Die völkerrechtswidrige militärische Invasion Russlands in der Ukraine bildet eine Zäsur in der europäischen Friedensordnung und führte zu einer Zeitenwende für die deutsche Verteidigungspolitik. Seit Anfang des Jahres gilt das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ setzt mit Blick auf vier Jahre Krieg in der Ukraine einen Themenschwerpunkt und greift in den drei Ausgaben der ersten März-Woche zentrale Fragen rund um Verteidigung, Wehrdienst und Krieg auf: Wie lässt sich in Zukunft in Frieden und Freiheit leben?
Was ist Krieg? Was bedeutet es, seinem Land zu dienen? Wie erlebt man als Soldatin oder Soldat Einsätze in Kriegs- und Krisengebieten? Welche Hoffnungen, aber auch Ängste sind damit verbunden? Welche Traumata können bleiben? Freiheit, Demokratie, Heimat – wer oder was wäre es wert, verteidigt zu werden? Darüber spricht Markus Lanz in drei Sendungen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten.
„Markus Lanz“ am Dienstag, 3. März 2026, 23.15 Uhr, ZDF
Am Dienstag, 3. März 2026, 23.15 Uhr im ZDF, begrüßt Markus Lanz vier Veteraninnen und Veteranen: Dunja Neukam, Andreas Rückewoldt, Marc Hinzmann und Marcel Bohnert berichten von ihren Einsätzen in Litauen, Bosnien und Afghanistan. Sie unterstreichen die Bedeutung gesellschaftlicher Wertschätzung für die Bundeswehr und ihre Soldatinnen und Soldaten. Und sie sprechen über die physischen und mentalen Herausforderungen. „Ich habe schlimmste Gräueltaten gesehen“, erinnert sich der ehemalige Kommandosoldat Andreas Rückewoldt.
„Markus Lanz“ am Mittwoch, 4. März 2026, 23.15 Uhr, ZDF
Am Mittwoch, 4. März 2026, 23.15 Uhr, führt Markus Lanz eine Diskussion mit vier jungen Menschen über den Wehrdienst und den Plan der Bundesregierung, bis 2029 kriegstüchtig zu werden. Gymnasiast Marius Lange gehört zu den ersten, die in diesem Jahr an der verpflichtenden Wehrerfassung teilnehmen müssen, da er 2008 geboren wurde. „Dass man zunächst auf die Freiwilligkeit setzt, finde ich gut,“ sagt er. Léocadie Reimers und Kerry Hoppe erzählen, warum sie mit 17 zur Bundeswehr gegangen sind und diesen Schritt in keiner Weise bereuen. Podcaster Ole Nymoen hingegen vertritt eine ganz andere Haltung: „Ich bin nicht bereit, in den Krieg zu ziehen, weil ich nur dieses eine Leben habe. Lieber bin ich besetzt als tot.“
„Markus Lanz“ am Donnerstag, 5. März 2026, 23.15 Uhr, ZDF
Vervollständigt wird der Themenschwerpunkt am Donnerstag, 5. März 2026, 23.15 Uhr) mit einer Politiker- und Expertenrunde. Im Gespräch: Roderich Kiesewetter (CDU/Oberst a. D.), Jan van Aken (Die Linke/Ex-UN-Biowaffeninspekteur), Claudia Major (Militärexpertin/Vizepräsidentin German Marshall Fund) und Harald Welzer (Sozialpsychologe). Sie diskutieren über den Wandel der globalen Sicherheitsarchitektur und die Folgen für Deutschland und seine Verteidigungsstrategie.
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