Die Ausstellung in der Toskana gilt als bedeutende Plattform für zeitgenössische Kunst und findet vom 15. bis 29. August statt.
Marita Vollborn, geboren 1965 in Erfurt, hat sich als Bildhauerin, Journalistin und Autorin einen Namen gemacht. Ihr künstlerisches Werk umfasst Skulpturen aus Bronze und anderen Materialien sowie digitale Arbeiten. Charakteristisch sind expressive, häufig fragmentierte Formen, die menschliche Emotionen und gesellschaftliche Themen thematisieren. Ein bekanntes Projekt ist die Serie „Sinn und Scherben“, die aus 50 Ton- und Bronzeskulpturen besteht und Aspekte wie Schmerz, Freude, Mut und Liebe darstellt.
Mit der Teilnahme an der Chianciano Biennale erhält Vollborn internationale Aufmerksamkeit. Die Biennale bringt in ihrer neunten Ausgabe rund 300 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zusammen und verbindet zeitgenössische Kunst mit dem kulturellen Erbe der Toskana. „ARES“ steht exemplarisch für Vollborns kritischen und kreativen Ansatz.
ARES ist eine zeitkritische Mahnung gegen Krieg, Profitgier und Gewalt.
Die Künstlerin setzt sich in ihrem Schaffen mit gesellschaftlichen und existentiellen Fragen auseinander und kombiniert traditionelle Bildhauerei mit modernen Ausdrucksformen. Ihre Werke finden zunehmend Beachtung in der internationalen Kunstszene. Die Präsenz auf der Chianciano Biennale unterstreicht ihre Position als vielseitige und reflektierte Künstlerin.
