Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will eine neue Abstimmung im Bundestag zur Einführung der Widerspruchslösung bei Organspenden. Beim Fernsehsender phoenix erklärt Laumann: "Der jetzige Bundestag hat darüber noch nicht abgestimmt. Das war der Bundestag, der vor diesem im Amt war, es gibt eben Veränderungen." So habe sich seitdem die Programmatik der Grünen "hin zu einer Widerspruchslösung verändert&
Zum heutigen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) über den lange erwarteten Referentenentwurf für ein "Gesetz für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform" aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "Der heute über die FAZ veröffentlichte Referentenentwurf des BMG für eine sogenannte Apothekenrefo
Auf viele Höhen und Tiefen blickte der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Dr. Armin Hoffmann, in seinem Bericht zurück. Im Jahr 2019 hatte er die Präsidentschaft übernommen – diese wurde im weiteren Verlauf vor allem durch die Bewältigung der Covid-19-Pandemie bestimmt. "Wir Apothekerinnen und Apotheker standen an vorderster Front bei der Versorgung der Patienten. Wir haben Impfstoff rekonstituiert, verteilt und auch selbst begonnen zu impfen", erinn
Bis Ende Mai soll eine interministerielle Arbeitsgruppe Vorschläge zur nachhaltigen Finanzierung der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) unterbreiten. Vorab machte Bundesgesundheitsminister Lauterbach bereits deutlich, dass es keine einheitliche Empfehlung aller Beteiligten geben werde. Es gebe aber eine "sehr gute gemeinsame Problemanalyse". Dazu sagt Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands:
"Statt wie angekündigt ein Konzept zur nachhaltigen Fina
Die gesellschaftlichen und pharmazeutischen Anforderungen an die Apotheken nehmen zu, doch die Apothekenzahl geht immer weiter zurück. Lieferengpässe, E-Rezept und Bürokratie verursachen viel Aufwand im Alltag der Apothekenteams, während Inflation, Lohnkosten und ein seit elf Jahren andauernder Honorar-Stillstand die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse rapide sinken lassen. Trotz dieser vielen Missstände hat die Bundesregierung bislang keine konkreten Pläne für
Die Ausgaben für Arzneimittel sind weiter auf Wachstumskurs: Der Bruttoumsatz mit Arzneimitteln je Versicherten in Bayern lag 2023 bei 756 Euro, im Jahr zuvor waren es 711 Euro – eine Steigerung um knapp 6,4 Prozent. Bei den Ausgaben stechen besonders die patentgeschützten Fertigarzneimittel hervor: Sie machen nur 11 Prozent der verordneten durchschnittlichen Tagesdosen (DDD) aus, verursachen aber 56 Prozent der Ausgaben. Die Bruttokosten einer Tagesdosis liegen inzwischen 10-fach &uum
Heute hat das Bundeskabinett das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) verabschiedet. Aber: Ohne die Stärkung der ambulanten Versorgungsstruktur wird dieses Gesetz seinem Namen kaum gerecht werden. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier kritisiert, dass etwa die Regelungen zu den Primärversorgungszentren aus dem Entwurf herausgefallen sind. "Diese hätten eine wichtige Stärkung der ambulanten Versorgung bedeutet. Wir hoffen, dass die Regelung im par
Ein verfassungsrechtliches und ein gesundheitsökonomisches Gutachten entkräften die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgestellten Eckpunkte für eine Apothekenreform. Obwohl der Referentenentwurf für eine von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach seit Monaten angekündigte Apothekenreform noch nicht vorliegt, hatte die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zwei Studien beauftragt. Einerseits sollte juristisch geklärt werden, ob die von M
Zu den heute vorgelegten Ergebnissen des aktuellen DAK-Pflegereports sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:
"Die Zahlen liegen alle auf dem Tisch. Jede neue Studie bestätigt nur das, was seit Langem bekannt ist. Wo bleiben die wirklich wirksamen Maßnahmen? Der DAK Pflegereport zeigt, dass der Nachwuchs bald den Ausstieg in die Rente nicht mehr ausgleicht. Wir bekommen also weniger, statt mehr Pflegekräfte.
Ab dem kommenden Dienstag (01.11.) können Journalistinnen und Journalisten ihre veröffentlichten Beiträge zur gesundheitspolitischen Berichterstattung wieder ins Rennen um den mit 20.000 Euro dotierten Fritz-Schösser-Medienpreis schicken. Die Auszeichnung wird von der sozialen Selbstverwaltung, dem Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes, vergeben. Gesucht werden Beiträge aller Mediengattungen, die erstmal im Jahr 2022 veröffentlicht wurden. Die Bewerbungsfrist endet