War es früher der Protest von außen, der den Sinn der
G8- und G7-Treffen in Frage stellte, ist inzwischen längst auch die
interne Geschlossenheit der Gruppe der sieben wichtigsten westlichen
Industrie-Nationen (G7) verloren gegangen. Das schwer belastete
Verhältnis der europäischen Partner zu den USA unter Donald Trump
lässt auch den Wert des G7-Formats schwinden. Auf der einen Seite
Trump, der besonders durch seinen Handelskonflikt mit China unter
Druck steht, und der britische Premier Boris Johnson, der den harten
Brexit im eigenen Land durchsetzen will, – und auf der anderen Seite
Gastgeber Macron, der die Führungsschwäche Merkels und die
Regierungskrise in Italien nutzen möchte, Frankreichs
Führungsanspruch in Europa anzumelden.
Helge Fuhst diskutiert mit seinen Gästen:
– Elisabeth Motschmann, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, CDU
– Bettina Gaus, taz.die tageszeitung
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