Ein neues Geschäftsmodell für die Vermittlung der vor dem Untergang stehenden klassischen Musik an die Generation Z

Als Gesellschafter des English Chamber Orchestra und Chairman des International Advisory Boards schlägt Dr Donatus Prinz von Hohenzollern, London, eine neue Produktbeschreibung für die klassische Musik vor, um die Generation Z zu erreichen. Musik sei natürlich gerade nicht „subjektiv“, sondern als Sinneserfahrung das Erleben einer objektiven Wahrheit – wie ein Messerschnitt in einen Finger, sagt er – und daher von existentiellem Rang. „Die Menschheit singt und tanzt, seit es sie gibt“. Die klassische Formalisierung sei, so sagt er, die Erleichterung, die Botschaft des Komponisten zu entpacken, „wie das Erwärmen einer gehaltvollen Mahlzeit die Verdauung erleichtert“, und diese als objektive Nachricht wahrzunehmen, die Fulminanz besitzt. „Während die Analyse nur gedacht wird, überwältigt die objektiv wahre sinnliche Erfahrung die ganze Person – Glücksmomente, derentwegen wir in die Konzerte gehen. Wegen einer dekorativen Klangästhetik macht sich keiner diese Mühe.“ In dieser Dimension liege das Kapital für das Überleben unserer klassischen Kultur, deren Existenz in der Generation der unter 40-Jährigen praktisch beendet ist. Es komme jetzt darauf an, die erkenntnistheoretische Relevanz der westlichen klassischen Musik, um die uns die Welt beneidet, für die Vermittlung an die jungen Leute auszuschöpfen: Musik ist eine existentielle Notwendigkeit, deren Zugang der Generation Z erleichtert werden muß, um ihren Gewinn zu erkennen.“ In der englischsprachigen Pressekampagne des English Chamber Orchestras hat diese Nachricht mehrere Millionen Leser erreicht.

Bericht der Westminster Parliament News:
https://www.parliamentarysociety.com/post/making-music-matter-prince-donatus-on-the-future-of-the-english-chamber-orchestra

und eines Businessmagazins:
https://briefglance.com/articles/the-philosophy-of-survival-orchestrating-the-english-chamber-orchestras-turnaround