Vatikan-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst übt für das eigene Sterben / Früherer Bischof von Limburg rechnet mit „unendlicher Erfahrung von Frieden“ nach dem Tod

Vatikan-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst übt für das eigene Sterben / Früherer Bischof von Limburg rechnet mit „unendlicher Erfahrung von Frieden“ nach dem Tod

Der deutsche Vatikanbischof und frühere Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, bereitet sich auf das Sterben vor. „Wenn man das auf Erden öfter eingeübt hat, kann man das auch im Moment des Todes machen: loslassen“, sagte Tebartz-van Elst im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Es komme darauf an, gelassen zu sein und sich nicht zu wichtig zu nehmen. „Letztlich ist es, glaube ich, entscheidend, dass wir uns in die Hände Gottes geben. Das ist das Einzige, was wir von uns aus machen können. Darum ist es auch wichtig, dass wir uns auf den Tod vorbereiten.“

Der katholische Theologe Franz-Peter Tebartz-van Elst arbeitet im Dikasterium für die Evangelisierung im Vatikan. 2014 war er im Skandal um ausufernde Baukosten als Bischof von Limburg zurückgetreten.

Das Leben nach dem Tod stelle er sich als „unendliche Erfahrung von Frieden“ vor, so Tebartz-van Elst gegenüber noz. „Ich erlebe, dass all die Dinge, die ich auf Erden versucht habe, nicht umsonst waren. Dass es einen tieferen Sinn gibt, dass ich eine Sendung hatte für dieses Leben und dass ich jetzt in Gott ausruhen darf. Dass ich alle die wiedersehe, die mir kostbar und wichtig sind – und vielleicht auch die anderen, mit denen ich dann in einer anderen Weise kommuniziere, als ich es auf Erden getan habe.“

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