So darf sich ein vermeintlicher Aufstiegsaspirant nicht düpieren lassen! Der TSV 1860 München verliert 1:2 beim VfB Stuttgart II, weil sich die Löwen binnen 6 Minuten eher wie ein Hühnerhaufen in der Abwehr präsentierten. „Unreif gespielt, keine Eier gezeigt. So eine Halbzeit darf einfach nicht mehr passieren“, schimpft Kapitän Thore Jacobsen. „Das ist viel zu billig. Das ist zu leicht, wie wir uns ausspielen lassen. Wir sind gerade in einer schwierigen Phase. Über den Aufstieg brauchen wir nicht mehr zu reden“, erklärt Sechzig-Trainer Markus Kauczinski nach 5 sieglosen Spielen.
Torloses Remis im Abstiegskracher! Ein 0:0, dass weder Aue (17.) noch Saarbrücken (16.) wirklich weiterhilft. Immerhin: Aues neuer Coach Christoph Dabrowski hat nach 3 Niederlagen zumindest ein Pünktchen geholt. „Die Mannschaft war sehr lebendig“ lobt Dabrowski einerseits: „Wir müssen Konsequenz im Abschluss reinbekommen und mehr Zielstrebigkeit – Geilheit, Tore zu machen.“ Für Saarbrücken ist es das 16. Spiel ohne Sieg.
Auch zwischen dem FC Ingolstadt und Tabellenführer Energie Cottbus steht am Ende ein 0:0. Aus Sicht von Cottbus-Trainer Wollitz zu wenig, weshalb er mit FCI-Trainerin Sabrina Wittmann auf dem Feld debattiert. „Ich habe ihn gefragt, was los ist. Dann hat er gesagt: Wir müssen euch abschießen. Wir haben es ein bisschen anders gesehen“, beschreibt Sabrina Wittmann den Vorfall. Auch im MagentaSport-Interview motzt Claus-Dieter Wollitz: „Aufgrund der 2. Halbzeit darf es nur einen Sieger geben. So viele Chancen, 10:4 Ecken, Spiel fast auf ein Tor, haben den Torwart dann stark geschossen.“ Energie bleibt mit 44 Punkten Tabellenführer. Präsident Sebastian Lemke zum Thema Aufstieg: „Würden wir nur um den Klassenerhalt spielen wollen, hätten wir keine Verpflichtungen mehr gemacht. Wir wollen dieses Wunder schaffen. Wenn im Mai ein großer Traum wahr wird, werden wir uns nicht dagegen wehren.“
Osnabrück feiert den 2:0-Pflichtsieg gegen Havelse und springt auf Platz 2 – das 12. zu null-Spiel. „Das ist schon beeindruckend, wie sich alle von vorne bis hinten an die taktischen Grundprinzipien halten, auch noch mal den Extra-Meter machen und sich in die Bälle reinwerfen“, lobt Timo Schultz und formuliert ganz klar das große Saisonziel: „Ich habe gar keine Lust und kein Interesse daran, zu sagen: Ah, wir gucken mal, wenn es am Ende… Ne! Wir wollen aufsteigen.“
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips vom 23. Spieltag der 3. Liga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Sonntag, u.a. ab 19.15 Uhr mit dem Spitzenspiel MSV Duisburg gegen den SC Verl. Hansa Rostock muss zur TSG Hoffenheim II – live ab 13.15 Uhr.
VfB Stuttgart II – TSV 1860 München 2:1
Nach 3 Niederlagen zum Start in 2026, gewinnt der VfB Stuttgart II mit 2:1 gegen den TSV 1860 München. Die Löwen warten nun schon seit 5 Partien auf einen Dreier und holten in dieser Zeit nur 3 Punkte. Damit liegt der Rückstand auf die Aufstiegsränge schon bei 8 Zählern.
Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart: „Wir haben viele Phasen des Spiels gut abgedeckt. Ab Minute 11 haben wir es richtig gut bis zur Pause gemacht. Das 2:0 war total verdient. Aber auch dann die Phase leiden, aushalten können, fighten, sich reinwerfen, die Kopfballduelle führen, die zweiten Bälle holen, das haben wir auch hinbekommen. Das war in vielen Dingen sehr reif gegen einen sehr unangenehmen Gegner.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SlpNbE9EMEZ3Wll4U2E0emxVR2R3WW1JSmxKZExtcTJZbnV3SklOcnRnTT0=
Markus Kauczinski, Trainer TSV 1860 München: „Wir haben eigentlich gut angefangen, 20 Minuten waren in unserer Hand mit Chancen und Möglichkeiten. Dann werden wir ausgekontert, sind schlecht positioniert und verlieren mit dem 1:0 völlig den Faden. Da waren wir völlig daneben. In der 2. Halbzeit haben wir gekämpft, machen das 2:1. Da war es zumindest ein ausgeglichener Kampf.“
Über das 1:0: „Wir lassen uns viel zu einfach ausspielen. Ein langer Ball, ein Querball, 3 Stationen und wir sind blank. Das ist zu billig.“
Über einen möglichen Elfmeter für 1860 München: „Er trifft ihn (Florian Niederlechner). Klar Elfmeter. Es waren viele solche Entscheidungen und dann auch 6 Minuten Nachspielzeit viel zu wenig. Allein in der Nachspielzeit hättest du nochmal 5 Minuten nachspielen lassen müssen. Dafür ist ein Schiedsrichter da, um solche Situationen ordentlich abzuwickeln und dann entsteht auch gar nicht so eine Hektik. Das ist völlig unnötig. Das Ding reiht sich in eine lange Liste von Fehlentscheidungen gegen uns ein.“
Über die Reaktion der Mannschaft: „Man hat gesehen, dass wir unsere Themen haben. Dass die Mannschaft will, wir aber in gewissen Bereichen unsere Probleme haben. Es geht darum, sie zu lösen und dass wir da rauskommen. Es ist nicht die Zeit da draufzuhauen. Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RnNsSTNTZ0tzYWJMRXRyenJHZjhGTHlwY2E1QWcxenhOOVJjblBTVGFVVT0=
Thore Jacobsen, TSV 1860 München: „Wir dürfen nicht so in die 1. Halbzeit. Die ersten 20 Minuten waren noch in Ordnung, aber dann, ein Gegentor und völlig den Faden verloren. Unreif gespielt, keiner Eier gehabt. Ich weiß nicht, was los war nach diesem Gegentor. Jeder hat gemacht, was er wollte, keine Zweikämpfe gewonnen. Es war von allen zu wenig. Die 2 Gegentore waren einfach zu billig von uns verteidigt. So eine 1. Halbzeit darf uns nicht mehr passieren.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=eDRjaktWdTJMWkM1S3ExUU1oMnJKWTRtUHJVNzg3TWlBS0V3WXNnZ2YwZz0=
FC Ingolstadt 04 – Energie Cottbus 0:0
Ingolstadt ist seit 5 Spielen ungeschlagen und holte dabei 11 Punkte. Gleiches gilt für Tabellenführer Cottbus, die auf 9 Zähler aus den letzten 5 Partien kommen. Damit baut Energie sein Punktekonto auf 44 aus.
Claus-Dieter Wollitz und Sabrina Wittmann diskutieren nach Abpfiff auf dem Rasen und scheinen komplett unterschiedlicher Meinung zu sein. Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZVlpbVJ0dGdJWGNVS2F0ZWwvTi9sOGhIMVRrandveWM2c3hxRTh0a2hobz0=
Sabrina Wittmann, Trainerin FC Ingolstadt 04: „Es war ein offenes Spiel. Wir haben es in beiden Halbzeiten schlecht ausgespielt.“ Über die Diskussion mit Claus-Dieter Wollitz. „Ich habe ihn gefragt, was los ist. Dann hat er gesagt: Wir müssen euch abschießen. Wir haben es ein bisschen anders gesehen. Wir haben gegen den Tabellenführer unser Tor verteidigt, aber auch nicht glücklich verteidigt. Wir haben defensiv einen superguten Job gemacht. Wir haben in der Hinrunde auch ganz viel Pech gehabt, wo wir jetzt auch das ein oder andere Mal Glück haben. Ich glaube, dass es Glück des Tüchtigen ist, weil wir uns extrem viel erarbeiten.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=eTZGTTN6SW5mTlhBWnk5LzdWUHhCQU51bXdOcUdHL093K3Y4WWRBQmhnVT0=
Claus-Dieter Wollitz, Trainer Energie Cottbus: „Aufgrund der 2. Halbzeit darf es nur einen Sieger geben. So viele Chancen, 10:4 Ecken, Spiel fast auf ein Tor, haben den Torwart dann stark geschossen.“
Über Neuzugang Tolga Cigerci: „Jeder Spieler ist ein interessantes Thema. Wenn wir uns nur auf einen Spieler fokussieren… Wir sind jetzt am 23. Spieltag und sind Erster ohne Tolga Cigerci. Das sagt einiges aus. Man braucht Spielrhythmus und einfach Spieler rausnehmen, die gut spielen, ist nicht mein Thema. Dennoch freue ich mich, dass er da ist. Entscheidend ist für mich die Leistung. Wenn Michelbrink und Pelivan so spielen, dann gibt es für mich keinen Grund darüber zu diskutieren. Dennoch können wir immer gute Spieler gebrauchen, gerade in den Phasen, wo es hektisch wird.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SVJvQ1ZIOENBSVFDdzZxNG1meGVmMjVVZnYyUjlycTVoK3FiQkZwb1B1Yz0=
Sebastian Lemke, Präsident Energie Cottbus, vor dem Spiel: „Wir sind Herbstmeister geworden, haben die 36 Punkte nicht durch Zufall geholt. Das Wort Klassenerhalt brauchen wir nicht mehr in den Mund nehmen, das wäre vermessen. Das nimmt uns keiner mehr ab. Würden wir nur um den Klassenerhalt spielen wollen, hätten wir keine Verpflichtungen mehr gemacht. Wir wollen dieses Wunder schaffen. Für Energie Cottbus wäre es ein Wunder, etwas Außergewöhnliches. Da haben andere Vereine in der 3. Liga einfach ganz andere Möglichkeiten. Auch mit diesen Verpflichtungen (u.a. Tolga Cigerci) sind wir nicht der Favorit dafür. Wir haben gute Möglichkeiten. Wir wollten nochmal ein Signal nach außen und in die Mannschaft reinsetzen, einen Impuls setzen und die Mannschaft da verstärken, wo wir noch was gesehen haben, wo wir sie verstärken sollten. Wenn im Mai ein großer Traum wahr wird, werden wir uns nicht dagegen wehren. Letztes Jahr wäre es ein Schritt zu früh gewesen. Das wäre im Verein kaum stemmbar gewesen. Die ganze Mannschaft, der Staff ist nochmal enger zusammengewachsen. Wir haben aus den Erlebnissen aus der Saison und am letzten Spieltag unsere Lehren gezogen, haben den Kader gut zusammengestellt. Wir sollten nicht gleich sagen wir müssen hoch , sondern von Spiel zu Spiel gucken. Dann haben wir große Chancen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aWs0bmJPWko2bWZ3b2EvRnlQa1E5SkpxelgxRytLNjRQaTg0bXhiY1c1TT0=
Erzgebirge Aue – 1. FC Saarbrücken 0:0
Kein Sieger im Abstiegs-Duell zwischen Aue und Saarbrücken. Nach 3 Niederlagen in Folge zumindest mal wieder 1 Punkt für Aue, die es allerdings verpassen an ihrem direkten Konkurrenten vorbeizuziehen und über den Strich zu klettern. Für Saarbrücken ist es schon das 16. Spiel ohne Sieg.
Christoph Dabrowski, Trainer Erzgebirge Aue: „Ich habe versuchtm Einfluss zu nehmen von außen mit dem Coaching. Die Mannschaft war sehr lebendig. Das war unser Ziel, dass wir eine Mannschaft auf dem Platz haben, die eine gewisse Kompaktheit hat, aber auch enge Abstände, das gemeinsam macht. Das habe ich gesehen. Wir müssen Konsequenz im Abschluss reinbekommen und mehr Zielstrebigkeit, Geilheit Tore zu machen. Am Ende müssen wir uns für den Aufwand belohnen. Wir müssen mit dem Punkt leben, können auf dem Zu-Null-Spiel aufbauen. Das ist eine Basis, aber es geht am Ende um 3 Punkte und da müssen wir mehr Tore schießen. Es ist ja das Thema, dass die Köpfe runtergehen, da müssen wir ansetzen. Aber das geht nicht in 3, 4 Tagen. Das zu Null gibt uns Stabilität und an den anderen Sachen werden wir arbeiten.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OFI3STc5eDhUamg4VHpzLzdFV3I4bkhrdG1MZ1crWHB5cHUyQkQ0cjNYaz0=
Marvin Stefaniak, Erzgebirge Aue: „Gute kämpferische Leistung, sehr gut angenommen von der Mannschaft. Trotzdem wollten wir gewinnen, die Chancen waren da. Da kannst du keine 3 Punkte einfahren, wenn du keine Tore schießt. Wir haben viele Maßnahmen eingeleitet, die notwendig waren. Auf dem Platz haben wir gesehen, dass wir eine eingeschworene Truppe sind. Wir müssen es bloß auf den Platz bringen. Bitter, abhaken. Es gibt uns trotzdem ein gutes Gefühl, dass wir zu Null gespielt und wenigstens einen Punkt geholt haben hier zu Hause. Da müssen wir weiter angreifen. Wenn wir da raus wollen, müssen wir es gemeinsam machen. Das wird kein leichter Weg.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UlFPYlF1NFJLLytrZGNTZ3kvNWppMGo2dzNkdVJRbjFTMUIwTERlNkdpND0=
Jürgen Luginger, Trainer 1. FC Saarbrücken: „Es war viel Kampf und Chancen auf beiden Seiten. Schade, dass wir am Ende nicht den Deckel drauf machen. Das wäre für die Moral super gewesen. Die Mannschaft hat toll gefightet und sich einen Punkt erkämpft. Wie sich die Mannschaft gibt, welche Mentalität sie auf den Platz bringt, das macht die Hoffnung. Heute war ein Schritt, wir müssen kleine Schritte machen, dass wir zu Null gespielt haben.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=TGVxcW9Fb1I1Nm4xeDhpUjJ5K1RwYlVjdjU0eUlJa2EzanBpRXV3RGQwTT0=
Patrick Sontheimer, 1. FC Saarbrücken: „Man hat eine Mannschaft gesehen, die in jedem Zweikampf alles gegeben hat. Wie die Spiele zuvor, hat das Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt. Vielleicht manchmal auch die gewisse Cleverness, Abgebrühtheit vor dem Tor. Aber wenn wir weiter solche Spiele abliefern, wird das wieder kommen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SnB5QUhFWk9BN0ZYb1pkcDYyUGgwZ0puY2E3Yk5ua244VDZKVUhmN3UxOD0=
VfL Osnabrück – TSV Havelse 2:0
Osnabrück feiert den 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen mit 10 Punkten. Damit springt das Team von der Bremer Brücke vorübergehend auf Platz 2 in der Tabelle. Nach 10 Punkten aus den letzten 5 Partien, kann Aufsteiger Havelse seine Aufholjagd nicht weiter fortsetzen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nun 5 Punkte.
Timo Schultz, Trainer Osnabrück: „Über 90 Minuten gesehen, war es ein verdienter Sieg. Havelse war wirklich ein sehr guter Gegner auf Augenhöhe über weite Strecken des Spiels. Wir hatten die Vielzahl der Chancen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir eher den Deckel drauf machen. Es ist ein rundum gelungener Nachmittag für alle hier an der Bremer Brücke. So kann es weitergehen.“
… über das 12. Zu-Null-Spiel: „Das ist schon beeindruckend, wie sich alle von vorne bis hinten an die taktischen Grundprinzipien halten, auch noch mal den Extra-Meter machen und sich in die Bälle reinwerfen. Dementsprechend belohnen wir uns auch mal in Spielen, wo man chancentechnisch auch ein oder zwei Gegentore verdient hätte. Die könnten passieren, aber sie passieren eben nicht. Weil wir das sind, weil wir Bock darauf haben, zu verteidigen, und geil darauf sind, zu null zu spielen.“
… welche Rolle er gerne im Aufstiegsrennen hätte: „Ich habe gar keine Lust und kein Interesse daran, zu sagen: Ah, wir gucken mal, wenn es am Ende… Ne! Wir wollen aufsteigen. Das habe ich von Anfang an gesagt im Winter. Wir sind nicht der größte Verein und auch nicht der Verein, der die dickste Kohle an die Spieler bezahlen kann. Aber wir haben einen guten Spirit, eine gute Energie und eine geile Truppe. Wir sind sicherlich nicht für Tiki-Taka bekannt, aber es macht keinen Spaß, gegen uns zu spielen. Wir werden jedes Spiel um 3 Punkte streiten.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZkVYK3pmK0szUWNPcEd5NHRqU1VnbzR2dDh1M3hXK3ExcUF4L2RRTlh5dz0=
Samir Ferchichi, Trainer Havelse: „Ich fand nicht, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren in vielen Phasen ordentlich, aber wenn wir uns die Gegentore anschauen, haben wir kein gutes Sprintverhalten in unserem eigenen Drittel. Darum muss man ganz klar sagen, dass die Niederlage in Ordnung geht. Wir müssen immer 100 Prozent geben, und zwar nicht nur in Phasen, sondern über 90 Minuten. Dann sind wir mehr als konkurrenzfähig, dann hat der Gegner mit uns große Probleme. Aber sobald wir einen Gang runterschalten und denken, wir können das Spiel verwalten, wird es schwierig.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ejNuUG9jUFBZTFE0d1Jhc2dUdUFKNDdPNnFIZSsxTE54MEptT0dnQXZGcz0=
MagentaSport-Experte Markus Schwabl über die Klassenerhalt-Chancen des TSV Havelse: „Ich halte es absolut für möglich. Sehr gute Anlagen, auch die Moral war immer da. In der Truppe stimmt es und wenn du dann mal in den Flow reinkommst, was aktuell passiert, und der Abstand schmilzt, dann passt dieser Spruch Totgesagte leben länger ziemlich gut.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RmRTaG9tVzdNNkM4NUJpbXVjdk9pdUhSRE1rWDREYkJkYTgwcU1GYjhydz0=
SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Schweinfurt 05 2:0
Durch den 4. Heimsieg in Folge klettert der SVWW mit vorerst 3 Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz auf Rang 7. Der 1. FC Schweinfurt beweist einmal mehr Kampfgeist, baut seinen Negativrekord als abgeschlagenes Schlusslicht dennoch auf 20 Niederlagen aus.
Daniel Scherning, Trainer Wehen Wiesbaden: „Ich habe zu den Jungs gesagt, dass es kein einfaches Spiel wird und wir auch zur Not bis zur 85. Minute oder bis in die Nachspielzeit hinein Geduld brauchen, um das Tor zu machen. Die Wechsel waren wieder mal sehr gut, sie hatten einen Riesenimpact aufs Spiel. Es war kein einfaches Spiel, aber wir haben auch nicht unverdient gewonnen. Wir müssen aus meiner Sicht ein bis zwei Elfmeter bekommen. Dann hast du auch diesen Dosenöffner. Insgesamt waren wir teilweise trotzdem zu träge und behäbig, wussten aber immer, dass wir jederzeit ein Ding haben können.“
… inwiefern bei dem guten Lauf mit 4 Spielen ohne Niederlage alles klappt: „Nächste Woche gegen Duisburg wird ein anderes Spiel hier zu Hause, weil der Gegner anders an so ein Ding rangeht als Schweinfurt heute. Das Geduldsspiel, was auf uns zukam, das haben wir hintenraus für uns entschieden. Ich bin sehr stolz.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=blpObGw2OVp3UE9DRzFRaHRNYlFEUjZjQ1lUWXhjSEJ0QTZwdWVNa3N3QT0=
Victor Kleinhenz, Trainer Schweinfurt, über seinen Austausch mit den Anhängern nach dem Abpfiff: „Die Fans haben uns über 90 Minuten erstklassig unterstützt. Das war wieder ein Wahnsinns-Auswärtsblock. Dass die Enttäuschung groß ist, wenn man zum wiederholten Mal ein Spiel in der Endphase unnötigerweise aus der Hand gibt, ist ganz normal. Mir tut es auch leid für die Jungs, weil sie über weite Strecken der Partie einen aufopferungsvollen Kampf geliefert haben. Wir haben richtig gut Fußball gespielt, aber es fehlt der letzte Punch in Richtung Tor.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UDRadEx0RWhJRWRIUGh3Ri9FZjJYOTBNZk9ONzdhSHN6T3NyMDZ4czFUND0=
SSV Jahn Regensburg – FC Viktoria Köln 0:0
Mit diesem torlosen Remis können beide Vereine gut leben. Regensburg bleibt im 2. Spiel in Folge ohne Niederlage und hält die Abstiegsränge auf Platz 14 um 5 Punkte fern. Köln holt nach 2 Niederlagen aus den letzten 3 Spielen wieder einen Punkt und rangiert auf Platz 12 im Tabellenmittelfeld.
Der zweitälteste Regensburger Fanklub feiert sein Jubiläum: Anlässlich seines 25. Geburtstages präsentiert der SSV-Fanklub Ratisbona Fanatica vor dem Heimspiel eine sehenswerte Choreografie. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=d25YbFJxOXNQNVIzSStQQ1FSQ3A2UmtxTkZUSkJrNStOMFE3ODNjcUhJQT0=
Michael Wimmer, Trainer Regensburg: „Es ist ein bisschen schwer, dazu wirklich etwas zu sagen. Es war am Ende ein verdientes Unentschieden. In der 1. Halbzeit geht ein leichtes Chancenplus an Köln, aber wir hatten auch unsere Möglichkeiten. Am Ende des Tages kann das Spiel auch 5:5 ausgehen. Zum Schluss hatten wir noch sehr gute Möglichkeiten und wollten es nochmal. Letzten Endes geht es in Ordnung. Köln wollte den Punkt und wir haben es nicht ganz hingekriegt. Wir hätten gerne gewonnen, wir wollten den ersten Heimsieg im Kalenderjahr. Aber den Punkt nehmen wir mit, dann ist das so.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TmV3SWNwSWhQQ1d3bVZ1RlpuYmVHei9rcG44SWpyNVNLSmRmSDZxYzArQT0=
Marian Wilhelm, Trainer Köln: „Die 1. Halbzeit war sehr gut, wir sind in sehr viele klare Torchancen reingekommen. Es ist ein bisschen schade, dass wir uns da nicht belohnen. Drei Hundertprozentige habe ich schon gezählt. In der ein oder anderen Situation machen wir es zu einfach, dass man den hält. Ich hätte mir schon gewünscht, dass die Jungs sich da belohnen. Hintenraus ist zu merken, dass das Spiel viele Körner gekostet hat. In der Schlussphase haben wir in der aktuellen Situation vielleicht nicht den Mut, die ein oder andere Situation spielerischer zu lösen. Das ist aber absolut in Ordnung. Man kann nur den Hut ziehen, dass die Jungs es am Ende mit der Null über die Bühne bringen. Der Zusammenhalt, den die Mannschaft ausgestrahlt hat, ist vielleicht noch mal mehr wert als der Punkt.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WSt4VHdsdlM2WFlOWGVraGluMnUyanhBeVFldDQrUE9FcTBjSXVyUTU5dz0=
3. Liga live bei MagentaSport – 23. Spieltag
Sonntag, 25.01.2026
ab 13.15 Uhr: TSG Hoffenheim II – Hansa Rostock
ab 16.15 Uhr: Alemannia Aachen – Rot-Weiß Essen
ab 19.15 Uhr: MSV Duisburg – SC Verl
3. Liga – 24.Spieltag
Freitag, 13.02.2026
Ab 18.45 Uhr: Viktoria Köln – Erzgebirge Aue
Samstag, 14.02.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken – VfB Stuttgart II, Hansa Rostock – VfL Osnabrück, SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg, TSV Havelse – TSV 1860 München, SC Verl – TSG Hoffenheim
ab 16.15 Uhr: Rot-Weiß Essen – SSV Jahn Regensburg
Sonntag, 15.02.2026
ab 13.15 Uhr: Energie Cottbus – SV Waldhof Mannheim
ab 16.15 Uhr: SSV Ulm 1846 Fußball – Alemannia Aachen
ab 19.15 Uhr: 1. FC Schweinfurt 05 – FC Ingolstadt 04
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