Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Bundesregierung aufgefordert, angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen für die Menschen in Deutschland auf den Weg zu bringen.
Die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt, Claudia Kemfert, sagte am Mittwoch im rbb24 Inforadio, ein Tankrabatt helfe allerdings nicht. Bei der letzten Energiekrise habe man gesehen, „dass dieser Tankrabatt zu größten Teilen in den Taschen der Mineralölkonzerne gelandet ist, weil sie es nicht weitergeben und sich dann die Margen noch weiter erhöhen, weil wir eben eine Marktkonzentration haben“.
Stattdessen könne die Bundesregierung gezielt entlasten über ein Klima- und Energiegeld. Davon profitierten vor allem Menschen mit geringeren Einkommen. Vor allem aber müsse man „die Mobilitätsalternativen stärken. In der letzten Krise haben wir gesehen, dass das Neun-Euro-Ticket besonders gut funktioniert hat und da könnte man über ein günstigeres Deutschlandticket rangehen. Das würde auf jeden Fall mehr bringen“, so Kemfert.
Das Interview zum Nachhören: https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2026/03/110/benzin-preis-tankstelle-oel-anstieg-krieg-iran-kemfert.html
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