doch Messwerte, Bauteile und die dokumentierte Geschichte der Anlagen passen nicht zusammen. Aus einer scheinbar gewöhnlichen Fehlersuche entwickelt sich eine gefährliche Suche nach der Wahrheit hinter den Maschinen.

Der zweite Roman „NULLPUNKT“ führt diesen Gedanken weiter. Diesmal steht eine noch grundsätzlichere Frage im Mittelpunkt: Was passiert, wenn nicht die Maschine falsch arbeitet, sondern die Referenz, mit der ihre Genauigkeit beurteilt wird? Denn während ein offensichtlich falscher Messwert irgendwann auffällt, kann eine stabile falsche Referenz wesentlich gefährlicher sein.

Mit „TRANSFER“ erweitert T.J. Falkner die Geschichte erneut. Maschinen wechseln ihre Besitzer, Produktionsstandorte werden geschlossen oder verlagert und Spezialisten nehmen ihr Wissen mit zu neuen Unternehmen und in andere Länder. Industrielle Fähigkeit verschwindet dadurch nicht zwangsläufig – sie kann an einem anderen Ort neu entstehen.

Markus stößt dabei auf ein System, das solche Bewegungen analysieren kann. Doch nicht nur Maschinen, Standorte und Fertigungsverfahren spielen eine Rolle. Auch die Entscheidungen besonders erfahrener Techniker sind zu Daten geworden.

Damit stellt „TRANSFER“ eine neue Frage: Was geschieht, wenn ein System nicht nur weiß, was ein Techniker kann, sondern mit zunehmender Genauigkeit vorhersagen kann, wie er auf ein technisches Problem reagieren wird?

Die Industrial-Tech-Thriller von T.J. Falkner greifen Themen auf, die für die moderne Industrie von großer Bedeutung sind, normalerweise aber hinter Werkstoren verborgen bleiben. CNC-Fertigung, Maschinenservice, Messtechnik, internationale Lieferketten und technisches Erfahrungswissen dienen nicht nur als Kulisse, sondern werden Teil der Handlung.

Die drei Romane entwickeln dabei einen gemeinsamen Gedanken weiter: In „Drei Tage im Sudan“ geht es darum, was ein erfahrener Techniker an einer Maschine erkennen kann. „NULLPUNKT“ beschäftigt sich mit der Frage, welchen Referenzen er noch vertrauen kann. Und „TRANSFER“ führt schließlich zu der Frage, was passiert, wenn der Techniker selbst zur berechenbaren Referenz wird.

„Drei Tage im Sudan“ und „NULLPUNKT“ sind bereits erhältlich. „TRANSFER“ erscheint demnächst.