Für viele Anleger stehen Aktienoptionen vor allem für Unsicherheit und schwer kalkulierbares Risiko. Diese Wahrnehmung entsteht häufig durch unvollständige Informationen und die Vermischung unterschiedlicher Finanzprodukte. Kevin Wehner, Gründer von Option Wohlstand, zeigt, wie sich diese Einschätzung differenziert betrachten lässt und welche Mythen dabei eine zentrale Rolle spielen.
Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, setzt in der Regel auf bewährte Instrumente: breit gestreute ETFs, solide Einzelaktien, eine Buy-and-Hold-Strategie und möglichst wenig Risiko. Diese Anleger wissen, was sie wollen: Planbarkeit, Stabilität und kontinuierliches Wachstum, ohne auf spekulative Produkte angewiesen zu sein. Gleichzeitig wächst bei vielen der Wunsch, im bestehenden Depot nicht nur auf Kurssteigerungen zu setzen, sondern auch in seitwärts laufenden oder fallenden Märkten regelmäßige Einnahmen zu erzielen. Ein kalkulierbarer Cashflow, der unabhängig von steigenden Kursen funktioniert, wirkt attraktiv, bleibt für viele jedoch unerreicht. Das liegt meist nicht am fehlenden Interesse, sondern an der Wahrnehmung. Sobald das Thema Aktienoptionen ins Spiel kommt, endet die Offenheit abrupt. Das Risiko im Optionshandel wird reflexartig mit Totalverlust, Hebelspekulation und hoher Komplexität verbunden. Widersprüchliche Informationen verstärken die Unsicherheit zusätzlich. Wer keine klare Einordnung findet, vermeidet es oft, sich überhaupt näher damit zu beschäftigen. „Wer sich nie ernsthaft mit Optionen auseinandersetzt, weil er glaubt, sie seien grundsätzlich gefährlich, verzichtet nicht nur auf eine Möglichkeit, regelmäßigen Cashflow zu generieren. Er bleibt auch dauerhaft abhängig von steigenden Märkten und verschenkt damit Potenzial für mehr Stabilität im Depot“, erklärt Kevin Wehner, Gründer von Option Wohlstand.
„Das tatsächliche Risiko von Aktienoptionen hängt nicht vom Instrument selbst ab, sondern davon, wie man es einsetzt. Wer das versteht, bewertet Optionen automatisch differenzierter“, fügt er hinzu. Kevin Wehner beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit den Mechanismen der Börse. Erste Berührungspunkte mit Aktien hatte er bereits im Kindesalter, später folgten eigene Erfahrungen mit ETFs und weiteren Anlageformen, bis er sich schließlich auf Optionen spezialisierte. Heute begleitet er Anleger im Rahmen eines 1:1-Mentorings dabei, die Funktionsweise von Optionen zu verstehen und strukturiert im eigenen Depot anzuwenden. Im Fokus stehen dabei nicht kurzfristige Gewinne oder spekulative Ansätze, sondern ein regelmäßiger Cashflow durch fundierte Entscheidungen und ein klares Risikomanagement.
Was Aktienoptionen wirklich sind – und was nicht
Aktienoptionen sind Finanzinstrumente, die sich auf eine Aktie beziehen. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten unterschieden: Put-Optionen und Call-Optionen. Genau wie bei Aktien gibt es auch bei Optionen immer einen Käufer und einen Verkäufer. Eine Put-Option gibt dem Optionskäufer das Recht, eine Aktie zum festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Laufzeit zu verkaufen. Für dieses Recht bezahlt der Optionskäufer eine Optionsprämie. Diese geht direkt an den Verkäufer der Put-Option. Der übernimmt dafür auch die Verpflichtung, eben diese Aktien über die Laufzeit zum festgelegten Preis zu kaufen.
Eine Call-Option gibt dem Optionskäufer das Recht, eine Aktie über die Laufzeit der Option zum festen Kurs kaufen zu dürfen, wofür er wieder eine Optionsprämie zahlt. Diese erhält auch hier der Verkäufer der Call-Option, der sich im Gegenzug verpflichtet, seine Aktien zu eben diesem Kurs zu verkaufen.
Durch den kapitalgedeckten Verkauf von Put- und Call-Optionen lassen sich also Prämien einnehmen, rein für die Kauf- bzw. Verkaufsbereitschaft von Aktien. Auf diese Weise können Einnahmen erzielt werden, ohne dass zwingend steigende Kurse erforderlich sind. „Optionen sind kein Zockerwerkzeug, sondern ein strukturiertes Instrument, mit dem man sein Depot aktiv für sich arbeiten lassen kann, ohne auf Kurssteigerungen angewiesen zu sein“, betont Kevin Wehner von Option Wohlstand.
1. Mythos: Optionen und Optionsscheine sind dasselbe
Ein häufiger Irrtum beim Thema Risiko im Optionshandel ist die Gleichsetzung von börsengehandelten Optionen mit Optionsscheinen. Obwohl beide Begriffe ähnlich klingen, handelt es sich um unterschiedliche Produkte. Optionen werden an regulierten Börsen gehandelt und ihr Preis entsteht gemäß Angebot und Nachfrage. Sie können sowohl gekauft als auch verkauft werden, wodurch sich über den Verkauf gezielt Prämien als Einnahmequelle erzielen lassen.
Optionsscheine hingegen werden von einem Emittenten, in der Regel einer Bank, herausgegeben. Beim Kauf besteht daher ein Emittentenrisiko, da die Rückzahlung von der Zahlungsfähigkeit des Herausgebers abhängt. Auch die Preisbildung erfolgt nicht frei am Markt, sondern wird vom Emittenten festgelegt. Optionsscheine werden typischerweise genutzt, um auf Kursbewegungen zu spekulieren, und sind nicht darauf ausgelegt, kontinuierliche Einnahmen zu generieren. „Wer schlechte Erfahrungen mit Optionsscheinen gemacht hat, überträgt diese oft auf börsengehandelte Optionen. Das ist nachvollziehbar, trifft inhaltlich aber nicht zu“, erklärt Kevin Wehner.
2. Mythos: Optionen sind automatisch Hebelprodukte und riskanter als Aktien
Viele Anleger verbinden Optionen automatisch mit Hebelwirkung und damit einem hohen Risiko. Tatsächlich können Optionen gehebelt eingesetzt werden – sinnvoll ist das jedoch nicht zwingend. Im Gegenteil: „Ich würde empfehlen, diesen Hebel nicht zu nutzen, sondern rein kapitalgedeckt mit Optionen zu handeln“, betont Kevin Wehner von Option Wohlstand. Bei kapitalgedeckten Strategien wird ausreichend Kapital für den Handel der Aktien vorgehalten. So können die Aktien gekauft werden, falls eine Put-Option eingebucht wird, bzw. vorhandene Aktien aus dem Depot verkauft werden, falls eine Call-Option eingebucht wird. So entsteht maximal das gleiche Risiko wie beim normalen Aktieninvest. Durch die Prämie, welche direkt zu Beginn vereinnahmt wird, lässt sich der effektive Einstiegspreis in die Aktie zudem reduzieren.
Ein Beispiel: Notiert eine Aktie bei 100 Euro und wird eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 90 Euro verkauft, erhält der Verkäufer sofort eine Prämie von 2 Euro. Bleibt der Kurs über 90 Euro, verfällt die Option und die Prämie bleibt erhalten. Fällt der Kurs darunter, wird die Aktie zu 90 Euro ins Depot gekauft. Die Prämie von 2 Euro bleibt auch in diesem Fall erhalten und senkt den Einstiegskurs auf 88 Euro. Ein Totalverlust ist wie beim Aktienkauf nur dann möglich, wenn das Unternehmen insolvent wird und der Aktienkurs auf Null fällt. Durch die Auswahl stabiler, etablierter Unternehmen ist dieses Risiko jedoch enorm gering. Darüber hinaus können Optionen gezielt eingesetzt werden, um das Depot gegen stärkere Kursrückgänge abzusichern. „Das Risikoprofil einer kapitalgedeckten Put-Option ist mit dem eines direkten Aktienkaufs vergleichbar. Der Unterschied ist, dass man durch die Prämie von Anfang an einen Puffer hat“, so Kevin Wehner.
3. Mythos: Optionen sind nur etwas für Börsenprofis
Viele Anleger halten Optionen für zu komplex und glauben, sie seien ausschließlich professionellen Marktteilnehmern vorbehalten. Tatsächlich lassen sich die grundlegenden Mechanismen von Put- und Call-Optionen systematisch erlernen. Der Einstieg ist dabei mit einem überschaubaren Zeitaufwand verbunden. In der Lernphase sind etwa drei bis vier Stunden pro Woche realistisch. Mit zunehmender Erfahrung reduziert sich dieser Aufwand in der Regel auf ein bis zwei Stunden. Entscheidend ist ein klar strukturierter Ansatz, der auf festen Regeln basiert und nicht auf kurzfristigen Spekulationen.
Vor diesem Hintergrund können Optionen gezielt als Ergänzung zu einem bestehenden Aktien- oder ETF-Depot eingesetzt werden, ohne die bisherige Anlagestrategie grundlegend zu verändern. „Optionen sind kein Geheimwissen für eine Elite. Sie sind ein Handwerk, das man lernen kann. Wer bereit ist, sich die Grundlagen anzueignen und strukturiert vorzugehen, kann sie als Privatanleger genauso effektiv einsetzen wie ein institutioneller Investor“, erklärt Kevin Wehner von Option Wohlstand.
4. Mythos: Für sinnvollen Optionshandel braucht man mindestens 50.000 bis 100.000 Euro
Viele Anleger glauben, dass Optionshandel erst ab einem Kapital von 50.000 bis 100.000 Euro sinnvoll ist. Tatsächlich ist ein Einstieg bereits ab etwa 3.000 bis 5.000 Euro möglich. Ein höheres Kapital eröffnet zwar mehr Spielraum für Diversifikation, doch auch mit einem kleineren Konto lässt sich durch die clevere Kombination von Optionen strukturiert handeln. Entscheidend ist nicht die absolute Kontogröße, sondern der Umgang mit dem eingesetzten Kapital. Risikomanagement und Positionsgröße im Verhältnis zum Gesamtkapital sind dabei die zentralen Faktoren. „Die Frage ist nicht, wie viel Kapital jemand hat, sondern ob er es diszipliniert und regelbasiert einsetzt. Ein kleines Konto mit klugen Strategien und konsequentem Risikomanagement kann ein großes Konto mit unkontrolliertem Vorgehen deutlich übertreffen“, betont Kevin Wehner.
Wie gefährlich sind Aktienoptionen wirklich?
Wie riskant Aktienoptionen sind, entscheidet sich maßgeblich daran, wie sie eingesetzt werden. In kapitalgedeckten Strategien entspricht das Risikoprofil maximal dem eines klassischen Aktienkaufs, während die vereinnahmte Prämie einen zusätzlichen Puffer bietet. Gleichzeitig ermöglichen Optionen, Erträge auch unabhängig von steigenden Kursen zu erzielen. Voraussetzung dafür ist ein strukturierter Ansatz mit klaren Regeln und ein bewusster Umgang mit Risiko.
Aktienoptionen sind damit weder grundsätzlich gefährlich, noch automatisch spekulativ. Ihr tatsächliches Risiko ergibt sich aus der konkreten Anwendung. „Wer Optionen pauschal als gefährlich einstuft, ohne sich mit den tatsächlichen Strategien auseinanderzusetzen, trifft keine fundierte Entscheidung. Und genau darin liegt oft das größte Risiko“, so Kevin Wehner von Option Wohlstand.
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