„So ein bisschen war das Bill Kaulitz der 80er“: Thomas Anders bei „MusikerGrillen“ von WELT und ROLLING STONE über seinen Look und das Verhältnis zu Dieter Bohlen

„So ein bisschen war das Bill Kaulitz der 80er“: Thomas Anders bei „MusikerGrillen“ von WELT und ROLLING STONE über seinen Look und das Verhältnis zu Dieter Bohlen

Lange Haare, Lipgloss und Kajal: Im gemeinsamen Talkformat „MusikerGrillen“ des Fernsehsenders WELT und des Musikmagazins ROLLING STONE Germany (Ausstrahlung am 24. Oktober 2026 um 15:00 Uhr auf WELT) blickt Sänger Thomas Anders auf die Reaktionen der deutschen Öffentlichkeit auf sein androgynes Erscheinungsbild in den Achtzigerjahren zurück und zieht einen Vergleich zu Bill Kaulitz. Zudem spricht Anders darüber, warum zwischen ihm und Dieter Bohlen trotz gemeinsamer Feiern keine private Freundschaft entstand.

Nachfolgend die Aussagen von Thomas Anders aus „MusikerGrillen“ im Wortlaut (frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle „MusikerGrillen von WELT und ROLLING STONE“):

Über seinen androgynen Achtzigerjahre-Look und den Vergleich mit Bill Kaulitz:

– Musikalisch habe er als Jugendlicher keine rebellische Phase gehabt, erklärt Anders. Für Aufregung in Deutschland sorgte jedoch sein optisches Auftreten. Dabei beschreibt er unterschiedliche Maßstäbe für deutsche und internationale Popstars.
– „Vom Musikalischen war es nicht rebellisch. Bei der Optik wurde ein bisschen herumgespielt. So ein bisschen war das Bill Kaulitz der 80er.“
– „Die Nation hat sich darüber aufgeregt: die langen Haare, Lipgloss und so etwas. Das war aber die Zeit, in der sich sehr viele Künstler androgyn gegeben haben. Man hat sich geschminkt. Duran Duran, von Boy George wollen wir gar nicht reden. Die Männer fingen damals an, mit Kajal zu hantieren.“
– „Alles, was aus dem Ausland kommt, hat bei uns sowieso den Freifahrtschein und ist irgendwie cool. Aber wenn es ein Deutscher macht, dann ist das plötzlich etwas Hochinteressantes.“
– Von seinem damaligen Erscheinungsbild distanziert sich Anders heute nicht: „Ich kann doch nicht sagen, ich will mit dem von früher nichts mehr zu tun haben. Ohne diesen Typen von früher wäre ich heute nicht der, der hier steht.“

Über Dieter Bohlen und die Trennung von Beruf und Privatleben bei Modern Talking:

– Anders beschreibt Modern Talking als erfolgreiche musikalische Zusammenarbeit zweier Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Gemeinsame Feiern habe es gegeben, eine enge persönliche Bindung sei daraus jedoch nicht gewachsen.
– „Natürlich gab es ganz entspannte Momente, in denen man abends zusammensaß und lachte. Am besten verstanden haben wir uns im Studio, wenn es um die Musik ging. Aber wir sind unterschiedlich in unserem Leben. Wir haben andere Auffassungen vom Leben. Und da hat es einfach nicht funktioniert.“
– „Wir haben gefeiert, wenn wir eine Goldene Schallplatte verliehen bekommen haben. Man hat sich zusammen gefreut, logisch. Aber danach ist jeder wieder seinen Weg gegangen.“
– „Ich finde das gar nicht so dramatisch. Das gibt es ganz oft, auch bei Künstlern. Wie viele Bands erklären in ihren Biografien, dass sie beruflich top funktionierten, aber jeder eine andere Lebenseinstellung hatte.“

Über seine veränderte Perspektive beim späteren Comeback von Modern Talking sagt Anders:

– „Ich war erwachsener. Ich konnte viel besser damit umgehen. Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse und was kommt, wenn der Erfolg da ist. […] Man agiert als Anfang- oder Mitte-Dreißigjähriger anders als ein Anfang-Zwanzigjähriger, der diesen Erfolg zum ersten Mal erleben darf.“

Sendetermin: Die Episode von „MusikerGrillen“ mit Thomas Anders wird am Samstag, 24. Oktober 2026, um 15:00 Uhr auf WELT ausgestrahlt. Das Format läuft samstags um 15:00 Uhr.

Über „MusikerGrillen“: In der gemeinsamen Talksendung des Fernsehsenders WELT und des Musikmagazins ROLLING STONE Germany laden die Moderatoren Dennis Sand (WELT) und Sassan Niasseri (ROLLING STONE) Musiker zum Gespräch am Grill über den Dächern Berlins ein. Thematisiert werden Popkultur, künstliche Intelligenz, Politik sowie biografische Brüche und Entscheidungen der Gäste, ergänzt durch Unplugged-Performances. Jede Episode steht unter einem Leitmotiv: Thomas Anders spricht über Haltung, Westbam analysiert den Begriff der Freiheit, Doro Pesch spricht über Treue, Joachim Witt reflektiert seine künstlerische Wandlung und Prinz Pi thematisiert anlässlich seines Karriereendes das Loslassen.

Pressekontakt:

Kritsanarat Khunkham
Director Communications PREMIUM-GRUPPE
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