Für Kulturstaatsminister Wolfram Weimer überwiegt auf Weihnachtsmärkten die christliche Bedeutung den Kommerz: „Für mich haben Weihnachtsmärkte eine religiöse Bedeutung. Sie schaffen Bewusstsein für eine heilige Zeit. Sie schaffen Türen in eine andere Welt und weiten den Horizont unseres Seins“, sagte Weimer der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Auch wenn der Weihnachtsmarkt kein Gottesdienst sei, so der Kulturstaatsminister, trage er mit Weihnachtsliedern, Glühwein und gebrannten Mandeln zur religiösen Einkehr bei: „Einen Weihnachtsmarkt sehe ich wie eine Art Vorfeldorganisation der inneren Erbauung.“
Als frühen Berufswunsch nannte Weimer das Priesteramt: „In meiner Jugend wollte ich sogar mal Pfarrer werden. Das war ein ganz ernsthafter Lebensplan. Drei Monate war ich bei den Jesuiten und habe mich geprüft. Am Ende habe ich dann eine glückliche Ehe gefunden.“ Bis heute sei ihm eine „Herzensbindung zur Kirche“ geblieben, so Weimer weiter. „Ich gehöre zu den Christen, die mehr als nur einmal im Jahr einen Gottesdienst besuchen.“
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
