Intendant Kai Gniffke und weitere Verantwortliche haben Programmhighlights vorgestellt: u. a. Mystery-Serie „House of Yang“, „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ und ein neues Nachrichtenangebot in Leichter Sprache
Der SWR ist für die Menschen im Südwesten da. Auch 2026 beleuchtet er deshalb die Themen, die ihr Leben und die Gesellschaft prägen aus vielfältigen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Mediengattungen, Genres und mit innovativen Formaten. Am Dienstag (10. Februar) hat SWR Intendant Kai Gniffke in einem digitalen Pressegespräch Programmhighlights des Jahres 2026 vorgestellt: Das Angebot des SWR für das laufende Jahr reicht von der düsteren Mystery-Serie und hintergründigen Dokumentationen in der ARD Mediathek über neue spannende Podcasts für die ARD Audiothek bis zur Möglichkeit, den SWR in der eigenen Region zu treffen – zum Feiern, Diskutieren oder auch Gamen.
Das Gespräch moderiert hat Katharina Röben, bekannt u. a. als Moderatorin des ARD Twitch-Formats „MixTalk“. Zu Gast waren neben SWR Intendant Kai Gniffke und den programmverantwortlichen Direktoriumsmitgliedern Clemens Bratzler, Anke Mai und Ulla Fiebig auch Schauspielerin Andrea Guo („House of Yang“), Tina Sikorski, Head of Delegation für den Eurovision Song Contest, sowie Amélie Fröhner und Philipp Decker aus der Redaktion Barrierefreiheit im SWR.
Kai Gniffke zur Rolle des SWR
SWR Intendant Kai Gniffke: „Uns ist wichtig, ein Angebot zu schaffen, das die gesamte Gesellschaft anspricht – mit Formaten, die bewegen, informieren, unterhalten und zum Dialog anregen. Perspektivenvielfalt bedeutet für uns, die Welt und unser Leben aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und so einen Beitrag zu einer offenen demokratischen Gesellschaft zu leisten.“
Bewegende Geschichten für die Menschen in Video und Audio
Exemplarisch für die Innovationkraft im Bereich der fiktionalen Serien stehen zwei Formate, mit denen der SWR 2026 bewusst in neue Genres geht.
Horror-Mystery-Serie „House of Yang“
Zwei Mädchen verschwinden aus einem Haus – das erste 1949, das zweite 1999. Beide tauchen nie wieder auf. Als Jessie (Elisa Hofmann) das Haus erbt, begreift sie zu spät, welche Gefahr darin lauert. „House of Yang“ ist eine sechsteilige Mystery-Serie mit Horror-Elementen, die in einer abgeschiedenen Ecke des Schwarzwaldes in einem alten Haus spielt, in dem sich die Geschichte einer deutsch-chinesischen Familie über drei Generationen hinweg erstreckt. Das Konzept der Serie war 2024 Sieger des Ideenwettbewerbs „Tief im Südwesten“ geworden, den der SWR für die beste Idee zu einer originären und im Südwesten verorteten Serie ausgeschrieben hatte. Voraussichtlich ab Winter 2026 in der ARD Mediathek.
Science-Fiction-Serie „Stardust Hotel“
Willkommen in der Zukunft! Die Menschheit ist in den Weltraum ausgewandert und die mittlerweile unbewohnbare Erde nur noch eine Erinnerung. Ebenso wie die irdischen Zeiten des Grand Hotels, das auf eine Raumstation ausgelagert wurde und Schauplatz der Serie „Stardust Hotel“ ist. Im „Stardust“ ist die Zukunft stehengeblieben. Erst die neue Besitzerin Nia, gespielt von Vanessa Loibl, bringt Bewegung in den Retrocharme des 22. Jahrhunderts. In sieben Folgen setzt sie sich mit der Crew und den meistens eher schrägen Gästen auseinander. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2026 in der ARD Mediathek.
Neues Podcast-Futter für die Audioplattform der ARD
Erste Eindrücke gab es bei dem Pressegespräch auch zu neuen Podcast-Formaten des SWR. So wird ab 24. Februar der vierteilige Podcast „Mario Basler – Letzter Typ“ in der ARD Audiothek verfügbar sein, für den die Sportjournalistin Katharina Reckers drei Tage mit dem ehemaligen Fußballstar in der Pfalz verbracht und mit dem Menschen hinter dem Image gesprochen hat. Voraussichtlich ab Sommer 2026 wird „Wo ist Sanelas Schwester?“ (Arbeitstitel) zu hören sein. Für diesen Podcast begleiten Journalistinnen und Journalisten der SWR-Rechercheunit eine junge Frau aus der Nähe von Mainz auf ihrer Suche nach ihrer angeblich toten Schwester und gehen dabei auch Spuren und Theorien von möglicherweise entführten und verkauften Babys im ehemaligen Jugoslawien nach.
Verlässliche Information für alle
Intendant Kai Gniffke betonte, dass der SWR auch in bewegten Zeiten ein Informationsanker für die Menschen im Südwesten ist: „Mit unabhängigem Journalismus bieten wir jeden Tag die Möglichkeit, sich verlässlich zu informieren und eine Meinung zu bilden – für Jung und Alt, für die Menschen auf dem Land und in der Stadt, linear und digital, auf allen Plattformen, zu den anstehenden Landtagswahlen im Südwesten und darüber hinaus.“
Neues Angebot in Leichter Sprache
Der SWR geht dabei einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit und Inklusion: Ab sofort sind die „Nachrichten in Leichter Sprache“ online verfügbar. Dieses neue Angebot erleichtert Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen einen gleichberechtigten und unabhängigen Zugang zu regionalen Nachrichten. Mit diesem Schritt unterstreicht der SWR seine gesellschaftliche Verantwortung, Nachrichten für alle zugänglich zu machen – unabhängig von Sprachkenntnissen oder kognitiven Fähigkeiten. Ab sofort Montag bis Freitag, 16:30 Uhr, SWR.de/leichtesprache
Perspektivenvielfalt heißt: Begegnung und Dialog
Der SWR ist jeden Tag in den Regionen des Südwestens präsent und unterwegs. Seine Reporterinnen und Reporter sind nah an den Menschen, hören zu, fragen nach und geben ihrer Perspektive eine Bühne. Exemplarisch für den verstärkten Dialog-Ansatz des SWR stehen die Regiotouren und PopUp Studios in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Vom 4. bis 10. Mai 2026 kommt der SWR mit seiner Regiotour in den Rhein-Lahn-Kreis und stellt für eine Woche lang die Region und ihre Menschen in den Mittelpunkt zahlreicher Sendungen und Aktionen. Mitmachen und Dialog erwünscht!
Eurovision Song Contest 2026: Perspektivenvielfalt in Klängen und Kulturen
Der SWR hat 2026 in der ARD erstmals die Federführung für den Eurovision Song Contest. Gefeiert wird beim Deutschen Finale Ende Februar und international im Mai in Wien – mit Live-Shows, Mitmach-Aktionen und einem großen Event im Sendegebiet: In Karlsruhe können Fans den ESC am 16. Mai bei einem Public Viewing erleben, zudem wird es Live-Music-Acts mit SWR3 geben. Bereits am 28. Februar geht es bei „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ darum, welcher von neun Acts Deutschland im Mai beim internationalen Finale in Wien vertreten wird.
Online-Dossier „SWR Highlights 2026“ mit Pressetexten, Fotos und Trailern: SWR.de/highlights
Pressefotos zum Download außerdem über www.ARD-Foto.de
Pressekontakt:
Sabine Oechsle, Tel. 0711 929 11030, kommunikation@SWR.de
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