Vor sieben Wochen verschwanden 43 Studenten im
mexikanischen Guerrero. Es heißt, sie seien getötet worden, doch
viele Angehörige glauben dies den Behörden nicht, und protestieren
gegen die unzureichende Verbrechensaufklärung und Gewalt im Land. Im
phoenix Thema "Mexikos Drogenkrieg" spricht Klaus Weidmann mit dem
Menschenrechtsaktivisten Abel Barrera Hernandez, der die Familien der
verschwundenen Studenten vertritt. Gast im Studio ist außerdem Ingri
Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS)
hat bereits weitgehende staatliche Strukturen errichtet. Das belegen
interne IS-Dokumente, die NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung einsehen
und in Teilen kopieren konnten. So gibt es innerhalb der
Terrororganisation etwa eine Krankenversicherung, Heiratsbeihilfen
und Unterstützungszahlungen für die Familien getöteter oder
inhaftierter Kämpfer. Das Erste zeigt dazu am Freitag, 14.11., um
22.00 Uhr die 15-min&uu
phoenix befasst sich am Samstag, 15. November 2014 ab
16.00 Uhr in einer Sondersendung mit der Demonstration von Hooligans
gegen Salafisten in Hannover. Ein Gerichtsbeschluss erlaubt den
Demonstranten in Niedersachsen sich nur stationär am Busbahnhof in
Hannover zu versammeln. Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen
zwischen Demonstranten und Polizei bei den Krawallen in Köln vor drei
Wochen ist abzuwarten, ob die gerichtlichen Auflagen die Lage in
Hannover entschärfen.
Im Bürgerkrieg in Syrien ist ein weiterer Islamist
aus Hamburg getötet worden. Der 18-jährige Ibrahim C. aus Harburg
starb nach Informationen des "Hamburg Journals" bei Kämpfen zwischen
radikalislamischen Milizen und kurdischen Einheiten. Der junge Mann
ist schon der zweite Fall eines Bürgerkriegstoten aus Hamburg, der
innerhalb eines Jahres bekannt wurde. Erst vor einigen Wochen hatte
der Tod des 19-jährigen Alfons R. aus dem Hamburger Stadtteil
Ott
Die Welt schaut auf Kobane – dort verteidigen sich
kurdische Kämpfer seit Wochen gegen Angreifer des "Islamischen
Staates". Durch den Konflikt im Grenzgebiet zwischen Türkei, Syrien
und Irak rückt eine Volksgruppe in die Öffentlichkeit, über die viele
kaum Bescheid wissen. Im Thema "Kurden – Volk ohne Land" widmet sich
phoenix deshalb ihrer Geschichte und den aktuellen Entwicklungen.
Moderator Michael Sahr diskutiert mit Prof. Ferhad Ibrahim Seyd
ARTE zeigt sich erleichtert über die baldige
Rückkehr der Journalisten Thomas Dandois und Valentine Bourrat, die
für ARTE Reportage nach Indonesien gereist sind und dort am 6. August
dieses Jahres festgenommen wurden.
Der Vorstand und alle ARTE-Mitarbeiter teilen die Freude der
beiden Journalisten und ihrer Angehörigen und beglückwünschen sie zu
ihrer Rückkehr.
Am 21. August 2013 starben bei einem Giftgasangriff
nahe Damaskus über 1000 Menschen. Die USA beschuldigten das
Assad-Regime, Russland die Rebellen. UN-Abrüstungsbeauftragte Angela
Kane flog nach Damaskus, um mit Syriens Führung über eine
Untersuchungskommission zu verhandeln. Kane erwirkte, dass
UN-Waffeninspektoren den Unglücksort analysieren durften – sie haben
den Einsatz von Giftgas eindeutig nachgewiesen. 1998 hat Hilde
Stadler die damalige UN-Beamtin Angela
Der Islamismus ist auf dem Vormarsch. Die Bilder der IS-Kämpfer in
Syrien und im Irak, die Entführung der Schulmädchen in Nigeria, die
Anschläge auf westliche Einrichtungen: Islamistische Kämpfer
verbreiten weltweit Angst und Schrecken. Wie sehen gläubige Muslime
hier in Deutschland diese Entwicklung? Was treibt auch Jugendliche
aus Deutschland dazu, in den "Heiligen Krieg" zu ziehen, und welche
Gefahr für unsere offene Gesellschaft in Deutsc
Die Bundesregierung behandelt afghanische
Mitarbeiter, die sich durch ihre Arbeit für Deutschland bedroht sehen
und ausreisen wollen, offenbar ungleich. Das ergaben Recherchen von
NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. So informierte die zum
Entwicklungshilfeministerium gehörende Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ihre lokalen Mitarbeiter nach
Schilderungen von Ortskräften nicht aktiv und riet mehrfach von
Ausreiseanträgen ab. Von den bisher 437
Die Terrormiliz IS rückt immer weiter vor. Aktuell
belagern die Terroristen die syrisch-türkische Grenzstadt Kobane.
Luftangriffe der USA und ihrer Alliierten haben daran in den
vergangenen Wochen nicht viel ändern können. Die Türkei erscheint
tatenlos, obwohl das Parlament in Ankara einem militärischen
Eingreifen zugestimmt hat.
Einen Vorstoß machte nun die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin
Göring-Eckardt. Sie forderte einen Bundeswehrein