3.Liga komplett live bei MagentaSport: Boyds umstrittenes „Kacktor“ gegen Aue in letzter Minute! „Mir könnte der Kragen platzen“, Cottbus mit erneuter Erkenntnis: „Zu wenig, wenn man aufsteigen will“

3.Liga komplett live bei MagentaSport: Boyds umstrittenes „Kacktor“ gegen Aue in letzter Minute! „Mir könnte der Kragen platzen“, Cottbus mit erneuter Erkenntnis: „Zu wenig, wenn man aufsteigen will“

Für Abstiegskandidat Aue kommt es knüppeldick: Ein eigener Treffer wird beim 1:2 in Mannheim aberkannt und der Waldhof-Siegtreffer in der 90.Minute geht potenziell als Phantomtor in die Historie ein. „Ich bin maximal frustriert. Wenn ich mir das 2. Gegentor angucke: Das sehe ich von 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist. Da fehlt mir jegliches Verständnis. Ich brauche mir den Scheiß nicht mehr angucken. Auf der einen Seite Abseits, auf der anderen Seite 1 Meter vor der Linie. Der Schiedsrichter soll sich das selber angucken und sich mal bewusst machen, um was es geht“, schimpft Aue-Coach Christoph Dabrowski, der sich mit dem Schiedsrichter Timon Schulz auch gleich noch anlegte: „Ich habe ihn gefragt, wie alt er ist und ob er berechtigt ist, schon ein Drittligaspiel zu pfeifen.“ Ob das hilft? Aues Marvin Stefaniak kriegt einen „Kotzkragen“ und schimpft: „Das ist unfassbar, was uns die letzten Wochen verfolgt, was wir für ein Pech haben, was wir für Kacktore bekommen. Mir könnte der Kragen platzen, ich bin fassungslos.“

Aue hat nach der 1:2-Niederlage in Mannheim bereits 9 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Mannheims Torschütze Boyd zum umstrittenen 2:1 hat Mitgefühl: „Du redest dir ein und musst dich selber belügen: Jetzt wird s. Und dann kommen so Zufälle und Kacktore dazu. Es ist sehr hart, aus der Scheiße rauszukommen.“

Nur 1:1 – Energie Cottbus stolpert gegen Ulm! „Wenn man seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt, wird man hektisch. Wenn man hektisch wird, macht man Fehler“, bemängelt Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz und fügt hinzu: „Wir haben im Moment Spieler, die nicht die optimale Form haben, speziell im letzten Drittel auf das gegnerische Tor. Das ist keine Kritik, sondern Fakt. Heute war es zu wenig, wenn man aufsteigen will.“ Cottbus hat schon 4 Punkte auf den Ersten Osnabrück, der am Sonntag in Hoffenheim spielt (live ab 13.15 Uhr).

Für Ulm ist das 1:1 eben auch nur ein Punkt, der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt noch 8 Punkte. „Ich weiß nicht, für was es reicht, aber wir werden uns jedes Spiel reinhauen. Heute war eigentlich genau das, was ich sehen wollte, nur das Ergebnis nicht“, erklärt Ulms Cheftrainer Pavel Dotchev. Schöne Szene im Kampf um Auf- oder Abstieg: Wollitz und Dotchev Arm in Arm und ein Freundschaftskuss nach dem Spiel. „Ich habe ihm 8 Spiele mit 24 Punkten gewünscht“, sagt Wollitz.

Apropos Zuneigung: „Es gab alles wieder, was ich an dem Team so liebe“, lobte Verls Trainer Tobias Strobl nach dem 3:0 gegen Saarbrücken. Verl in akuter Aufstiegsgefahr als Tabellenzweiter mit 54 Punkten gleichauf mit Cottbus, aber mit plus 29 Toren. Philipp Menzel, Saarbrückens Keeper, zieht ein deutliches Zwischenfazit: „Wenn man den Frust der Fans nach dem Spiel sieht, auch völlig zurecht, dann ist es einfach eine ganz, ganz beschissene Saison, von vorne bis hinten. Bei uns läuft einfach gar nichts zusammen, bei keinem Einzelnen.“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga dazu die Stimmen aus der Frauen-Bundesliga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht s in der 3. Liga bei MagentaSport am Sonntag u.a. mit dem Spitzenspiel MSV Duisburg gegen den TSV 1860 München, ab 16.15 Uhr live. MagentaSport zeigt alle Spiele der 3. Liga und Frauen-Bundesliga live.

SC Verl – 1. FC Saarbrücken 3:0

Nach einer torlosen 1. Hälfte fährt Verl im Stil einer Spitzenmannschaft noch souverän den 3. Sieg in Serie ein, springt auf den 2. Platz. Beim 1. FC Saarbrücken herrscht nach dem 3. sieglosen Spiel in Folge die gegensätzliche Gemütslage, auf Rang 16 haben die Saarländer aber noch ein 8-Punkte-Polster auf die Abstiegsregion.

Wieder schwerer Gang zu den Fans: Die Saarbrücker Spieler müssen sich nach der Partie Schmähgesänge von den frustrierten, teils wutentbrannten Fans gefallen lassen. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=OE9WYUZHN1Y2T3ovaHJhcjhiSkFPMWZkbE92Y2V1anBBbFQ3Y1crNmUxND0=

Tobias Strobl, Trainer Verl: „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: Es war in allen Facetten wieder gut. Es gab alles wieder, was ich an dem Team so liebe. Aber wir müssen den Fuß jetzt noch 3, 4 Tage auf dem Gaspedal halten. Wir haben am Mittwoch ein Halbfinale im Pokal, danach machen wir 5 Tage frei. Da wollen wir abschalten, wollten aber auch mit aller Macht erreichen, das wir in den freien Tagen gerne auf die Tabelle schauen. Das tun wir jetzt. Das Torverhältnis ist super. Wir haben 70 Tore in 30 Spielen geschossen, das ist auch nicht so verkehrt. Das Gesamtpaket in der Liga passt jetzt. Da können wir kurz zufrieden sein, aber am Mittwoch im Pokal müssen wir nochmal nachlegen, dass wir uns da nichts nachsagen lassen können. Dann genießen wir die freie Zeit.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=K2JIL3ZFUGJJNVRNSUtBd3kvSG5WK3Rqc01lTzFmSTBhM1MvS3l1aS85Zz0=

Argirios Giannikis, Trainer Saarbrücken: „Wir sind enttäuscht über das Ergebnis, da war viel mehr drin. In der 2. Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht. So darfst du dich nicht nach einem 0:1 präsentieren, da musst du weiter im Plan bleiben. Diese Saison ist kompliziert. Wir haben uns ein Polster erarbeitet, das gilt es jetzt über die Ziellinie zu bringen. Als wir hier angetreten sind, habe ich gesagt: Es braucht Einigkeit. Nach so einem Spiel ist es schwer, über Einigkeit zu sprechen, weil die Enttäuschung über die Saison groß ist. Dass der Klassenerhalt ein Marathon ist und es ein Auf und Ab geben wird, das war klar. Wir haben jetzt plus 8. Es gilt, Nerven und Ruhe zu bewahren, weiterzuarbeiten, an die guten Sachen zu erinnern und die Sachen, die nicht gut waren, zu besprechen und trainieren. Es gibt Punkte zu holen und die werden wir sicher holen, um die Klasse zu halten.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MUNrTkJuOVJYNys0OWZqNzAzZjlOQ2g3SzgzdFFmVy80aXhsY2ZnLzNnVT0=

Phillip Menzel, Torhüter Saarbrücken, über seinen Fehler zum 0:2: „Das passiert leider, in der Phase, in der wir sind, ist es umso beschissener. Es ist aber auch typisch für die ganze Saison. Es kann nicht sein, dass wir uns so ein bisschen aufgeben. Wenn man den Frust der Fans nach dem Spiel sieht, auch völlig zurecht, dann ist es einfach eine ganz, ganz beschissene Saison, von vorne bis hinten. Bei uns läuft einfach gar nichts zusammen, bei keinem Einzelnen. Wir müssen zusehen, dass wir irgendwie noch ein paar Punkte holen und hoffen, dass das für den Klassenerhalt reicht. Das ist eine richtig schlechte Saison.“

… über die Gründe der schwachen Saison: „Die aufzuzählen, kann man öffentlich nicht machen. Es ist viel vorgefallen, was im Verein uns Spieler auch betroffen hat. Es sind viele kleine Rädchen, die zusammengreifen, wo es nicht läuft. Das Drumherum hat uns in der Mannschaft nicht beschäftigt, aber wenn es intern die ersten Spiele nicht richtig läuft und du eine so lange Negativserie hast, dann ist es unfassbar schwer, daraus zu kommen. Wir probieren und machen, das ist aber trotzdem nicht genug.“

… über die Sprechgesänge der Fans „Ohne Manu könnt ihr alle gehen“ (gemeint ist vermutlich Mittelfeld-Routinier Manuel Zeitz): „Das tut weh, klar. Das lässt keinen kalt. Ich werde emotional, weil mir die Leute leidtun. Wir spielen uns eine Scheiße zusammen. Die kommen jedes Wochenende und wir spielen einfach keine gute Saison.“ Link zum Interview:

Saarbrückens Sportvorstand Markus Thiele in der Halbzeit über die Zusammenarbeit mit Trainer Argirios Giannikis: „Wir haben den Verein in einer schwierigen Phase nach 16 Spielen ohne Sieg übernommen. Jetzt gilt es, da Stabilität reinzukriegen, die Jungs müssen wieder Selbstvertrauen bekommen und in ihre Abläufe reinkommen.“

… über den neuen Co-Trainer Gaetan Krebs, der als Spieler u.a. mit Hannover und Karlsruhe in der Bundesliga und als Trainer zuletzt 6 Jahre im Jugendbereich bei Racing Straßburg aktiv war: „In der Zukunft werden wir Spieler entwickeln wollen und müssen. Er bringt ein gutes fachliches Verständnis mit und ist unterstützend für den taktischen Input zuständig. Er hat eine sehr gute und umgängliche Art, die Jungs mitzunehmen und ihnen Selbstvertrauen zu geben. Er bringt das über eine nähere und kumpelhaftere Art als ein Cheftrainer rüber. Da passt er sehr gut zu uns. Er kommt auch aus dem Saarland, deswegen haben wir uns für ihn entschieden.“

… über die weitere Planung mit dem Saarbrücker Topscorer Florian Pick: „Er hat ganz normal Vertrag. Insofern gehen wir davon aus, dass er da bleibt. Die größte Baustelle ist, dass wir 20 auslaufende Verträge im Sommer haben. Da müssen wir schauen, dass wir schnell vorankommen. Wichtig ist, dass wir die nötigen Punkte haben, um den Klassenerhalt zu fixieren. Wir sind im Hintergrund schon dabei, das Ganze vorzubereiten. Aktiv mit Spielern sprechen, das können wir erst, wenn wir wissen, in welcher Liga wir sind.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UTk3TDA3WWdMeW9MZVJDS2FmNDNFaGZUa0sxNFVMMlFFa25JcEtwQ01zTT0=

SV Waldhof Mannheim – Erzgebirge Aue 2:1

Aue hofft zur 1:0-Halbzeitführung auf den ersten Sieg seit Dezember, muss nach der Mannheimer Wende im 2. Durchgang aber dennoch die 6. Niederlage in Folge hinnehmen und tritt auf Platz 18 mit 9 Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze auf der Stelle. Besonders bitter für Aue sind ein aberkanntes Abseitstor zum Ausgleich und der Aufreger der Partie in der Nachspielzeit, als der Ball beim Siegtreffer von Mannheims Terrence Boyd nicht erkennbar mit vollem Umfang hinter der Linie ist, von Schiedsrichter Timon Schulz aber als Tor gewertet wird. Der Waldhof bleibt mit 45 Punkten auf Rang 9.

„Wenn wir baden gehen, dann mit Stil“: Unter dem Motto unterstützen einige Auer Fans ihre Mannschaft im Gästeblock im Bademantel. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=QzZwaDdFblFjeU8rNld2NE1aTDJHZ0JMalNoeWl3ZGdQeExlOG9YNkVYWT0=

Pure Ratlosigkeit: Die Auer Spieler zeigen sich nach dem Abpfiff konsterniert ob des verlorenen Spiels und des womöglich bevorstehenden Abstieges. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=VytHODErVWhqVGl1cjhPdTZUMHMrdnVQMXhIYWJhV3BXMFdkL0swTzlyST0=

Luc Holtz, Trainer Mannheim: „Wir haben 45 Punkte, das war das Ziel. Wir wollten den Klassenerhalt sichern und das haben wir gemacht. Das ist das, was mich interessiert. Inhaltlich war es 45 Minuten viel zu wenig. Das war zu langsam, zu unpräzise, keine Körperlichkeit. Dann kann man kein Spiel gewinnen. In der 2. Halbzeit kam die erwartete Reaktion.“

… über das Siegtor zum 2:1: „Es ist sehr schwer zu sagen, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht. Ich kenne das Gefühl. Wir haben auch schon Tore gemacht, die nicht anerkannt wurden. Das ist nichts Neues. Man muss trotzdem mal nachdenken, ob man die Torlinientechnologie einführt. Das ist jetzt das 3. Spiel in der 3. Liga, das ich erlebe, wo ein Tor aberkannt wurde, was drin war oder in die andere Richtung.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VjRUNTNSVE1BZ0svRStNbTdDRUpwUEM3dWFxUU5yQkxwTVVkQklhbVFUOD0=

Terrence Boyd, Mannheimer Siegtorschütze, über Aues Marvin Stefaniak: „Den schätze ich sehr, nicht nur als Fußballer, sondern auch als Typ. Es haben nicht viele Leute die Eier, sich im Abstiegskampf hinzustellen, wenn es eklig ist, wenn du vom Umfeld, den Fans und den Medien auf die Fresse kriegst. Er ist einer der wenigen, der die Eier hat, Sachen klar anzusprechen und keine Angst davor hat, aufs Maul zu kriegen.“

… mit Verständnis für den Auer Frust: „Das ist die Scheiße, wenn du im Abstiegskampf steckst. Egal, was du machst, nichts klappt als Mannschaft. Die Freudigkeit, die Leichtigkeit. Du redest dir ein und musst dich selber belügen: Jetzt wird s. Und dann kommen so Zufälle und Kacktore dazu. Es ist sehr hart, aus der Scheiße rauszukommen.“

… über sein umstrittenes Tor: „Es sieht schwer aus, das muss man schon sagen. Da reden wir darüber: Ist es ein Tor, ja oder nein? Am Ende wird es gewertet. Da gibt es noch ganz andere Ereignisse und Zufälle in Spielen, die zu Gegentoren führen. Ich hoffe, dass sie nochmal Gas geben und erfolgreich sind.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RGZqa2czNDhDKzBLdXNwbVFIRGIrQzBRRnNwdjJTdVBPN1JocjQzaHBhbz0=

Christoph Dabrowski, Trainer Aue, über das umstrittene Gegentor zum 1:2 in der Nachspielzeit: „Ich bin maximal frustriert. Wenn ich mir das 2. Gegentor angucke: Das sehe ich von 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist. Ich halte mich immer zurück mit Kommentaren gegen den Schiedsrichter, aber da bin ich fassungslos. Aber wir suchen das bei uns. So, wie wir es in der 1. Halbzeit machen, kann man ein Auswärtsspiel nicht besser bestreiten. Wir haben 4 Topmöglichkeiten, wo wir mehr Ertrag draus ziehen müssen. Ein Abseitstor von Cello (Marcel Bär), das weiß ich nicht, wurde auch abgepfiffen. Die Kirsche auf der Sahnetorte ist das 2:1. Da fehlt mir jegliches Verständnis. Ich brauche mir den Scheiß nicht mehr angucken. Auf der einen Seite Abseits, auf der anderen Seite 1 Meter vor der Linie. Der Schiedsrichter soll sich das selber angucken und sich mal bewusst machen, um was es geht.“

… über den Austausch mit Schiedsrichter Timon Schulz: „Ich habe ihn gefragt, wie alt er ist und ob er berechtigt ist, schon ein Drittligaspiel zu pfeifen. Da habe ich keine Antwort bekommen. Ich muss jetzt aufpassen, dass es nicht respektlos wird. Lassen Sie mich gleich mal raus aus meinen Emotionen und dann ist gut.“

… über Positives für die letzten Wochen der Saison: „Sie haben doch gesehen, dass es keine tote Mannschaft ist. Die Mannschaft versucht, unseren Matchplan umzusetzen. Wir haben richtig guten Fußball gespielt, wir waren aktiv gegen den Ball. Das einzige Manko ist, dass wir hier nicht mehr als ein Tor geschossen haben. Das ist extrem bitter für die Jungs. Aber es geht weiter.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WUlXSk8wZERES3Zpd1d4TUlJVkZwbm1HbG5hUERMbitLeEx2S3lZbkp0WT0=

Marvin Stefaniak, Auer Torschütze zum 1:0, über die unglückliche Niederlage: „Das ist sinnbildlich für die letzten Spiele. Es ist unfassbar, solche Entscheidungen zu treffen. Das geht für mich null Komma null, in unserer Phase solche Entscheidungen zu treffen, den Ball nicht als Tor zu zählen. Das geht nicht. Der ist doch nicht hinter der Linie, da braucht man nicht reden. Sollen sie mir ruhig ein Schreiben schicken, aber das geht null Komma null für mich. Ich könnte eine Brandrede halten, aber ich muss mich im Zaum halten. Das ist unfassbar, was uns die letzten Wochen verfolgt, was wir für ein Pech haben, was wir für Kacktore bekommen. Mir könnte der Kragen platzen, ich bin fassungslos. Ich mache das 1:0, es ist ein schönes Tor, davon kann ich mir aber auch nichts kaufen, das ist mir auch scheißegal. Ich will gewinnen. Das ist traurig für die Jungs, traurig für die Auswärtsfans, die immer noch mitkommen. Da musst du in dieser Liga vielleicht irgendwann mal entscheiden, den VAR einzuschalten.“

… über das aberkannte Tor von Teamkollege Marcel Bär: „Du kannst nicht das eine Tor geben und das hier abpfeifen, obwohl du es nicht mal siehst. Bei allem Respekt: Unfassbar! Die kriege ich so einen Hals, einen Kotzkragen!“

… was Aue mitnehmen kann: „Was soll ich mitnehmen? Wir werden uns nicht aufgeben, aber du kriegst halt seit 6, 7 Spielen solche Tore: Traumtore, Kacktore. Bei allem Respekt: Wir bewegen uns auf einem schmalen Grat, wo es mir für uns, die Fans und den Verein einfach nur wehtut. Mir tut es im Herzen weh.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Q1l1bUhrVFFtYXdNUmJKOXlqUjduem9oMDFlVjRYOWtjSjBTRWMrNWljdz0=

Energie Cottbus – SSV Ulm 1846 Fußball 1:1

Cottbus verpasst den Heimsieg gegen das abstiegsbedrohte Ulm. Es ist bereits das 3. Spiel in Folge ohne Sieg für Energie. Für Ulm ist 1 Punkt im Abstiegskampf zu wenig. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt 8 Zähler.

Claus-Dieter Wollitz, Trainer Energie Cottbus: „Man muss sich mehr Torchancen erspielen, um ein Spiel zuhause zu gewinnen. Man kann es schludrig nennen. Wenn man seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt, wird man hektisch. Wenn man hektisch wird, macht man Fehler. Auch wenn die Tabellensituation so ist, wie sie ist, das ist ja kein Fallobst, das sind gute Spieler. Vor allem wenn sie nicht permanent unter Druck gesetzt und bearbeitet werden in dieser Situation. Das haben wir nicht geschafft. Wir haben im Moment Spieler, die nicht die optimale Form haben, speziell im letzten Drittel auf das gegnerische Tor. Das ist keine Kritik, sondern Fakt. Ich bin mir sicher, dass wir das Problem nochmal gelöst bekommen.“

Über die Umarmung mit Pavel Dotchev: „Ich habe ihm 8 Spiele mit 24 Punkten gewünscht. Der Fußball schreibt solche Geschichten, das wünsche ich ihm vom Herzen. Wir haben eine lange Strecke gegeneinander gehabt, aber immer mit großem Respekt und Anstand. Er wünscht uns das Maximale. Das wünschen uns viele, weil sie wissen, was wir leisten. Es geht jetzt in der Endphase darum, das zu leisten, was man braucht, um das Große zu erreichen. Heute war es zu wenig, wenn man aufsteigen will.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=TG1WU0dyU0JOK0dOWDdKZUNheUlLUVNwSHk5TGZKS09YZzNYdVZabUFvND0=

Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm 1846 Fußball: „Beiden Mannschaften hilft das Ergebnis nicht viel. Das war schon eine starke Leistung. Wir machen weiter. Ich weiß nicht, für was es reicht, aber wir werden uns jedes Spiel reinhauen. Heute war eigentlich genau das, was ich sehen wollte, nur das Ergebnis nicht. Wir haben es nicht geschafft uns zu belohnen, aber das ist der Weg für uns.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=YlJVdmdvOTJqM25oOHlKazN3UDZjYzBRTHVBUzcvSkJ3bG83YUlWaklMTT0=

FC Ingolstadt 04 – Alemannia Aachen 1:2

Aachen jubelt auch in Ingolstadt und fährt den 4. Sieg in Folge ein. Ingolstadt hingegen fehlt aktuell die Konstanz. Aus den vergangenen 4 Partien konnten die Schanzer nur 4 Punkte sammeln.

Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt: „Es war nicht die absolute Voll-Katastrophe, aber auch nicht gut. Wir waren in den Dingen, die uns die letzten Wochen ausgezeichnet haben, nicht bodenlos schlecht, aber auch nicht so wie die Wochen davor. Es haben ein paar Prozente gefehlt. Wenn die in dieser Liga fehlen, verlierst du Spiele.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dCtseVAyYSt5VUZWVmFWdDZHd2dseUM3ZWwvc0ZFaStmaDdwY0NnU09LOD0=

Ingolstadts Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer vor dem Spiel darüber, ob man in der kommenden Saison mit mehr Kontinuität im Kader weiter oben angreifen kann oder es wieder einen Umbruch geben wird: „Natürlich haben wir Spieler, die sehr interessant für höher spielende Mannschaften sind. Das wissen wir, das ist auch schon an uns herangetragen worden. Grundsätzlich wollen wir so viel wie möglich zusammenhalten. Wir müssen die ein oder andere Entscheidung treffen aufgrund unseres Budgets, das mit Sicherheit nicht größer ausfallen wird. Dennoch wollen wir im Wesentlichen das Grundgerüst beibehalten.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R0owNGc3WXZoNXhuLy8vNWZPMzZDb3JCYkVUWjhtSEZqemlLSllzNEFwMD0=

Mersad Selimbegovic, Trainer Aachen: „Es war eine sehr reife Leistung. Es ist wie ein Alptraum, dass man in der Halbzeit nur mit einem 1:1 in die Kabine gehen muss. Das haben wir gut weggesteckt. Wir müssen dieses Spiel viel früher zumachen und nicht bis zur letzten Sekunde zittern. Es kann immer viel passieren. Ich will jetzt nicht zu viel meckern. Riesenkompliment an die Mannschaft und auch die Fans. Es ist Wahnsinn, was die für Kilometer abspielen – fast genauso wie die Mannschaft auf dem Feld. Es ist ein super Moment, ich freue mich für alle.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SytYbmY3b0dSb29wUG92SUpoQ1RBVTZ3cy9ic0tXTTBmZnVSTjdNMmVFbz0=

Aachens Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi in der Halbzeit darüber, ob neben dem 19-jährigen Torschützen Faton Ademi noch weitere Eigengewächse hochgezogen werden sollen: „Wir arbeiten daran, müssen aber noch ein paar Schritte gehen. Faton ist schon eine Ausnahme – auch in der Art und Weise, wie er sich über die letzten Wochen und Monate entwickelt hat. Nicht nur als Spieler, sondern auch von seiner Persönlichkeit her ist er schon brutal weit.“

… ob die geliehenen Leistungsträger Mika Schröers und Lars Gindorf doch noch per Kaufoption oder verlängerter Leihe gehalten werden können: „Ich bin Realist. Ich bin aber auch schon immer ein Träumer gewesen, im Fußball muss man träumen können. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir Lars über den Sommer hinaus halten können, ist gering. Wir werden alles versuchen. Es ist aber auch okay so. Wir haben einfach gute Spieler dazubekommen, die funktionieren. Geben Sie uns, der Alemannia, erstmal den Spielraum, für die neue Saison zu schauen, wie wir uns aufstellen wollen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eDZ2OVpUUWV2a0tReGtDeVgraWpOMDFFUzJGUktKdFNERWdNOGw3SGJPMD0=

SSV Jahn Regensburg – TSV Havelse 5:2

Mit nun 11 Punkten aus den letzten 6 Spielen bestätigt Regensburg die positive Form. Für Aufsteiger TSV Havelse ist der Abstieg wohl nur noch mit einem mittelschweren Fußballwunder zu verhindern. Der Rückstand auf Platz 16 beträgt schon 11 Punkte bei nur noch 8 verbleibenden Spielen.

Munier Raychouni, Interimstrainer SSV Jahn Regensburg: „Wir sind nach 2 Minuten in Führung gegangen. Unmittelbar danach haben wir den Faden verloren, die Intensität verloren. Haben keine Aggressivität gezeigt, waren völlig unsortiert. In der 2. Halbzeit haben wir es besser gemacht, aber wieder 2 völlig unnötige Gegentore bekommen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=M2lBQmpxU014SWd4Mm5nYWcxbFllbkxtTGlaQlZDNGxaL2JSS1BoeWRIWT0=

Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse: „Um Spiele zu gewinnen darf man auswärts nicht Woche für Woche 2, 3 oder 4 Gegentore bekommen. Wir sind einfach nicht konzentriert genug, die Qualität der Gegentore ist schlichtweg zu einfach.“ Über die Ausgangslage: „Der Kopf ist immer oben. Wir habe letztes Jahr eine überragende Saison gespielt, da haben uns alle auf die Schulter geklopft. So ist der Fußball, jetzt will man den Finger in die Wunde legen. Ich kann den Jungs vielleicht den Vorwurf machen, dass es zu viele Gegentore sind, aber dann ist es vielleicht auch die Frage, ob es dann in der Spitze er Qualität ausreicht. Wenn man die ganze Saison auf einem Abstiegsplatz steht, dann hat das auch was mit Qualität zu tun.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=TWlXS1lnRkpsYWlkQ3pPcUI1MUxnR3J4bXU0T1FQamRYaXM2OTZwL21jbz0=

1.FC Schweinfurt – VfB Stuttgart II 3:1

Schlusslicht Schweinfurt feiert den 2. Heimsieg in Folge. Dennoch beträgt der Rückstand auf Rang 16 satte 16 Punkte. Für Stuttgart war es die 4. Niederlage aus den vergangenen 5 Partien.

Jermaine Jones, Trainer 1. FC Schweinfurt 05: „Wir sind total zufrieden. Das war mit unser stärkstes Spiel bis jetzt. Wir haben uns sicher gefühlt in den Phasen des Spiels.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aU16SFowVXB4ZC83UDBId014alk2NU1yWGxIV3dCbUtpRUFOdVV3SXBUaz0=

Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart II über die Entstehung des Freistoßes vor dem 2:1: „Das ist nicht mehr nur der jugendliche Leichtsinn, sondern auch schwach und naiv. Das war heute leider unser ganzer Auftritt leider.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RFBRbERuT01zUGlYT1dFZWwyeGROSGIvc29adEk4UFZPR3V6cE5RdWVxND0=

Google Pixel Frauen-Bundesliga live bei Magenta Sport

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 4:1

Frankfurt legt im Kampf um die Champions-League-Plätze nach und feiert den 2. Sieg in Folge. Zudem war es der 4. Heimsieg hintereinander. Der HSV bleibt im 4. Spiel in Folge ohne Sieg (2 Remis, 2 Niederlagen). Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nur 3 Punkte.

Nikolaos Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt: „Wir haben hochverdient gewonnen. Für uns war es das 3. Spiel innerhalb einer Woche, das 4. nach der Länderspielpause. Das muss man erstmal so machen. Wir waren in der 1. Halbzeit nicht griffig genug, haben in der Halbzeit klare Worte gefunden. Umso wichtiger war die Reaktion gerade nach dem 1:1, dass wir da sofort wieder nach vorne gespielt haben, sofort das 2:1 gemacht haben. Kompliment an die Mannschaft, dass sie in den schwierigen Wochen gerade in der 2. Halbzeit so aufgetreten ist. Dass wir aktuell auch zurecht da stehen (Platz 3 Anm. d. Red.) und da wollen wir auch bis zum Ende bleiben.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RnFzZHFuQmt3Ny9TeHdFaEE2V2FjVFhrZmlQTGREeFRGcGRsNEE1R3F2ND0=

Liese Brancao, Trainerin Hamburger SV: „Verdient für Frankfurt. Sie haben vor allem in der 2. Halbzeit ihre Klasse gezeigt. Wir haben in der 1. Halbzeit eine unglaubliche defensive Leistung vollbracht. Gehen mit 0:1 in die Pause, was nicht sein muss. Dann machen wir das 1:1, kommen in eine super Phase und dann sind es 2 Schiedsrichter-Entscheidungen, die das Spiel komplett beeinflussen. Das zweite Tor von Frankfurt war ein Freistoß gegen uns, wo unsere Spielerin von hinten geschoben wurden und ein Elfmeter, der für mich keiner war. Das ist keine Ausrede, aber das beeinflusst ein Spiel. Meine Spielerinnen sind zu brav, beschweren sich nie bei den Schiedsrichtern, daher ist es immer wieder einfach gegen uns zu pfeifen. Das ist schon schade, wenn das Spiel eng ist und am Ende mit zwei Fehlentscheidungen so hoch ausfällt. Das tut weh.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=L1BTV0VoS096bTlxZUpmb2EvVXJ5eGRDckJyejlreEw5c2hoM0NxMVNSYz0=

TSG Hoffenheim – VfL Wolfsburg 0:1

Im Spitzenspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga steht der VfL Wolfsburg vor allem defensiv stabil und sichert sich durch den Treffer von Lineth Beerensteyn in der 68. Minute den 3. Sieg in Folge. Einziger Wermutstopfen: Leistungsträgerin Alexandra Popp verletzt sich ohne Gegnereinwirkung an der Wade und muss in der 17. Minute ausgewechselt werden. Auf Platz 2 liegen die Wölfinnen 11 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Hoffenheim verliert zum 2. Mal in Folge und bleibt mit 35 Punkten Vierter.

Selina Cerci, Stürmerin Hoffenheim: „Wir waren bei den Standardsituationen nicht wach. Wir wissen, dass Wolfsburg kopfballstark ist. Ansonsten haben wir alles reingeworfen und defensiv viel und gut nach hinten gearbeitet. Offensiv haben wir es nicht gescheit zu Ende gespielt. Der Sieg an Wolfsburg geht durchaus in Ordnung. Wir sind die jüngste Mannschaft der Liga, das darf man nicht vergessen. Wir müssen uns jeden Spieltag unterstützen und einander aufbauen.“

… über ihre Entscheidung, nicht nach Wolfsburg zu wechseln und die Erleichterung, dass die öffentlichen Spekulationen beendet sind: „Dass einige Vereine Interesse haben, besteht immer. Dass ein Verein so groß thematisiert worden ist, habe ich nicht verstanden. Aber mein Fokus liegt bei der TSG. Deswegen habe ich mich damit gar nicht beschäftigt.“

… ob sie zum FC Arsenal wechselt: „Dazu kann ich nichts sagen. Mein Vertrag läuft aus, ich befinde mich in Gesprächen – auch weiter mit der TSG.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=amVscFN5NTBNVm8vZ1pPL0xGc05BVG9neWFFckxvLzNrRXhtb2NWYWZUbz0=

Svenja Huth, Mittelfeldspielerin Wolfsburg: „Wir agieren auf und neben dem Platz als Einheit. Wir wissen, dass wir in der Defensive die Null halten müssen und uns ins Spiel reinkämpfen. Wir hatten eine große fußballerische Dominanz, auch wenn es nicht die vielen zwingenden Chancen waren. Am Ende reicht ein 1:0. Auf dieser Welle wollen wir die nächsten Wochen weiter reiten. Wir stehen in allen drei Wettbewerben gut da, das macht Lust auf mehr.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ekZTbzdnVGdDNjlvb21tR2UxWXhReFJpYy9iVkkxdVg2THF6YWZOS3pHND0=

Fußball live bei MagentaSport

3. Liga | 30. Spieltag

Sonntag, 22.03.2026

ab 13.15 Uhr: TSG Hoffenheim II – VfL Osnabrück

ab 16.15 Uhr: MSV Duisburg – 1860 München

ab 19.15 Uhr: Viktoria Köln – Rot-Weiß Essen

3. Liga | 31. Spieltag

Samstag, 04.04.2026

ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: VfL Osnabrück – 1.FC Schweinfurt 05, Hansa Rostock – Viktoria Köln, TSV Havelse – Energie Cottbus, 1860 München – SV Waldhof Mannheim, Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim II

ab 16.15 Uhr: VfB Stuttgart II – SSV Jahn Regensburg, Rot-Weiß Essen – MSV Duisburg

Sonntag, 05.04.2026

ab 13.15 Uhr: SSV Ulm 1846 Fußball – SC Verl

ab 16.15 Uhr: 1.FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 04

ab 19.15 Uhr: Alemannia Aachen – SV Wehen Wiesbaden

Google Pixel Frauen-Bundesliga live – 21. Spieltag

Sonntag, 22.03.2026

Ab 13.45 Uhr: RB Leipzig – SC Freiburg

Ab 15.45 Uhr: 1. FC Nürnberg – 1. FC Köln

Ab 18.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – Carl-Zeiss Jena

Montag, 23.03.2026

Ab 17.45 Uhr: 1. FC Union Berlin – SV Werder Bremen

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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