ARD stellt TV-Übertragung per Satellit nach
Afghanistan ein
Mit Empörung und Unverständnis reagiert der Deutsche
BundeswehrVerband auf die Entscheidung der ARD, die
Satellitenübertragung ihres Fernsehprogramms nach Afghanistan zum 1.
April einzustellen. Der Bundesvorsitzende, Oberst Ulrich Kirsch:
"Jede Entscheidung zu Lasten unserer Soldatinnen und Soldaten ist
eine schlechte Entscheidung – und hier sendet die ARD ein besonders
unschönes Signal."
Die Aufstände in Ägypten und Libyen waren im
Februar die eindeutigen Topthemen in den deutschen
Fernsehnachrichten. Zusammengenommen berichteten die vier
Hauptnachrichtensendungen fast sechseinhalb Stunden über diese beiden
Konflikte. Auf Platz 3 platzierte sich die Plagiatsaffäre von
Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gefolgt von den
Diskussionen um eine Hartz-IV-Reform und der Bürgerschaftswahl in
Hamburg.
ARD verweigert den Soldatinnen und Soldaten im
Einsatz ihr Programm
Als "unfassbar" hat der Stellvertretende Bundesvorsitzende des
Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstabsbootsmann Wolfgang Schmelzer,
die Entscheidung der ARD bezeichnet, die Übertragung ihres Programms
nach Afghanistan aus Kostengründen einzustellen. "Meinen Kameradinnen
und Kameraden im Auslandseinsatz wird damit der für sie essentielle
Kontakt in die Heimat erschwert. Die ARD sendet ihr Pr