Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;
Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher:
Tricia Tuttle hat die Berlinale in bewegten Zeiten übernommen und mit Haltung, Offenheit und Professionalität durch stürmische Debatten geführt. Wir stehen für eine Berlinale, die streitet, aushält und verbindet, schützen künstlerische Freiheit und ziehen zugleich klare Grenzen gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.
„Tricia Tuttle hat die Berlinale in bewegten Zeiten übernommen und das Festival verlässlich durch stürmische Debatten geführt. Sie hat Kino, Publikum und Branche zusammengebracht und als souveräne Gastgeberin Haltung gezeigt. Wir erkennen ihre Leistung an und zeigen Solidarität. Tuttle hat Vielfalt ermöglicht und Debatten zugelassen. Genau das macht ein internationales Publikumsfestival aus.
Wir freuen uns daher, wenn Tricia Tuttle weitermacht und dieses Festival weiterhin mit Offenheit, Klarheit und Professionalität führt.
Wir wissen, was Kultur kann: Sie schafft Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Wir schützen diese Räume. Wir sichern künstlerische Freiheit zu. Gleichzeitig ziehen wir eine klare Grenze: Antisemitismus hat keinen Platz. Menschenfeindliche Haltungen haben keinen Platz. Kultur lebt von Respekt und Verantwortung.
Wer jetzt aber Sündenböcke sucht, stärkt Boykottaufrufe wie „Strike Germany“ und schwächt den Austausch, den Kultur braucht. Kurzschlüsse helfen niemandem. Wir stehen für eine Berlinale, die streitet, aushält und verbindet – ohne Ausgrenzung, ohne Relativierung von Antisemitismus.
Unser Dank gilt auch den Mitarbeiter:innen der Berlinale, den Partner:innen und den vielen Helfer:innen. Ihr Einsatz trägt dieses Festival Jahr für Jahr. Wir stehen an ihrer Seite.“
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