Die Welt hat die Nase voll – und sie sagt es uns diesmal persönlich: In der neuen Reihe „Kunz und die Welt“ trifft Meeresbiologe Uli Kunz auf eine grantige, animierte Welt, die keine Lust mehr auf uns Menschen hat. Sie stellt Uli Kunz ein Ultimatum: 100 Tage hat der „Terra X“-Moderator nun Zeit, die dauernörgelnde Welt davon zu überzeugen, dass die Menschen es mit der Erde und dem Umweltschutz ernst meinen. In drei Folgen zeigt er ihr Orte, an denen engagiert an echten Lösungen gearbeitet wird – vom Seegrasprojekt in der Ostsee, dem Kampf gegen die Holzmafia in Rumänien und der Pflege von Unterwasserwäldern in Portugal. „Kunz und die Welt“, entstanden in der „Terra X“-Redaktion, ist mehr als eine Umwelt- oder Klima-Doku – es ist ein Abenteuer voller Wissenschaft, Humor und Emotionen. Bereits jetzt im ZDF-Streaming-Portal (https://www.zdf.de/dokus/terra-x-kunz-und-die-welt-100)abrufbar, in ZDFneo sind die Filme am Samstag, 28. März 2026, ab 16.35 Uhr im Binge zu sehen.
Mars-Träume und Unterwasserwälder (Folge 1)
Die Menschen wollen weg auf den Mars – und die Erde flippt aus. „Terra X“-Moderator und Meeresbiologe Uli Kunz ist unterwegs zu einer Marssimulation in einer Höhle in Spaniens Bergen: Unter welchen Bedingungen könnten Menschen auf dem Mars leben? Kurz vor der Ankunft in der Höhle erscheint Uli Kunz die Welt höchstpersönlich. Und sie ist stinksauer. Erst überlässt sie der Menschheit alle ihre Ressourcen, lässt sich ausbeuten und schlecht behandeln – und jetzt, wo sie runtergewirtschaftet ist, denken die Menschen offenbar darüber nach, auf den Mars auszuwandern? Uli Kunz bekommt den ganzen Hate der Erde ab, schafft es aber, 100 Tage Zeit auszuhandeln, um die Welt umzustimmen. Gemeinsam reisen „Kunz und die Welt“ zu Projekten, die Hoffnung machen: Erster Stopp auf ihrer gemeinsamen Reise: Kelpwälder unter Wasser, die als effektive CO?-Speicher gelten.
Urwald-Retter und Seegras-Wiesen (Folge 2)
Illegale Abholzung, Holzmafia und Klimakrise – die Welt ist kurz vor dem Aufgeben. Uli Kunz nimmt sie mit in Rumäniens Urwälder, wo Aktivisten unter Lebensgefahr gegen illegalen Raubbau und die Holz-Mafia kämpfen. Im Anschluss geht es an die Ostsee: Dort retten Forschende Seegraswiesen, die mehr CO? speichern als tropische Regenwälder und damit entscheidend zum Klimaschutz beitragen. Die zweite Folge von „Kunz und die Welt“ zeigt eindrucksvoll, wie engagierte Menschen die Natur schützen – und warum diese Projekte für die Zukunft überlebenswichtig sind. Selbst die grantige Welt wird zwischenzeitlich fast schon milde.
Geisternetz-Jäger und Vogelnot (Folge 3)
Plastikmüll bedroht die Ozeane – und die Welt dreht durch. Uli Kunz und sein Team bergen mit Verfahren, die inzwischen von KI-Technologie unterstützt werden, Geisternetze aus der Ostsee. Und auch auf Helgoland wird klar: Basstölpel, die größten Seevögel an der deutschen Küste, verheddern sich häufig in Plastikfäden, die sie in ihre Nester einbauen. Viele Jungtiere sterben qualvoll. Doch es gibt Alternativen, auf die Fischer zum Schutz der Meeresbewohner setzen können. Die dritte Folge macht deutlich, wie globale Probleme und lokale Initiativen zusammenhängen – und warum jeder Beitrag zählt, um die Meere zu retten.
Uli Kunz: „Die Welt ist schon ein spezieller Charakter“
Im Audio-Interview resümiert Uli Kunz: „Die Welt ist schon so ein spezieller Charakter. (…) Ich habe mich eigentlich gut mit ihr verstanden, auch wenn es immer mal wieder doch deutliche Auseinandersetzungen und Problemfälle gab.“ Nach so viel gemeinsamer Zeit wünscht der Moderator der Welt ein bisschen mehr Gelassenheit: „Das Ding ist einfach paar Milliarden Jahre alt und sie zeigt sich mir und regt sich einfach den ganzen Tag drüber auf, was wir machen. Kann ich einerseits verstehen, aber auch wenn wir nicht mehr da sind, ist sie immer noch da. Und das gibt auch bisschen Anlass zur Gelassenheit.“ Das gesamte Interview finden Sie im ZDF-Presseportal zum Download.
Unterrichtsmaterialien zum Thema
Im Rahmen der Initiative „ZDF goes Schule“ werden die Folgen durch didaktische Einordnungen und ergänzende Unterrichtsmaterialien erweitert, die von Prof. Dr. Monique Meier (Professur für Didaktik der Biologie an der TU Dresden) entwickelt wurden. Die Materialien stehen ab 24. März 2026 auf ZDF goes Schule (https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fschule.zdf.de%2F&data=05%7C02%7CLeibrecht.M%40zdf.de%7C0c15a1e4e7a647ba29a608de78590e86%7C6725721fbd874b29a9be94b6260500e3%7C0%7C0%7C639080521046916933%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=60hdqVCDhj1os3gUHRwRk7LwEgVFC0NYKaNF%2B8weLU0%3D&reserved=0) zur Verfügung.
Die dreiteilige Dokumentation wird mit Untertiteln, Audiodeskription und in deutscher Gebärdensprache angeboten.
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Weitere Informationen
Ein Audio-Interview mit Uli Kunz, ein Interview mit der Erde höchstpersönlich und den Machern der Reihe sowie weitere Presseinformationen sind im ZDF-Presseportal (https://presseportal.zdf.de/pressemappe/kunz-und-die-welt) zu finden.
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