Der Spot, den die ARD nicht zeigen wollte: KLIMA° vor acht veröffentlicht „Wir schauen hin“ / Matthias Matschke spielt die personifizierte Klimakrise – Spot ab sofort online

Der Spot, den die ARD nicht zeigen wollte: KLIMA° vor acht veröffentlicht „Wir schauen hin“ / Matthias Matschke spielt die personifizierte Klimakrise – Spot ab sofort online

Der Verein KLIMA° vor acht hat den Werbespot „Wir schauen hin“ veröffentlicht, nachdem die ARD Media GmbH die Buchung eines Werbeplatzes abgelehnt hatte. Der Schauspieler Matthias Matschke spielt darin die personifizierte Klimakrise. Der 35-sekündige Spot wurde heute bei einer Premiere in Berlin erstmals gezeigt und ist ab sofort online (https://youtube.com/watch?v=OULGAB-Dhm8) verfügbar.

Klimakrise als ignorierte Bedrohung – aufgelöst durch drei Worte

Der Spot stellt die Klimakrise in satirisch zugespitzter Form als weitgehend ignorierte Bedrohung dar. Matthias Matschke verkörpert die Klimakrise. Am Ende löst sich die Dramaturgie mit der Aussage „Wir schauen hin“ auf, begleitet von den Logos der beteiligten Unternehmen.

Im Spot spielen außerdem Jeannine Michaelsen, Anna Thalbach, Lea van Acken, Gianni Matheja, Max Schimmelpfennig, Guido Hammesfahr sowie Abbude & Ibo mit. Regie führte Laura Fischer. Gedreht wurde im Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin-Pankow, zusammen mit Schüler:innen einer siebten Klasse.

ARD Media lehnte ab – KLIMA° vor acht prüft gerichtliche Schritte

Den Spot hat KLIMA° vor acht im Rahmen der Initiative „Wir schauen hin“ gemeinsam mit der GLS Bank, Prokon eG und EWS Schönau entwickelt. Er sollte am 22. Oktober im Vorabendprogramm der ARD kurz vor der „Tagesschau“ laufen. Die Vermarktungsgesellschaft ARD Media GmbH lehnte die Buchung ab, weil es sich angeblich nicht um Imagewerbung handle.

Der Medienanwalt Jasper Prigge widerspricht: Imagewerbung sei nicht auf konkrete Produktversprechen beschränkt, es genüge, dass eine Kommunikation das Ansehen eines Unternehmens steigern könne. „Nach unserer Einschätzung ist der Spot jedenfalls zulässig“, so Prigge. KLIMA° vor acht prüft nun gerichtliche Schritte gegen die ARD Media GmbH.

Stimmen zum Spot

„Lasst uns gemeinsam hinschauen, denn die Klimakrise betrifft alle unsere Lebensbereiche. Die mediale Aufmerksamkeit muss der Dimension der Krise endlich gerecht werden.“ Friederike Mayer, Vorständin von KLIMA° vor acht e.V.

„Es ist billig, die Welt zu zerstören. Die Auswirkungen der Klimakrise werden uns teuer zu stehen kommen. Es ist existenziell, dass wir hinschauen und handeln.“ Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank.

„Die Klimakrise betrifft unsere Lebensgrundlagen, unsere Wirtschaft und unsere Energieversorgung. Sie zu ignorieren, ist keine Option. Genau deshalb unterstützen wir die Initiative Wir schauen hin .“ Dr. Henning von Stechow, Vorstand von Prokon.

Premiere in Berlin, Spot online

Die Uraufführung fand heute von 11 bis ca. 12:30 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow statt, dem Drehort des Spots. Anwesend waren die Darsteller:innen und Regisseurin Laura Fischer.

– Spot „Wir schauen hin“ (YouTube): „Wir schauen hin“ 35 sec (https://youtube.com/watch?v=OULGAB-Dhm8)
– Webseite der Initiative: hinschauen-fuers-klima.de
– Pressefotos: Zum Download für die Berichterstattung (https://web.tresorit.com/l/QOqJs#ne6oWHwgrF41aCv0qQCh8g)

Über KLIMA° vor acht

Der gemeinnützige Verein KLIMA° vor acht e.V. setzt sich für eine bessere und der Relevanz der Klimakrise angemessene Berichterstattung der deutschen Medien ein und misst seit 2021 durchgehend die Klimaberichterstattung im Programm von Das Erste und ZDF. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg und finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Weitere Informationen: klimavoracht.de

Pressekontakt:

Dr. Norman Schumann – Sprecher von KLIMA° vor acht
Tel. +49 178 4086086
presse@klimavoracht.de

Nora Schareika – Kommunikation GLS Bank
Tel. +49 234 5797 4409, Mobil +49 151 22118613
nora.schareika@gls.de

Svenja Jäger – Pressesprecherin Prokon
Tel. 04821 6855-460
presse@prokon.net

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