Seit dem 2. September 2026 liefen die Dreharbeiten des neuen rbb-„Polizeiruf 110: Schmerzgrenze“ in Bad Freienwalde und Berlin. Das Drehbuch schrieben Mike Bäuml und Tomasz Rudzik, Regie führte Felix Karolus.
Zum Inhalt: In der Nähe einer Reha-Klinik in Bad Freienwalde wird die Leiche eines Patienten im nahegelegenen Moor gefunden. Der Tote, Walter Kiesslich, weist Narben einer Organtransplantation auf. Das ruft nicht nur das deutsch-polnische Kommissariat auf den Plan, sondern auch das LKA Brandenburg. Während Karl Rogov (Frank Leo Schröder) als verdeckter Ermittler in der Reha-Klinik eincheckt, treibt Tamara Rusch (Sophie Rois), bekannt aus dem „Polizeiruf 110: Die Gurkenkönigin“ (2012), die Ermittlungen von außen für das Landeskriminalamt voran. Sie ist einem Netzwerk auf der Spur, das illegalen Organhandel zwischen Deutschland und Polen betreibt, und erhofft sich von dem Fall in der Klinik endlich an die Drahtzieher heranzukommen.
Wie sich herausstellt, ist Kiesslich im Schwimmbad der Klinik zu Tode gekommen, dabei war der ehemalige Sportarzt ein sehr guter Schwimmer. Rogov alias Eddie Kaliske hört sich zunächst bei seinen neuen Tischnachbarn um: Was wussten sie über Kiesslich, haben sie etwas Verdächtiges beobachtet? Karina Lenz (Linda Belinda) wirkt verschwiegen, Normen Wendt (Marko Dyrlich) hielt Walter für einen Besserwisser und Lars Schulze (Kai Schumann) schließt einen Suizid sofort aus. Rusch findet heraus, dass Clemens Dahlmann (Matthias Lier), der in der Reha-Klinik arbeitet, Kiesslichs Neffe war, wovon anscheinend auch die Chefärztin Dr. Kühne (Inka Friedrich) nichts wusste. Doch Kiesslich war, laut Aussage seiner Schwester Sabine Dahlmann (Rita Feldmeier), kein Familienmensch, er hatte in den letzten Jahren weder zu ihr noch zu seinem Neffen Clemens Kontakt. Rusch und Rogov setzen die einzelnen Puzzleteile nach und nach zusammen: Warum musste Walter Kiesslich sterben und hatte es tatsächlich jemand auf seine Organe abgesehen?
In weiteren Rollen: Robert Gonera, Klaudiusz Kaufmann, Tomek Nowicki, Johanna Asch u.a.
Gedreht wurde in der Fachklinik und an der Kurfürstenquelle in Bad Freienwalde und Umgebung sowie in Berlin. Die DOKFILM GmbH (Produzent Frank Schmuck, Producerin Juliane Mieke) realisiert den Film im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für die ARD. Die Redaktion liegt bei Daria Moheb Zandi (rbb). Die Ausstrahlung des Films ist für 2027 im Ersten geplant.
Pressekontakt:
rbb Kommunikation
Ulrike Herr
ulrike.herr@rbb-online.de
Original-Content von: rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg, übermittelt durch news aktuell
