Stuttgart. Eine unabhängige Befragung in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zeigt: Der Südwestrundfunk (SWR) genießt großes Vertrauen in der Bevölkerung und wird als gesellschaftlich relevant geschätzt. Aus der repräsentativen Befragung des SWR Trend geht hervor, dass der Sender über alle Altersgruppen hinweg als wichtig für die Allgemeinheit angesehen wird. Mit 54 Prozent Tagesreichweite nutzen mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer das SWR Fernsehen, ein Radioprogramm oder ein Online-Angebot des SWR. Gleichzeitig sieht der Sender Chancen, die persönliche Bindung zu stärken und jüngere Zielgruppen noch gezielter anzusprechen – insbesondere im digitalen Raum.
Der SWR genießt weiterhin großes Vertrauen und wird von einem Großteil der Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als gesellschaftlich relevant wahrgenommen. Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung SWR Trend 2025 zeigen: 83 Prozent der Menschen im Südwesten vertrauen dem SWR. Damit steht der SWR weit vor Plattformanbietern wie Instagram, Youtube oder Tiktok.
Starke Werte für Glaubwürdigkeit und Relevanz
Die Befragung ergibt: Der SWR wird von 81 Prozent der Befragten als wichtig oder sehr wichtig für die Allgemeinheit wahrgenommen – ein Wert, der sich durch alle Altersgruppen zieht. Besonders junge Menschen (14-29 Jahre), die oft schwer zu erreichen sind, bewerten den SWR positiv. Jeweils mehr als 80 Prozent der Befragten 14-29-Jährigen sagen, der SWR ist „glaubwürdig“, „verlässlich“ und „steht für Qualität“.
„Dass 83 Prozent der Menschen dem SWR vertrauen, zeigt, wie tief unsere Programme und Inhalte in der Region verwurzelt sind. Es ist unser Anspruch, dieses Vertrauen zu bewahren und weiter auszubauen – gerade in einer Zeit, in der Glaubwürdigkeit für Medien wichtiger denn je ist“, betont der Intendant des SWR Kai Gniffke.
Herausforderungen: Persönliche Bindung und Reichweite
Trotz der positiven Gesamtwahrnehmung zeigen die Ergebnisse auch Handlungsfelder auf: 40 Prozent der Befragten halten den SWR für unverzichtbar in ihrem persönlichen Alltag. Besonders bei den 30- bis 49-Jährigen bleibt auch die Tagesreichweite mit 38 Prozent (30-39 Jahre) und 51 Prozent (40-49 Jahre) unter den angestrebten Zielen.
„Der Rundfunkrat sieht die Ergebnisse des SWR Trend als Bestätigung, wie der SWR seinem Programmauftrag und seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommt. Zugleich sind wir uns bewusst, dass es für den SWR wichtig ist, auch die persönliche Bindung zu seinem Publikum zu steigern – vor allem auch im Hinblick auf die digitale Ansprache jüngerer Zielgruppen“, sagt Dr. Engelbert Günster, Vorsitzender des SWR-Rundfunkrats.
Digitale Wachstumsstrategie: Mehr Sichtbarkeit und Nutzerbindung
Um die persönliche Relevanz zu steigern und die Zielgruppe der 30- bis 49-Jährigen besser zu erreichen, setzt der SWR auf eine digitale Wachstumsstrategie. So soll beispielsweise das Nachrichtenangebot SWR Aktuell in den kommenden Jahren noch stärker im Digitalen verankert werden. Gleichzeitig will der SWR seine Sichtbarkeit als Absender von Qualitätsjournalismus auf Drittplattformen verbessern, da viele Inhalte zwar genutzt, aber nicht dem SWR zugeordnet werden.
„Wir sehen es als unsere Aufgabe, den SWR auch im digitalen Alltag der Menschen präsenter zu machen. Unser Ziel ist es, nicht nur Reichweite zu erzielen, sondern langfristige Bindungen zu stärken – mit Angeboten, die die Menschen täglich begleiten“, so Thomas Dauser, Direktor für Innovationsmanagement und Digitale Transformation des SWR.
Der SWR arbeitet seit 2025 mit dem unabhängigen Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa zusammen. Im Zuge einer Trendwelle werden rund 1.200 Personen ab 14 Jahren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befragt.
Weitere Informationen unter: http://swr.li/swr-trend-2026
Pressekontakt:
Claudia Lemcke, Tel. 0173 3877503, claudia.lemcke@SWR.de
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