Mannheim jubelt wieder, Duisburg souverän, DFB-Boss hofft auf „breite Mehrheit“ für das Kompassmodell

Mannheim jubelt wieder, Duisburg souverän, DFB-Boss hofft auf „breite Mehrheit“ für das Kompassmodell

Der MSV Duisburg springt mit einem 4:1 in Wiesbaden wieder an die Tabellenspitze. Bereits nach einer knappen halben Stunde führte das Team von Dietmar Hirsch 3:0 und ließ auch im Anschluss nicht nach – sehr zur Freude des Trainers: „Wir waren in der Halbzeit sehr selbstbewusst. Die Jungs haben gesagt, wir wollen die 2. Halbzeit auch gewinnen. Das haben wir geschafft.“ Durch den souveränen Sieg springt der MSV wieder an die Tabellenspitze. Hirsch: „Wir spielen für die Tabelle. Die Tabelle sagt immer etwas aus, sowohl am 1. als auch am 38. Spieltag. Jetzt auch. Jetzt sind wir da oben. Das genießen wir. Wir sind zurecht zu diesem Stand der Saison da oben.“ Einen unschönen Zwischenfall gab es vor dem Spiel, als ein MSV-Fan von einem Ball getroffen wurde und daraufhin abtransportiert werden musste. Hirsch lobt die Reaktion des eigenen Anhangs: „Wir haben gehört, dass er einigermaßen stabil ist. Auf diesem Wege gute Besserung. Unsere Fans haben sehr sensibel reagiert und uns dann trotzdem unterstützt.“

Außerhalb des Platzes steht für die Duisburger zeitnah die Reparatur des maroden Stadiondachs an. Geschäftsführer Michael Preetz: „Es wird vermutlich ziemlich genau in einem Jahr losgehen und eine Bauzeit von zwei, zweieinhalb Jahren haben. Das kommt für uns als Verein logischerweise zur Unzeit, weil wir aktuell einen unglaublichen Zuspruch haben. Der Schnitt liegt aktuell bei über 23.000 Zuschauern. Aber es ist auch klar besprochen, dass wir immer 20.000 Zuschauer – auch während der Umbauphase – im Stadion werden haben können. Insofern müssen wir in den sauren Apfel beißen. Das ist nicht zu ändern.“

Etwas schneller soll es bei der Trainersuche der Wiesbadener laufen, verkündet Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Wir sind in der finalen Phase. Unser Ziel ist es, dem Trainer in der dreiwöchigen Länderspielpause so viel Zeit wie möglich zu geben. Da sind wir auf einem Weg und da muss man noch ein bisschen Geduld zeigen.“

In die finale Phase will auch der DFB mit dem Kompassmodell zum Aufstieg in die 3. Liga, verkündet der Geschäftsführer Spielbetriebe des DFB, Manuel Hartmann: „Im Vorfeld ist es wichtig, einen Antrag auf den Weg zu bringen, der auch die Bedenken, die es zum Teil berechtigt gibt, nochmal zusammenträgt. Wir haben da auch den Vereinen zugehört, die vielleicht noch Vorbehalte haben. Auch wenn wir bundesweit eine Mehrheit für das Kompassmodell haben, ist es der Ankerpunkt zu sagen, das ist der Weg, den wir einschlagen wollen, das Kompassmodell zur Abstimmung zu bringen. Aber eben zu schauen: Welche kritischen Punkte gibt es auch? Wo kann man nochmal im DFB-Präsidium diesen Antrag nachschärfen, um Bedenken auszuräumen, um eine breite Mehrheit zu bekommen, die auf dem Bundestag vor Weihnachten erzielt werden soll.“

Mannheim kann es doch noch in Halbzeit Zwei! Gegen Preußen Münster feiert das Team von Rui Mota einen 2:0-Erfolg. „Das Kollektiv hat zusammengehalten und wir haben füreinander gekämpft. Das war ein verdienter Sieg. Die Jungs haben sich diese drei Punkte verdient. Wir werden die Zeit nutzen, um besser zu werden. Nur weil wir heute gewonnen haben, sind wir noch lange nicht solide. Wir haben immer noch Dinge zu tun, um auf den richtigen Weg zu kommen“, erklärt der Waldhof-Coach. Geschäftsführer Sport, Gerhard Zuber, haderte vor dem Spiel von den verlorenen Punkten aus den drei Spielen, in denen man eine Führung herschenkte. „Wir haben zu wenig Punkte, die acht Punkte fehlen gewaltig.“ Bei Preußen Münster herrscht nach dem Spiel „wenig Euphorie“, wie Torge Paetow verrät. „Solche Spiele wie heute zeigen uns auf, dass wir uns weiterentwickeln müssen, um in den Spielen, die dann kommen, wieder um Punkte kämpfen zu können“, findet Preußen-Coach Thomas Wörle.

Der Sonntag der Superlative startet mit einem 1:1 zwischen Essen und Rostock. Beide Trainer sprechen von „einem verdienten Punkt“. „Ich bin total zufrieden mit unserer Leistung. Unser Weg ist ein sehr guter“, erklärt RWE-Coach Uwe Koschinat. Ähnlich klingt das auch bei Hansas Interimscoach Yannic Thiel. „Ich bin mega stolz auf die Mannschaft, unabhängig vom Ergebnis. Vor dem Spiel hätte wahrscheinlich jeder gesagt, ein 1:1 in Essen in der Situation, in der wir sind, nimmt jeder mit. Die Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben war auch mutig.“ MagentaSport-Experte Steven Rupprecht hält die Entlassung von Daniel Brinkmann für „komisch“. „Ich war ziemlich geschockt. Ich hätte nicht gedacht, dass man nach einer Niederlage den Trainer freistellt. Ich sage, dass da irgendetwas anderes vorgefallen sein muss.“ Hansas Vorstandsvorsitzender, Ronald Maul, räumt ein: „Es ist uns völlig klar, dass das kein optimaler Zeitpunkt innerhalb einer englischen Woche ist. Wenn man Gremien übergreifend einheitlich überzeugt ist diesen Schritt zu machen, dann sollte man so konsequent sein ihn auch durchzuziehen.“ Steven Rupprecht bringt Steffen Baumgart als möglichen Nachfolger ins Spiel. „Es gibt Realitäten und die sind auch, dass sich Steffen Baumgart derzeit nicht in der 3.Liga sieht. Es wäre total romantisch und super, wenn Baumi irgendwann mal wieder Trainer von Hansa Rostock ist, aber das ist im Moment unrealistisch“, erklärt Maul. Man werde ohnehin zuerst die Mitglieder informieren, wie es bei Hansa üblich sei. Yannic Thiel erklärt, worauf sich der künftige Hansa-Trainer freuen kann. „Wir haben eine geile Truppe, die hat Feuer. Das ist nicht nur die Woche, sondern schon vorher entstanden. Wir haben einen richtig geilen Teamgeist. Die Tage waren nicht einfach für alle, aber wir sind alle in einem Boot und ziehen an einem Strang.“

Nachfolgend Clips und Stimmen zum 7. Spieltag der 3. Liga. Bei Verwendung bitte MagentaTV als Quelle angeben. Weiter geht s am Freitag mit der Partie TSV Havelse gegen Fortuna Köln – ab 18.45 Uhr live. Alle Spiele der 3. Liga gibt es nur bei MagentaSport live.

SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg 1:4 – Souveräner MSV springt an die Tabellenspitze: „Sind zurecht zu diesem Stand der Saison da oben“

Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport: „Im Grunde genommen sind wir am Spielverlauf selbst schuld. Wir haben individuelle Fehler in der Ballbehauptung gehabt, haben dadurch dem Gegner die Möglichkeit gegeben, zum 1:0 und 2:0 schnell umzuschalten, 3:0, Ballverlust an der Außenlinie, auch wieder schnelles Vortragsspiel vom MSV Duisburg. Und ruckzuck liegst du 3:0 hinten. Wenn du in solch ein Spiel wieder zurückkommen willst, machst das 1:3, musst du eiskalt sein, wie es der Gegner war. Wenn du dann nicht aufpasst und das 4:1 bekommst, wird es eng und dann wird so ein Spiel auch deutlich.“

…über die Trainersuche: „Sie müssen sich da noch ein bisschen gedulden, wir sind in der finalen Phase. Unser Ziel ist es, dem Trainer in der dreiwöchigen Länderspielpause so viel Zeit wie möglich zu geben. Da sind wir auf einem Weg und da muss man noch ein bisschen Geduld zeigen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=K0xZVzkwSjEzMHI0Sk5mZi9hdUVSa3pwMi9Ob2x0Uy9uYnM0QkZtL1pVND0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/CLU_d5UDSjpp)

Frank Steinmetz, Interimstrainer Wiesbaden: „Wir konnten die Dinge, auf die es im Fußball ankommt, heute nicht umsetzen. Wir haben individuell zu viele Fehler gemacht, die direkt zu Gegentoren geführt haben. Gerade in den Umschaltphasen mussten wir uns im eigenen Stadion auskontern lassen. Dann hat uns Duisburg in Sachen Effektivität komplett vorgemacht, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Wir haben uns auch viele Chancen erarbeitet, sind nach dem 3:1 nochmal gut zurückgekommen, müssen dann aber definitiv den Anschlusstreffer machen. Das haben wir nicht geschafft. Deswegen haben wir verdient verloren.“

…über den Platzverweis für Tarik Gözüsirin: „In der Szene war relativ viel Dynamik drin, weil wir davon ausgegangen sind, dass vorne ein Foul an (Fabian) Greilinger stattfand. Dann geht alles im Vollsprint zurück und es kommt zu dieser Situation. Er hat noch relativ lange Wege und ist natürlich noch voller Adrenalin. Trotzdem entschuldigt das das nicht. Jetzt muss er einfach wegbleiben und fertig. Das ist eine Rote Karte, brauchen wir nicht zu diskutieren.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=U1pwMG1qeW1KSkw5a1FXVmpEZ0lBdWh1VFk2Qnlid3B2SkdyUWJsUzhQUT0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/divNs6U7xpwr)

Dominik Kother, Duisburger Doppelpacker: „Wir haben es in der 1. Halbzeit sehr, sehr gut gemacht, gerade gegen den Ball. Unsere Chancenverwertung war sehr gut. Der Gegentreffer war das Einzige, wo ich sage: Das hätten wir nicht zulassen müssen. Sonst war das fast eine perfekte Halbzeit von uns. In der 2. Halbzeit hatte der Gegner gerade am Anfang ein paar Chancen. Dann kam die Rote Karte, davor noch unser 4:1. Dann hatten wir das Spiel eigentlich wieder im Griff.“

…über seine Quote gegen Wiesbaden, nachdem er Wehen bereits 2024 mit zwei Toren und zwei Vorlagen für Regensburg in die 3. Liga geschossen hatte: „Gute Frage, ich weiß auch nicht. Irgendwie treffe ich gerne gegen sie.“

…über die Tabellenführung zur langen Länderspielpause: „Das macht unglaublich Spaß. Die Mannschaft macht wirklich Riesenspaß. Jetzt heißt es: Zwei Wochen ein bisschen den Kopf freikriegen, weiter an uns arbeiten und dann geht s weiter.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bFl5citsS1IwZHNsblFmdGxWUmg2V3EzcE1VMGdxdC9ZaEVWM0VQNFVJND0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/j8_gYvzNH0nD)

Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg: „Das war ein hochverdienter Sieg. Bevor wir übers Spiel sprechen, möchte ich erstmal gute Besserung an unseren Fan ausrichten. Er hat einen Ball an den Kopf bekommen, ist dann auf den Hinterkopf gefallen und abtransportiert worden. Wir haben gehört, dass er einigermaßen stabil ist. Auf diesem Wege gute Besserung. Unsere Fans haben sehr sensibel reagiert und uns dann trotzdem unterstützt. Das war gut. Die Jungs haben es mit einer sehr guten, effektiven 1. Halbzeit. Wir haben ein super Umschaltspiel gehabt, sehr schöne Tore gemacht. Dann kommt zum ungünstigen Zeitpunkt der Anschluss. Das macht vielleicht ein bisschen was. Aber wir waren in der Halbzeit sehr selbstbewusst. Die Jungs haben gesagt, wir wollen die 2. Halbzeit auch gewinnen. Das haben wir geschafft. Am Anfang hatten wir auch ein bisschen Probleme. Wir haben das ein oder andere zugelassen. Wir machen dann zum richtigen Zeitpunkt das 4:1. Nachher sind wir noch in Überzahl. Dann haben wir es souverän runtergespielt, auch wenn wir in Unterzahl eine Chance oder zwei zugelassen haben. Wir können, wenn wir zielstrebiger nach vorne spielen, auch noch das ein oder andere Tor machen. Aber wir wollen nicht zu vermessen sein. 4:1, verdienter Sieg. Wir freuen uns, dass wir jetzt in der langen Pause Tabellenführer sind.“

…über das verrückte 4:1 von Conor Noß: „Wir haben schon gejubelt. Dass der aus so spitzem Winkel nochmal reingeht. Wir haben schon gejubelt. Dann schaltet er auch nicht ab. Er hat selbst schon die Arme oben. Unsere Außenbahnspieler, speziell (Dominik) Kother und Conor Noß, heute mit einer tollen Leistung, sehr viel Effektivität, schöne Tore erzielt. Das war zuletzt nicht ganz so effektiv. Da haben wir auch viel verteidigt. Heute war es sehr, sehr gut, sehr sauber.“

…zur Tabellenführung zur Länderspielpause: „Wir werden das auf jeden Fall genießen. Wir werden uns die Tabelle nicht ausschneiden und hinhängen. Aber man schaut gerne drauf. Wir spielen für die Tabelle. Die Tabelle sagt immer etwas aus, sowohl am 1. als auch am 38. Spieltag. Jetzt auch. Jetzt sind wir da oben. Das genießen wir. Wir sind zurecht zu diesem Stand der Saison da oben.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MThxaWZDNjV3M3BsME9jdEp1Vko3cHI5c0FCSHN0WkowWEs5SXBEUHZRZz0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/gceRlhgindDg)

Michael Preetz, Geschäftsführer Duisburg, vor dem Spiel über die Dachsanierung am Stadion, die die Stadt über 30 Millionen Euro kosten wird und die verhindert, dass der MSV auf die volle Kapazität zurückgreifen kann: „Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Das Problem ist, dass es gemacht werden muss. Es ist ein Sicherheitsthema. Es ist jetzt nicht mehr aufzuschieben. Insofern sind die Entscheidungen jetzt auch gefallen. Es wird vermutlich ziemlich genau in einem Jahr losgehen und eine Bauzeit von zwei, zweieinhalb Jahren haben. Das kommt für uns als Verein logischerweise zur Unzeit, weil wir aktuell einen unglaublichen Zuspruch haben. Der Schnitt liegt aktuell bei über 23.000 Zuschauern. Aber es ist auch klar besprochen, dass wir immer 20.000 Zuschauer – auch während der Umbauphase – im Stadion werden haben können. Insofern müssen wir in den sauren Apfel beißen. Das ist nicht zu ändern.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bk9mMTF3TUJvRHIrNnJFWVZ6amVrMTdXcjIwT2d3VEI1MXpWcUc2KzF3bz0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/ddtlh6M8UqqF)

Kompassmodell: DFB-Boss will auf außerordentlichem Bundestag vor Weihnachten „Bedenken ausräumen“ und breite Mehrheit bekommen

Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetriebe DFB, gibt in der Halbzeitpause sein Zwischenfazit nach 7 Spieltagen und vor der längeren Länderspielpause: „Neben dem schönen Offensivfußball gibt es eine sehr, sehr schöne Zuschauerresonanz. Das ist das dritte Mal in Folge, dass wir bei einem Zuschauerschnitt von über 10.000 liegen, was wirklich absolut top ist, Spaß macht. Neben der sportlichen Qualität, die sich weiterhin steigert, sind wieder viele interessante Talente dabei. Das macht bisher wirklich Spaß. Der Saisonstart ist aus unserer Sicht wirklich gelungen.“

…welche Rolle Klubs wie der MSV Duisburg als Zugpferde der Liga spielen: „Wir haben Leuchttürme dabei, die einen Zuschauerschnitt von 20.000-30.000 haben. Das sind in der Vergangenheit Klubs wie Dresden, momentan Rostock, Düsseldorf nicht zu vergessen. Da sind wirklich tolle Klubs dabei. Die machen Spaß und sind ein Aushängeschild für die Liga.“

…wie eine Liga mit verschiedenen Extremen an Vereinen umgeht, auf der einen Seite Fanmagnete wie Rostock und Düsseldorf, aber auch kleinere Klubs wie Großaspach, Verl oder die Zweitmannschaften: „Ich würde nicht sagen, dass man das aushalten muss. Das macht die 3. Liga seit jeher aus. Das ist einfach ein Feld, wo wir diese Farbtupfer haben, die neu dazukommen, Klubs haben, die vielleicht in der 3. Liga fast zu groß dimensioniert sind – in der Vergangenheit Kaiserslautern oder Düsseldorf, die schon in der allerersten Saison dabei waren – die auch wieder nach oben wollen, der Liga natürlich auch guttun. Aber wir haben auch tolle Klubs, die sich über die 3. Liga nach oben entwickelt haben. Ich denke in der Vergangenheit an Heidenheim, jetzt an Elversberg. Das ist auch etwas, dass das ausmacht. Verl und Großaspach, das sind Klubs, die es professionell machen, sich weiterentwickeln und weiterentwickeln wollen. Das ist gerade Markenzeichen der 3. Liga. Die Zweitmannschaften gehören auch dazu, werden, glaube ich, auch voll akzeptiert. Sie haben tolle Talente. Spielerisch ist es ein der Regel so, dass man da sehr, sehr gerne zuschaut. Das ist der Reiz, der die Liga ausmacht.“

…dazu, dass im aktuellen 44er-DFB-Kader 12 Spieler mit Drittligavergangenheit stehen, darunter Jamal Musiala, Said El Mala, Felix Keidel, Mika Baur, Philipp Treu und Yannik Engelhardt: „Wir haben mittlerweile so ein sportliches Niveau, dass die jungen Spieler sich dort wirklich durchsetzen müssen, auf dem Niveau aber auch die Spielzeit bekommen, die sie brauchen. Wir sagen immer wieder: Auf dem Übergangsbereich – von den Junioren zu den Senioren – brauche ich einfach Spielzeit. Die bekomme ich in der 3. Liga, wenn ich diese Fähigkeiten habe. Viele Trainer schenken den jungen Talenten auch diese Möglichkeit. Deshalb ist das ein ganz, ganz wichtiger Baustein, auch in der gesamten deutschen Talententwicklung. Wir haben diese Saison den Nachwuchsfördertopf auf 5 Millionen Euro ausgeweitet und wollen weiter arbeiten, weitere Anreizsysteme zu schaffen, auch den Lizenzvereinen die Möglichkeit zu geben, Spieler in die 3. Liga auszuleihen. Im Endeffekt profitiert davon die Bundesliga, aber eben auch unsere Nationalmannschaft. Das ist ein Weg, den wir auch weitergehen wollen.“

…warum der nächste außerordentliche Bundestag am 18. Dezember zur Aufstiegsregelung in die 3. Liga, den DFB-Präsident Bernd Neuendorf angekündigt hat, in Präsenz stattfinden soll: „Das Thema ist seit so vielen Jahren auch so emotional diskutiert worden, dass man sich bei so einem Thema dann doch entschieden hat, diesen Bundestag in Präsenz durchzuführen. Man kann einfach besser in Austausch kommen, Meinungen auch mal austauschen. Auch im Vorfeld ist es wichtig, einen Antrag auf den Weg zu bringen, der auch die Bedenken, die es zum Teil berechtigt gibt, nochmal zusammenträgt. Wir haben da auch den Vereinen zugehört, die vielleicht noch Vorbehalte haben. Auch wenn wir bundesweit eine Mehrheit für das Kompassmodell haben, ist es der Ankerpunkt zu sagen, das ist der Weg, den wir einschlagen wollen, das Kompassmodell zur Abstimmung zu bringen. Aber eben zu schauen: Welche kritischen Punkte gibt es auch? Wo kann man nochmal im DFB-Präsidium diesen Antrag nachschärfen, um Bedenken auszuräumen, um eine breite Mehrheit zu bekommen, die auf dem Bundestag vor Weihnachten erzielt werden soll.“

…inwieweit die 3. Liga durch eine neue Aufstiegsregelung verändert werden könnte, beispielsweise durch einen fünften Abstiegsplatz: „Wir müssen in die Vergangenheit schauen. Die 3. Liga hat schon vor 8 Jahren einen vierten Abstiegsplatz in diese Diskussion reingebracht. Auf der Gegenseite kam das Versprechen: Wir reduzieren von fünf auf vier Regionalligen. Das ist bis heute nicht gelungen. Trotzdem haben wir weiterhin vier Absteiger aus der 3. Liga. Jetzt einen fünften Absteiger zu fordern, das ist einfach nicht legitim. Das wäre für die 3. Liga eine Schwierigkeit, vom Spielplan, von finanzieller Stabilität, aber eben auch Vertrauen. So eine Zusage, die damals nicht eingehalten wurde, jetzt nochmal zu erweitern. Da haben sich die Drittligisten so positioniert, dass sie das so nicht akzeptieren können, vor dem Hintergrund – klare Aussage – das Thema sollte auf Ebene der Regionalliga entsprechend gelöst werden. Aber natürlich, das ist ein demokratischer Prozess, es können Anträge eingebracht werden. Wir stehen jetzt für das Kompassmodell, einfach vor dem Hintergrund, dass sich die Vereine Ende Juni mit einer Mehrheit dafür ausgesprochen haben.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bVd2S3EyNGVuUGlxREUyZTlUL0RVMEk3T2U2MGkwSzNPbjY2ZW5nbEhtYz0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/nsNQUCuUebjD)

SV Waldhof Mannheim – Preußen Münster 2:0

Mota sieht Mannheim trotz Sieg nicht am Ziel: „Nur weil wir heute gewonnen haben, sind wir noch lange nicht solide.“

Rui Mota, Trainer SV Waldhof Mannheim: „Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten das Momentum am Ball. Wir haben auch nach dem ersten Tor weiter gedrückt und defensiv keins kassiert. Es ist schwer gegen ein Team, dass die ganze Zeit mit langen Bällen agiert. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Das Kollektiv hat zusammengehalten und wir haben füreinander gekämpft. Das war ein verdienter Sieg. Die Jungs haben sich diese drei Punkte verdient. Wir werden die Zeit nutzen, um besser zu werden. Nur weil wir heute gewonnen haben, sind wir noch lange nicht solide. Wir haben immer noch Dinge zu tun, um auf den richtigen Weg zu kommen. Daran werden wir arbeiten.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=QjU3QUZFcHJxS1R6NEk2R3ZrZEcrWmdDOVRHdS9aWlhnNklXMFFodU9Kaz0=

Thomas Wörle, Trainer Preußen Münster „Wir laufen dem Gegentreffer hinterher auf dem Geläuf, wo es schwer ist Dinge zu kreieren. Das ist sehr viel Kampf gewesen. Mannheim hat leidenschaftlich verteidigt.“ Über das nicht gegebene Tor: „Das wäre für uns der Wendepunkt gewesen, weil wir keine Fülle an Situationen vor dem Tor gehabt haben. Entscheidend ist, ob sie den Torwart irgendwie stören.“ Über die Pause: „Wir werden die Köpfe frei kriegen. Danach trainieren, weil wir noch einiges zu tun haben. Wir sind noch nicht lange beieinander. Solche Spiele wie heute zeigen uns auf, dass wir uns weiterentwickeln müssen, um in den Spielen, die dann kommen, wieder um Punkte kämpfen zu können.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Z2h1M05wRkpYT2pWWW1wTzMyYjV5VlJnUXN0V2RENTFYY0lhUWkvZXA2RT0=

Torge Paetow, Preußen Münster „Dieses Spiel müssen wir erstmal verarbeiten, das war nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir wollten positiv in die Pause gehen, es ist eine lange Pause. Wenn du da positiv reingehst, ist der Start da rein immer schöner. Jetzt hast du das Spiel noch ein paar Tage im Kopf. Es war nicht unser Spiel heute, generell nicht unser bestes Spiel. Dann kam eins zum anderen, wo sie das besser machen als wir. Dann geht das so aus. Wir haben elf Punkte, hätten gerne drei mehr gehabt, haben wir nicht. Ist okay. Es ist jetzt keine große Euphorie ei uns nach dem Spiel.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NUhldWFvZlg3b2c1K1ZNMUNJNXNMSWRzR0RLZlJVMjJXZHM4clBLTUJnVT0=

Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport Waldhof Mannheim, vor dem Spiel über die Niederlage gegen RWE: „Das war ein großer Stimmungskiller, weil wir das Spiel in einer Minute hergeschenkt haben. Wir hatten jetzt schon dreimal die Gelegenheit eine Führung über die Zeit zu bringen und holen nur einen Punkt, das sind acht, die fehlen. Wir haben zu wenig Punkte, die acht Punkte fehlen gewaltig. Jetzt müssen wir schauen, dass wir heute die drei Punkte hierbehalten und den Schaden vor der Länderspielpause begrenzen. Dann neu Schwung holen und gut aus den Startlöchern kommen, damit wir aus den Fehlern lernen.“ Über die Diskrepanz zwischen starker erster und schlechter zweiter Halbzeit: „Zum einen ist es gut, dass wir in der ersten Hälfte immer führen, weil das zeigt, dass wir das umsetzen, was wir uns vornehmen. Das andere ist halt, dass wir es nicht ins Ziel bringen. Wir müssen es cleverer verteidigen und die Balance hinbekommen.“ Über den ramponierten Rasen: „Der Eindruck ist von Spiel zu Spiel nicht unbedingt besser geworden. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir Dinge besser hinbekommen. Wir definieren uns schon über gepflegtes kurzpassspiel und das ist bei diesem Rasen schwieriger. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit, um uns noch intensiver um die Rasenpflege kümmern zu können.“ Über den Trainer: „Ich bin sehr zufrieden. Ich bin jeden Tag am Trainingsgelände und sehe, wie akribisch das Trainerteam arbeitet. Deswegen tut es umso mehr weh, dass wir gewisse Balanceakte nicht hinbekommen. Wir hatten einen Riesenumbruch, aber es sind schon viele Teilbereiche, die schon gut funktionieren.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NWNzRzIyOEN2aDVweDZZRkhnTXZhUkRiR3hVYlFMRjcwMzVXVjhFUnpNaz0=

Rot-Weiss Essen – Hansa Rostock 1:1

„Verdiente“ Punkteteilung im Top-Spiel

Der Anpfiff in Essen verzögert sich um ein paar Minuten, da erstmal ein Loch im Tornetz behoben werden musste. Mit Kabelbindern gelingt es nach kurzer Zeit. Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=d1A5eWJzZVo0cFBKQU44ekNVSXY4OUVaVFl0cms0SVNoRGJNOERIMEkzZz0=

Uwe Koschinat, Trainer Rot-Weiß Essen: „Wir waren in vielen Situationen zu unpräzise und sind in aussichtsreichen Momenten unseren eigenen Fehlern nachgelaufen. Trotz alledem ist unser Weg ein sehr guter. Ich bin total zufrieden mit unserer Leistung. Hansa Rostock ist inhaltlich auch eine richtig gute Mannschaft. Mit Sicherheit sind sie ein momentan ein bisschen angefasst durch den Trainerwechsel und die eigenen Ambitionen, aber trotzdem muss man konstatieren, dass der Punkt mehr als verdient ist für uns.“ Über die hochgekochten Emotionen zwischen den Trainerbänken. „Irgendwas muss passiert sein, weil auf einmal viele Rostocker im Mittelbereich waren. Ich weiß nicht, wer da was ausgelöst haben soll und was da passiert ist.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=M1pzNXZDbUFEU2FmMU9HN1NnYVFzMVRJTm41OU1MdDRiektPYkEzblhmUT0=

Yannic Thiel, Interimstrainer Hansa Rostock: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Ich bin mega stolz auf die Mannschaft, unabhängig vom Ergebnis. Vor dem Spiel hätte wahrscheinlich jeder gesagt, ein 1:1 in Essen in der Situation, in der wir sind, nimmt jeder mit. Die Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben war auch mutig.“ Über den späten Ausgleich: „Es ist bitter, aber trotzdem überwiegt der stolz. Ein Punkt in Essen ist okay.“ Über die Mannschaft: „Wir haben eine geile Truppe, die hat Feuer. Das ist nicht nur die Woche, sondern schon vorher entstanden. Wir haben einen richtig geilen Teamgeist. Die Tage waren nicht einfach für alle, aber wir sind alle in einem Boot und ziehen an einem Strang. Wir haben verdient einen Punkt in Essen geholt.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=YzB1ZVRjMXY3R2RYdnRvUWF4Y3cxdFhYZHF6djg3a1EwWW1rRjRHTHFFUT0=

MagentaSport-Experte Steven Rupprecht zur Entlassung von Daniel Brinkmann: „Ich war ziemlich geschockt. Ich hätte nicht gedacht, dass man nach einer Niederlage den Trainer freistellt. Ich sage, dass da irgendetwas anderes vorgefallen sein muss. Wenn man mit der Entwicklung nicht zufrieden ist, hätte man im Sommer schon den Cut gemacht und man hätte nicht erst vier Tage nach dem Spiel reagiert. Irgendwie erscheint das alles komisch.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=amNMek9PNlE1MVVweTgyZW5tcTBjMkIrYkE5K3FUc2ZTdGprOEZ6OEdUYz0=

Ronald Maul, Vorstandsvorsitzender Hansa Rostock über den Verdacht von Steven Rupprecht in Bezug auf die Brinkmann-Entlassung: „Er hat nicht ganz unrecht. Es sollte nicht die Idee sein aus der Emotion heraus und aus einem Spiel am Freitag in Köln sofort zu handeln. Da sind schon ein paar Themen, die man analysieren muss und man sich dementsprechend Zeit nimmt. Es ist uns völlig klar, dass das kein optimaler Zeitpunkt innerhalb einer englischen Woche ist. Letztendlich ist es trotzdem unsere Aufgabe, wenn wir überzeugt sind davon zu handeln, dann ist es so. Am Montag ist die Entscheidung gereift. Das sind Sachen, die man sich vorher nicht ausmalt. Wenn man Gremien übergreifend einheitlich überzeugt ist diesen Schritt zu machen, dann sollte man so konsequent sein ihn auch durchzuziehen.“ Über die Situation im Sommer: „Wir haben eine Analyse betrieben, waren aber der Meinung, dass das zu reparieren ist. Wir hatten nicht die Rückmeldung, dass irgendwas innerhalb der Mannschaft nicht funktioniert. Wir haben in den letzten 40 Spielen 20-mal mehr als zwei Gegentore bekommen. Das ist ein Thema, was nicht so ganz neu ist und da ist die Frage wie schafft man Kompaktheit?“ Steffen Baumgart als möglicher Nachfolger? „Es gibt immer Wünsche und Ideen, die nicht immer zuletzt Fans haben. Es gibt aber auch Realitäten und die sind auch, dass sich Steffen Baumgart derzeit nicht in der 3.Liga sieht. Es wäre total romantisch und super, wenn Baumi irgendwann mal wieder Trainer von Hansa Rostock ist, aber das ist im Moment unrealistisch. Es werden total viele Namen gehandelt. Wir müssen für uns intern klar sein. Nach wie vor wird bei Hansa Rostock zuerst an die Mitglieder informiert.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SEViNmh6SmpTa3R2MzBnWEx6aEFicDc3YzA4NUp6UUhvN0thNHMyOXVEQT0=

Google Pixel Frauen-Bundesliga | 5. Spieltag: 1. FC Union Berlin – RB Leipzig 3:2 – Last-Minute-Sieg für Unionerinnen: „Ich habe gerade so viele Emotionen in mir, ich weiß gar nicht richtig, was ich sagen soll.“

Samantha Steuerwald, Unioner Torschützin zum 2:2: „Ich habe gerade so viele Emotionen in mir, ich weiß gar nicht richtig, was ich sagen soll. Was ein Fußballspiel! Ich kann einfach nur ein Riesenkompliment an diese Mannschaft richten. Was wir heute auf dem Platz gelassen haben, ist einfach unglaublich! Ich bin richtig, richtig stolz!“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WWVXcGYxNndiaHB4WDI3N3BuWG15LzQ2UG9xQzFZSkhCKzdSNUJWMlJSST0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/Jo52pnqxmkUN)

Elvira Herzog, Leipziger Torhüterin: „Wir dürfen auf jeden Fall sehen, wie gut wir aus der Halbzeit gekommen sind. Wir gehen direkt am Anfang 1:0 in Rückstand und kämpfen uns extrem gut zurück. Wir kommen super aus der Halbzeit. Sie haben aber auch sehr gut reagiert. Das muss man ihnen lassen. Diese Stimmung hier hat sie mega gepusht. Und dann schießen sie zwei tolle Tore. Das kann man ihnen auch einfach lassen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cXVPalVFZnZZcTFBSFJDdkp1YWZtaXo3ZG9ZYmx5QWd6OXVBVzJkS1A1Yz0= (https://5i48o.r.bh.d.sendibt3.com/mk/cl/f/sh/1f8JIKXx3IkdaCbcdGXYUHMFUJ/h-PNhFr00rqa)

Fußball live bei MagentaSport

Alle Spiele der 3. Liga und der Google Pixel Frauen-Bundesliga live. Die 3. Liga an jedem Spieltag zusätzlich auch in der Konferenz. Außerdem internationaler Spitzenfußball live bei Sportdigital FUSSBALL und Sportdigital1+.

3. Liga | 7. Spieltag

Freitag, 25.09.2026

ab 18.45 Uhr: TSV Havelse – Fortuna Köln

Google Pixel Frauen-Bundesliga | 5. Spieltag

Montag, 21.09.2026

ab 17.45 Uhr: SV Werder Bremen – VfB Stuttgart

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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