Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen (CDU) hält die Forderungen nach einer Spritbremse „für extrem gefährlich. Allein die Diskussion führt doch zu einer künstlichen Preisfindung“, sagte Madsen in der ARD-Talksendung „maischberger“. Wenn der Staat den Benzinpreis „außerhalb des Marktes senke“ und man „in den größeren Ölkonzernen hört, in einem Land diskutiert man, ob man den Preis künstlich runterbringt, führt das doch automatisch dazu, dass man sagen kann, wir heben den ein bisschen.“ Der CDU-Politiker äußerte gleichzeitig Verständnis für Menschen, die beruflich auf das Auto angewiesen sind. „Natürlich muss es dann auch Lösungen geben“.
Der Minister aus Schleswig-Holstein forderte den Ausstieg aus den fossilen Energien und mehr Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien. „Wir müssen auch gucken, wie kommen wir aus dieser Abhängigkeit. Er glaube nicht, dass in den nächsten Jahren die Probleme um Öl kleiner werden. „Es wird ja wohl wahrscheinlich eher größer werden und wir haben eine Lösung: erneuerbare Energien“, sagte der CDU-Politiker bei „maischberger“.
„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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