XATAR – Ein Leben ist nicht genug

XATAR – Ein Leben ist nicht genug

Dreiteilige ARD-Dokuserie erzählt erstmals die ganze Geschichte des Rappers vor und nach seinem Tod; ab 1. Mai 2026 in der ARD Mediathek

Zwischen Inszenierung, Widersprüchen, Brüchen, Verfehlungen und Sehnsüchten: Die ARD-Dokuserie „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ blickt knapp ein Jahr nach seinem Tod hinter das öffentliche Bild der deutschen Rap-Ikone Xatar. Was bleibt von dem Menschen Giwar Hajabi, der so viele Leben geführt hat, als Musiker, Gangster, Talentscout, Geschäftsmann, Ehemann, Vater?

Aus der Geflüchtetenunterkunft in die deutschen Charts, aus Bonner Internetcafés in die Chefetagen der Musikwelt und auf die Kinoleinwand, von der Straße über den Knast in den eigenen Bürotower und schließlich zurück zum engsten Kreis: Kaum eine Figur hat die Widersprüche und Extreme, die das Spielfeld Deutschrap zu bieten hat, so stark personifiziert wie der Gangsta-Rapper Xatar.

Exklusive Perspektiven aus Xatars engstem Umfeld

Die noch zu Lebzeiten begonnene Dokuserie eröffnet Einblicke in Xatars Leben, wie es sie bislang noch nie gab: So spricht erstmals Xatars Ehefrau Farvah Hajabi ausführlich über ihr Kennenlernen und gemeinsames Leben – mit allen Höhen und Tiefen.

Farvah Hajabi: Giwar war sehr glücklich, dass sein Leben in der ARD erzählt werden soll. Nach seinem plötzlichen Tod während der Dreharbeiten war es mir persönlich sehr wichtig, dass das Projekt zu Ende gebracht wird und seine Geschichten mit all ihren Facetten und Wendungen erzählt wird.

Die Dokuserie verbindet Material, das noch kurz vor seinem Tod mit Xatar gedreht wurde, mit exklusivem, noch nie gezeigtem Archivmaterial aus dem Privatleben des Rappers und weiteren Stimmen aus dem engsten Umfeld. Zu Wort kommen Weggefährtinnen und Weggefährten wie SSIO, Schwesta Ewa, Samy, Farid Bang, Apache 207, Moritz Bleibtreu und Maestro. Gemeinsam mit den Journalist*innen Miriam Davoudvandi, Düzen Tekkal, Toxik, Rooz, Aria Nejati und Simon Vogt zeichnet sein persönliches und berufliches Umfeld ein vielschichtiges Bild der umstrittenen Rap-Ikone.

„XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ wurde von der Berliner Produktionsfirma Film Five GmbH unter der Regie von Stefan Kauertz und den Autoren Alex Barbian und Falk Schacht umgesetzt. Die redaktionelle Federführung liegt beim NDR mit der Redaktion SPIN, weitere Partner sind SWR, WDR und HR.

Weiteres ARD Programm anlässlich Xatars erstem Todestag (7. Mai 2025):

– Die Podcast-Serie „XATAR – LEGACY“ von 1LIVE und COSMO (ab 1. Mai wöchentlich) mit Musik-Journalistin Miriam Davoudvandi und Streamer Daniel Slump liefert einen journalistischen Deep Dive und vertieft dabei zentrale Themen aus der Doku-Serie gemeinsam mit Wegbegleiter*innen und Expert*innen.
– In der dreiteiligen Interviewreihe „Tribute to Xatar“ (ab 3. Mai) beim ARD HipHop-Format Deutschrap ideal spricht Host Simon Vogt mit Künstler*innen, Szene-Insidern und engen Vertrauten – darunter auch seinem besten Freund Samy – über Einfluss, Vermächtnis und die kulturelle Bedeutung Xatars besonders für die Deutschrap-Community.
– Ein exklusives Gespräch bei „deep und deutlich“ (30. April) mit Farvah Hajabi eröffnet einen intimen und einmaligen Blick auf Beziehung, Verlust und das Leben hinter der öffentlichen und teilweise umstrittenen Figur.
– Ebenfalls zum Doku-Start am 1. Mai erweitert „Pop Secret Stories“ vom BR das ARD Angebot um kulturelle Kontexte und beleuchtet die popkulturellen Einflüsse, die Xatar geprägt hat.
– Am ersten Todestag von Xatar versammelt „Tribute to Xatar“ die Elite des deutschen HipHop zum großen Festival. 14 Stars wie Haftbefehl, Joy Denalane und Jan Delay teilen die Bühne. ARTE widmet diesem Ereignis einen außergewöhnlichen Konzertfilm: die Highlights des Konzerts, unvergessliche Künstler-Collabs und exklusive Backstage-Momente, voraussichtlich ab Juli 2026 auf www.arte.tv.

„XATAR – Ein Leben ist nicht genug“: Ab 1. Mai 2026 in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/serie/Y3JpZDovL25kci5kZS81MTc0) sowie am 5. Mai um 0:05 Uhr im Ersten (1. Folge) und am 6. Mai um 23:35 Uhr im NDR Fernsehen (alle drei Folgen).

Fotos zur Doku finden Sie auf ARD-Foto.de. Fotos von der heute Abend in Berlin stattfindenden Premierenveranstaltung finden Sie ab morgen in dieser Meldung.

Das Pressedossier inkl. Folgebeschreibungen ist über diesen Link verfügbar: https://story.ndr.de/xatar/index.html

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