Nach dem erfolgreichen Launch in Deutschland erscheint Anfang Juli die zweite Ausgabe von SARA Magazin, der deutschen Schwester der schnell wachsenden niederländischen Medienmarke Saar Magazine. Die Auflage wird erhöht, außerdem ist das Magazin erstmals auch in Österreich und der Schweiz erhältlich.
Zwei Monate nach dem Start von SARA Magazin ist klar: Die neue unabhängige Medienmarke für Frauen über 50 trifft einen Nerv. Für die erste Ausgabe wurden insgesamt 37.000 Exemplare geordert. Für die zweite Ausgabe wird die Auflage um 15.000 Exemplare erhöht, zudem expandiert SARA nach Österreich und in die Schweiz.
Parallel wächst die digitale Community: Innerhalb weniger Monate gewann SARA knapp 10.000 Instagram-Follower und fast 3.000 Newsletter-Abonnentinnen. Hunderte Rückmeldungen von Leserinnen bestätigen den Bedarf nach einem Medium, das Frauen über 50 anders erzählt.
Während viele klassische Medien und Werbetreibende Frauen über 50 noch immer mit Rente, Zipperlein oder Wanderschuhen verbinden, wählt SARA eine radikal andere Perspektive: Frauen über 50 als Leserinnengruppe mit Energie, Geld, Erfahrung, Humor, Begehren, Arbeit, Beziehungen, Zweifeln, Kindern, Ex-Partnern, Sex, Freiheit und neuen Plänen.
Dabei kommt SARA ohne großen Verlag, ohne Konzernzentrale, ohne externe Finanzierung aus und ist ohne werbegetriebene Formel gestartet. Gründerin und Chefredakteurin Barbara van Erp baut die Marke mit einem kleinen Team von Frauen aus Amsterdam und Berlin auf. Die deutsche Redaktion steht unter der Leitung von Nadja Bossmann. Kundenservice und Einzelverkauf übernimmt die Lesebox GmbH in Berlin.
_“Wir machen SARA nicht für Anzeigenkunden, sondern für Leserinnen“,_ sagt Barbara van Erp. _“Es gibt eine riesige Gruppe von Frauen, die mitten im Leben steht, sich in den Medien aber kaum wiederfindet. Sie werden entweder ignoriert oder angesprochen, als säßen sie schon hinter den Geranien. Dabei reisen sie, arbeiten, trennen sich, fangen neu an, verlieben sich, zweifeln, tanzen, kümmern sich, lachen und sind noch lange nicht fertig. Für diese Frauen machen wir SARA.“_
Die zweite Ausgabe bestätigt diesen Kurs. Das Heft enthält unter anderem ein großes Interview mit Judith Holofernes, eine sommerliche Festivalgeschichte über Frauen, die auch nach ihrem 50. Geburtstag einfach weiterfeiern, bis es hell wird, einen pointierten Meinungsbeitrag von Saskia Noort über den Druck, als 50+-Frau immer noch „fuckable“ bleiben zu müssen, eine offene Geschichte über das hartnäckige Verdrängen der Wechseljahre und ein Body-Dossier, in dem Frauen ihre Bäuche, Beine, Falten, Dellen und Kurven nicht wegretuschieren, sondern zeigen.
Die Expansion in den DACH-Raum folgt nicht nur einer strategischen Entscheidung, sondern auch dem Wunsch der Leserinnen: Frauen aus Österreich und der Schweiz fragten aktiv nach dem Magazin.
