Johannes Oerding über politische Botschaften: „Musik zeigt, welche Weltanschauung ich verfolge“ / Musiker sieht seine Songs als Spiegel gesellschaftlicher Debatten, ohne „politisch“ zu sein

Johannes Oerding über politische Botschaften: „Musik zeigt, welche Weltanschauung ich verfolge“ / Musiker sieht seine Songs als Spiegel gesellschaftlicher Debatten, ohne „politisch“ zu sein

Der Singer-Songwriter Johannes Oerding verarbeitet in seiner neuen Musik gesellschaftskritische Themen und transportiert seine persönliche Weltanschauung. Angesichts der schwierigen weltpolitischen Lage integriert Oerding in seinen aktuellen Werken den Klimawandel, gleichgeschlechtliche Liebe und internationale Unruhen. „Mein Publikum vertraut mir, dass ich das festhalte, was mich gerade bewegt. Dazu gehört auch, was gesellschaftlich gerade Tenor ist“, sagte der Musiker im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Besonders deutlich werde dies in der Zusammenarbeit mit Peter Maffay. In dem Song „Eiszeit 2.0“ thematisieren die Künstler die Rückkehr globaler Spannungen. Der Song sei eine Fortführung des Maffay-Originals aus den 80er-Jahren, der laut Oerding zeigt, „dass wir nichts daraus gelernt haben“ und im Grunde wieder ein Kalter Krieg herrsche.

Deutliche Worte und Zeilen gibt es auch in seinem Song „Halleluja“, in dem er Mauern hinterfragt und für die Freiheit der Liebe eintritt. Die Einflüsse seien zwar Teil seines Wesens, dennoch handele es sich bei der neuen Platte nicht primär um ein „politisches Album“, sagte Oerding noz.

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