Damit Berlin sauberer wird, will der SPD-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach, mehr Geld für die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) bereitstellen. 20 Millionen bis 30 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr müssten in einer wachsenden Stadt drin sein, sagte Krach dem rbb. In einem 45-Milliarden-Haushalt sei eine solche zusätzliche Summe für die BSR möglich, so Krach.
Die Einnahmen für das Land will er durch eine positive wirtschaftliche Entwicklung verbessern. Berlin brauche neue Unternehmen und mehr Jobs. Mehr Menschen müssten wieder Arbeit bekommen. Das bedeute zugleich auch eine Entlastung für den Haushalt.
Am kostenlosen Schulessen auch für Besserverdienende will der SPD-Spitzenkandidat festhalten. Die Menschen seien finanziell belastet. Daher müsse man eher über Entlastung sprechen. Er wolle Umverteilung über das Finanzamt und nicht beim Mittagessen der Siebenjährigen, so Krach. Sprechen könne man über eine Vermögens- und die Erbschaftssteuer.
Ablehnend äußerte sich Krach erneut gegenüber Plänen der Linken, große Immobilienkonzerne zu vergesellschaften. Das sei der falsche Weg. Dafür wolle er nicht bis zu 38 Milliarden Euro verwenden. Zudem dauere es viel zu lange. Das Wohnraumproblem bestehe jetzt. Krach will 20.000 Wohnungen pro Jahr bauen, davon 10.000 durch die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen und weitere 10.000 durch Private und Genossenschaften. Diese Ziele gibt es schon lange, sie wurden bislang immer deutlich verfehlt.
Als Orte, um mehr Wohnungen zu errichten, nannte Krach die Elisabeth-Aue, Tegel sowie Flächen außerhalb des Tempelhofer Felds in Neukölln und Kreuzberg.
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