– Mit 822 Mio. EUR Rekordzusagen im deutschen Geschäft
– Lateinamerika regional vorn, gefolgt von Afrika
– Wachstum für mehr Wirkung: Deutlicher Ausbau des Gesamtgeschäfts geplant
Im Jahr 2025 hat die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH ihren Weg trotz weiterhin fordernder Rahmenbedingungen erfolgreich fortgesetzt: Mit einem Gesamtgeschäftsvolumen in Höhe von 2,9 Mrd. EUR ermöglichte sie Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Den Großteil davon stellte die DEG mit 2,4 Mrd. EUR aus eigenen Mitteln bereit (2024: 2,5 Mrd. EUR). Weitere Mittel konnte sie bei privaten, institutionellen und öffentlichen Kapitalgebern mobilisieren. Das DEG-Portfolio wuchs auf 11,7 Mrd. EUR (2024: 11,6 Mrd. EUR).
Deutsche mittelständische Unternehmen sind eine wichtige Kundengruppe der DEG, für die sie 2025 mit 822 Mio. EUR ein neues Rekordvolumen bereitstellte, ein Plus von über 30 % gegenüber dem Vorjahr. Dies umfasst auch Finanzierungen für lokale Unternehmen, die etwa deutsche Anlagen erwerben. Die Zusagen enthalten außerdem 86 Mio. EUR öffentliche Mittel aus Programmen wie ImpactConnect, etwa für Investitionen des deutschen Mittelständlers Schmersal in Brasilien.
„2025 war für die DEG erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir konnten zum zweiten Mal in Folge bei den Neuzusagen aus eigenen Mitteln die Marke von 2 Mrd. EUR deutlich übertreffen. Mit dem Rekordvolumen im deutschen Geschäft bleibt die DEG eine wichtige Partnerin für den deutschen Mittelstand. Unsere Kunden bieten in den Partnerländern zudem Zukunftsperspektiven durch Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung“, kommentierte Roland Siller, Vorsitzender der DEG-Geschäftsführung.
Für Vorhaben, die den Klima- und Umweltschutz fördern, stellte die DEG 2025 insgesamt 1,2 Mrd. EUR bereit. Dazu gehörte etwa eine Beteiligung in Höhe von 10 Mio. USD an einem brasilianischen Unternehmen, das nachhaltig betriebene Anlagen für die Produktion von Wasserdampf für den Industriesektor entwickelt.
Regional betrachtet gingen 2025 mit 808 Mio. EUR erneut die meisten Finanzierungszusagen aus Eigenmitteln an Unternehmen in Lateinamerika. Für Unternehmen in Afrika/MENA wurden 592 Mio. EUR zugesagt, gefolgt von Asien mit 451 Mio. EUR.
Die Entwicklungswirkungen der von der DEG mitfinanzierten Vorhaben sind erheblich: So beschäftigten ihre Bestandskunden in Entwicklungsländern rund 3 Millionen Menschen und erwirtschafteten allein im vergangenen Jahr 185 Mrd. EUR lokales Einkommen.
Um Kunden bei ihren Transformationsprozessen aktiv und zielgerichtet zu begleiten, bietet die DEG neben Finanzierungen auch unterschiedliche Beratungs- und Fördermaßnahmen an. Über ihre Tochter DEG Impulse wurden dafür im vergangenen Jahr 43 Mio. EUR zugesagt, um Unternehmen gezielt zu unterstützen, etwa bei der Klimatransformation, der Verbesserung von Arbeitsbedingungen und dem Aufbau nachhaltiger Lieferketten.
In den kommenden Jahren plant die DEG einen deutlichen Ausbau der Neuzusagen aus Eigenmitteln und der bei weiteren Kapitalgebern mobilisierten Mittel. „In Zeiten, in denen sich private Kapitalgeber zurückhalten und staatliche Mittel für Entwicklung abnehmen, sind Entwicklungsfinanzierer wie die DEG noch stärker gefragt. Unser Ziel ist es, in Kooperation mit privaten Unternehmen und Partnern erfolgreiche Investitionen haushaltsschonend zu gestalten, noch mehr Wirkungen in unseren Partnerländern zu erzielen und Perspektiven für die Menschen dort zu schaffen. Kurz: Wachstum für mehr Wirkung“, betonte DEG-Geschäftsführer Roland Siller.
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