Hansa Rostock verschläft in Aachen die 1. Halbzeit und schlittert beim zweiten 0:2 in Folge in eine Torwart- und Offensivdebatte. „Gefühlt können wir das Tor nicht treffen“, glaubt Trainer André Breitenreiter. Ja, Fakt ist: Nach der Pause vergeben die Rostocker einige Chancen zum Anschlusstreffer, kassieren in einer hitzigen Endphase auch noch einen umstrittenen Platzverweis für Jonas Dirkner. Und hinten patzt Keeper Luca Unbehaun wie schon bei der Niederlage gegen Meppen. „Den Ball zum 2:0 kann Luca Unbehaun halten, vielleicht muss er ihn sogar halten. Wir hatten genug Zeit das Spiel zu drehen“, findet Trainer Breitenreiter, der eigentlich keine Torwartdebatte aufmachen will. MagentaSport-Gastexperte Johannes Geis ahnt aber: „Lange kann er sich das nicht anschauen. Das ist für Hansa Rostock im Tor einfach zu wenig.“ 19 Gegentore musste Rostock bereits hinnehmen. Für Hansa Rostock empfängt am kommenden Wochenende Fortuna Düsseldorf (live bei MagentaSport ab 13.45 Uhr, Konferenz ab 13.30 Uhr).
Der Fortuna geht´s nicht viel besser: Düsseldorf verliert 1:3 gegen Saarbrücken. Alexander Ende beschreibt seine Fassungslosigkeit: „Ich habe echt ein Problem, das zu beschreiben, weil ich es gerade selber noch nicht glauben kann, dass wir dieses Spiel verloren haben. Der Gegner ist effektiv, wir sind es nicht. Am Ende kommt zu wenig dabei rum.“
2:4 Zuhause gegen Duisburg, auswärts 3:1 – Saarbrücken richtet sich bei der Fortuna wieder auf. „Die Mentalität, die hier jeder an den Tag gelegt hat, war unbeschreiblich“, freut sich Kai Brünker, Torschütze zum 1:1. Und auch über die Führung in der internen Torjägerliste: „Wenn du als Stürmer bei Inside-Seiten siehst, dass Siemen Voet auf Platz 1 der Torschützenliste ist, das fuchst natürlich. Jetzt konnte ich ihn Gottseidank verdrängen.“
Dieser Trainerwechsel scheint zu wirken: Der FC Ingolstadt geht als schwächstes Heimteam der 3. Liga und nach 3 Heimniederlagen in Serie in das Spiel gegen Rot-Weiss Essen. Die sind seit 8 Spielen ungeschlagen und machen kräftig Dampf. Doch keiner der 24 Torschüsse führt zum Erfolg. Dieser Chancenwucher, ein toller FCI-Keeper und ein Standardtor von Jens Scholz beenden die Serien. Zwei Siege in Folge hat Ingolstadt bislang noch nicht geschafft. Ingolstadts neuer Trainer Achim Beierlorzer gab in der Pause die neue Richtung: „Wir haben uns danach reingebissen und die persönlichen Duelle gewonnen.“
Ein bekannter Basketball-Name hilft Würzburg: Tarsis Bonga, Bruder des Basketball-Welt- und Europameisters Issac Bonga, verschafft den Kickers mit seinem 2:0 gegen Mannheim etwas Luft. Schon sein 6. Saisontor. Trainer Michael Schiele: „Zu Tarsis Bonga sag ich immer: einfach mal laufen!“ Historisch: Das 2:0 ist der 1. Heimsieg der Würzburger Kickers gegen Waldhof Mannheim seit 1978.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 10. Spieltag in der 3. Liga am Samstag. Plus Top-Spiel in der Frauen-Bundesliga Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht s in der 3. Liga bei MagentaSport am Sonntag, unter anderem mit dem Topspiel MSV Duisburg – Viktoria Köln (ab 16.15 Uhr).
Würzburger Kickers – Waldhof Mannheim 2:0 – Bonga macht den Deckel drauf, Mannheim verliert erstmals auswärts nach 2 Siegen
Michael Schiele, Trainer Kickers Würzburg: „Wir haben den Glauben gehabt und das nötige Glück gehabt. Über die 90 Minuten war das ein verdienter Sieg. Wir mussten brutal arbeiten, das hat jeder gemacht. Wir haben länger nicht gemacht. Das 2:2 in Havelse hat den Bock umgestoßen. Zu Tarsis Bonga sag ich immer: einfach mal laufen! Nun müssen wir auswärts in Meppen einfach mal punkten.“
Der Link zum Interview:
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Xaver Kiefersauer, Würzburger Kickers, trifft mit seinem 2. Saisontor zum 1:0: „Das gibt uns Energie für die Woche. Wir haben am Dienstag in Havelse den Bock umgestoßen. Wir haben das Glück auf unsere Seite geholt und die defensive Basis gehabt. Wir haben zu-Null gespielt. Meine Glücksbringen waren da auf der Tribüne, mein kleiner Bruder. Tarsis Bonga ist bei langen Bällen sehr wichtig für uns.“
Der Link zum Interview:
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Rui Mota, Trainer Waldhof Mannheim: „Die 1. Halbzeit hat mir nicht gefallen. Wir haben nicht unseren Fußball gespielt. Wir haben den Ball nicht in die gefährlichen Räume gebracht. Danach hatten wir mehr Energie und hatten ein paar Chancen. Als wir dann alles riskiert haben, ist das 0:2 gefallen. Terrence Boyd hat uns nach seiner Einwechslung sehr geholfen. Für 90 Minuten reicht es nicht, aber in solchen Situationen hilft er uns.“
Der Link zum Interview:
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Claudio Kammerknecht, Waldhof Mannheim: „Wir können mit der 1. Halbzeit nicht zufrieden. Wir haben ihnen Selbstvertrauen geschenkt durch Ballverluste. Wir sind zu spät aufgewacht. Würzburg hat das sauber verteidigt und einen Konter sauber gesetzt.“
Der Link zum Interview:
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Alemannia Aachen – Hansa Rostock 2:0 – Torwartfehler und offensive Harmlosigkeit: Rostock bleibt bei der 2. Niederlage in Serie erneut torlos
Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen: „Wir waren alle auf dem Level und hellwach. Rostock hatte in der 1. Halbzeit keine Chance. Dylan Leonard kann gleich zum Beginn der Halbzeit das Tor machen und den Deckel draufmachen. Da sieht man, warum er Verteidiger ist. Es braucht Zeit für diese junge Truppe. Manchmal komme ich mir albern vor, wenn ich das betonen muss. Man bekommt keine Zeit mehr, etwas zu schaffen. Wir müssen mit unseren Emotionen einfach besser umgehen und die jungen Leute schützen.“ Der Link zum Interview:
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Lukas Scepanik, Alemannia Aachen, macht mit seinem 6. Saisontor das 2:0: „Bei meinem Tor zum 2:0 habe ich extra gewartet, bis die Sonne rauskam. Das war mit der Flugkurve etwas ungünstig für den Torwart. Uns fällt ein großer Stein vom Herzen. Wir sind denkbar schlecht in die englische Woche gekommen. Deshalb war hier Druck auf dem Kessel. Diesmal haben wir gleich die 1. Chance genutzt. Das lief die Spiele zuvor gegen uns. Mika Schroers kann aus wenig viel machen wie bei der Vorarbeit zum 1:0.“ Der Link zum Interview:
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André Breitenreiter, Trainer Hansa Rostock, verliert zum zweiten Mal in Serie mit null Toren: „Gefühlt können wir das Tor nicht treffen. Wir hatten viele freie Füße im Sechzehner und uns viele Chancen erarbeitet. Wir haben die beiden Gegentore einfach hergeschenkt. Den Ball zum 2:0 kann Luca Unbehaun halten, vielleicht muss es ihn sogar halten. Wir hatten genug Zeit das Spiel zu drehen. Das ist uns trotz der engagierten Leistung in der 2. Halbzeit nicht gelungen, weil wir unsere vielen Chancen durch einen ungenauen Abschluss oder letzten Pass vergeben haben. Am Ende kommt zu wenig dabei rum. Ob das eine Rote Karte gegen Jonas Dirkner war, weiß ich nicht. Das war in der hitzigen Atmosphäre für den ein oder anderen auf dem Platz eine Nummer zu groß. Wir brauchen die Präzision, um Tore zu schießen.“ Der Link zum Interview:
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Maximilian Krauß, Hansa Rostock: „Das ist unglaublich frustrierend. Nach der bitteren Niederlage gegen Meppen wollten wir eine Reaktion zeigen. Wir schaffen es, die wenigen Chancen zu verwerten. Uns fehlt die Intensität und die Zweikampfführung. Es ist eine Katastrophe, was hier am Ende gepfiffen wurde. Kurz zuvor muss ein Aachener Spieler vom Platz, dann bekommt Jonas Dirkner glatt Rot wegen dieser Aktion.“
Der Link zum Interview:
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MagentaSport-Experte Johannes Geis eröffnet die Torwart-Debatte um Hansa Rostocks Luca Unbehaun. Der patzt beim Freistoß zum 0:2 in Aachen wie schon in der Partie gegen den SV Meppen unter der Woche: „André Breitenreiter ist neu als Trainer in Rostock. Er wird sich das nicht so lang anschauen können. Bei solchen Gegentoren wie auch gegen Meppen ist das für Hansa Rostock einfach zu wenig. Wenn man oben dranbleiben möchte, darf so ein Fehler wie beim 0:2 in solchen Spielen wie gegen Aachen nicht passieren.“
Der Link zum Interview:
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Fortuna Düsseldorf – 1. FC Saarbrücken 1:3 | Fassungslosigkeit in Düsseldorf nach 4. Saisonniederlage: „Kann es selbst nicht glauben, dass wir dieses Spiel verloren haben“
Der Druck steigt bei der Fortuna! Nach der 4. Saisonniederlage, gegen Saarbrücken, gibt es mit Abpfiff ein Pfeifkonzert: Der Clip dazu: https://clipro.tv/player?publishJobID=VzFSdU5OdWl3ZzVQS2F0alF2T1NUOXNVYi9sQlc5YVdFQ3krOStzV0tpbz0=
Alexander Ende, Trainer Düsseldorf: „Ich habe echt ein Problem, das zu beschreiben, weil ich es gerade selber noch nicht glauben kann, dass wir dieses Spiel verloren haben. Das, was wir haben, muss am Ende reichen, um hier 3-4 Tore zu schießen. Der Gegner ist effektiv, wir sind es nicht. Ich weiß nicht, wie viele Boxeintritte, wie viele Flanken, wie viele Abschlüsse wir hatten – und verlieren dieses Spiel am Ende. Das fällt mir gerade schwer zu beschreiben.“
…über die 4 Punkte aus der englischen Woche und das kommende Krisenduell in Rostock: „Wir haben es in der Vergangenheit immer geschafft, auch mal mit Enttäuschung den Weg wieder zu finden. Und das werden wir jetzt auch machen. Das ärgert uns brutal, weil heute 7 Punkte aus dieser englischen Woche möglich gewesen. Wahrscheinlich wäre ich selbst mit einem Unentschieden nicht zufrieden gewesen. Aber wir müssen weitermachen. Du kannst dich einen Tag, zwei, darüber ärgern. Aber dann gilt es, weiterzumachen. Rostock ist auch eine harte Auswärtspartie. Wir müssen uns einfach belohnen, das steht über allem.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RVBVaWF1QlFzb1JpVDk2a0M1UStTUFRnMHQzdkpvM1ZKNGQrZUd6aysvUT0=
Jordi Paulina, Düsseldorfer Torschütze zum 1:0: „Ich denke, dass wir sehr stark angefangen haben. Dann nach 20 Minuten haben wir die Kontrolle ein bisschen verloren. Wir haben versucht, ein bisschen Druck auf die Kette zu bekommen. Aber wir haben es gegen Saarbrücken leider nicht geschafft.“
…über die Stimmung in der Mannschaft nach 4 Punkten in der englischen Woche mit 3 Partien: „4 Punkte ist ein bisschen zu wenig. Aber wir kriegen das hin und drehen das Ding!“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SmJPV2ZtNVI5SU12NDNlUHdodnFTaVkzYVhoemwzVmVvWTBPNlpSUHJZdz0=
Argirios Giannikis, Trainer Saarbrücken: „Ich glaube, das ist ein verdienter Sieg von uns. Hier nach einem Rückstand so zu spielen, zwischen Minute 10 und 30 war das für ein Auswärtsspiel herausragend. Wir haben ein sehr schönes 1:1 mit Kai Brünker gemacht. In der 2. Halbzeit haben wir leidenschaftlich verteidigt. Die mannschaftliche Leistung war herausragend. Deswegen Kompliment an die ganze Mannschaft, wie sie es taktisch umgesetzt hat, mit welcher Leidenschaft, aber auch mit welcher fußballerischen Fähigkeit sie heute wieder ein tolles Spiel gemacht hat. Aber auch unsere Fans sind herausragend gewesen. Dementsprechend war es ein runder Auftritt von uns.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=U05EWThxOTVNZmxudDF4QnNJUEZJazJBYldHSzM2Rk9USFhMNHJEaml0TT0=
Kai Brünker, Saarbrücker Torschütze zum 1:1: „Jedes Tor fühlt sich gut an. Ich bin einfach nur megaglücklich, dass wir heute hier 3 Punkte einfahren konnten. Das war eine wahnsinnig geschlossene Mannschaftsleistung. Da ist von unserem Spiel her nicht alles perfekt gelaufen. Aber die Mentalität, die hier jeder an den Tag gelegt hat, war unbeschreiblich. Wenn ich hier in unseren Gästeblock schaue, ist das Bundesliga-Niveau. Für solche Spiele spielt man Fußball.“
…ob ihn die Bank-Rolle nervt: „Das fuchst natürlich! Wenn du als Stürmer bei Inside-Seiten siehst, dass Siemen Voet auf Platz 1 der Torschützenliste ist, das fuchst natürlich. Jetzt konnte ich ihn Gottseidank verdrängen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bXErYzI0a1Vqb1UxZUVlcVJKZ2tMU1VzQWQyVFJlaTRLSmtQc29xeCtZZz0=
FC Ingolstadt – Rot-Weiss Essen 1:0 – Chancenwucher bei RWE ermöglicht Ingolstadt den 1. Heimsieg der Saison
Achim Beierlorzer, Trainer FC Ingolstadt, feiert seinen 1. Heimsieg mit dem FCI und den 2. Zu-Null-Sieg in Serie: „Wir hatten in der 1. Halbzeit über die Flügel extreme Probleme. Bei einigen haben nach der Englischen Woche die Körner gefehlt. Emre Gül hat als Einwechselspieler ein tolles Spiel gemacht. Wir haben uns da reingebissen und die persönlichen Duelle gewonnen. Dann hilft uns diese Standard nach 64 Sekunden in der 2. Halbzeit.“ Der Link zum Interview:
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Jonas Scholz trifft für den FC Ingolstadt entscheidend zum 1:0: „Essen hatte die besseren Chancen und hat richtig Druck gemacht. Der Trainer meinte zur Pause: Wir brauchen die richtige Aggressivität. Er ist sehr klar in seinen Ansagen. Wir sind dann super reingekommen. Bis zum Winter habe ich mir 3 Tore vorgenommen. Da wurde es endlich Zeit.“ Der Link zum Interview:
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Uwe Koschinat, Trainer Rot-Weiss Essen: „Wir waren brutal dominant. In der 1. Halbzeit haben wir es versäumt für eine klare Führung zu sorgen. Das muss da bereits vorentschieden sein. Vielleicht hat sich das zu leicht angefühlt. Wir haben die Umstellungen von Ingolstadt nicht gut verkraftet und bekommen das Gegentor nach einer Standardsituation. Danach hat Ingolstadt das sehr, sehr gut wegverteidigt. Wir hatten unglaublich viele Situationen, wo wir aufs Tor gefeuert haben.“ Der Link zum Interview:
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SG Sonnenhof Großaspach – Preußen Münster 3:2 | Furioses Großaspacher Comeback nach der Pause: „Das sind wir, das ist die SG!“
Pascal Reinhardt, Trainer Großaspach: „Ich bin erstmal sehr froh über die 2. Halbzeit, über die 3 Punkte. Das tut vor allem nach der englischen Woche extrem gut. Trotzdem müssen wir gefühlt immer erst in Rückstand geraten, um richtig aufzuwachen. Das ist schon ein Thema. Trotzdem, die 2. Halbzeit, das war wirklich unfassbar, wir haben wieder extrem Wille gezeigt, immer drauf und griffig in den Zweikämpfen gewesen. Das war schon am Mittwoch gegen Köln so. Wenn wir zu spät sind und manche ihre Leistung nicht abrufen, die sie eigentlich sollen und die Aufgaben nicht erledigen, wird es schwierig. Dann können wir in der 3. Liga nicht bestehen. Die 2. Halbzeit, das habe ich auch schon am Mittwoch gesagt, sage ich heute wieder, das sind wir, das ist die SG!“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Qnp1UTlCUFl4U3JCZDcrdzRPSTZlTHlwZDVXZFFBL09iS28yU2YwcVA1bz0=
Thomas Wörle, Trainer Münster: „Die Fans haben unglaublich viele Kilometer auf sich genommen, viel Zeit auf sich genommen, um uns zu unterstützen, wie bis hierher in jedem Spiel. Die fragen sich genau dasselbe, was wir uns auch fragen: Wie wir nach so einer wirklich guten 1. Halbzeit, in der wir das Spiel dominieren, mit mehr als zwei Toren führen könnten, so eine 2. Halbzeit spielen. Das ist unerklärlich. Das ist für uns auch nicht leicht, weil wir uns unheimlich viel vorgenommen haben, für das Spiel insgesamt. Das hat man in der 1. Halbzeit erkennen können. Da haben wir eine starke Leistung gezeigt. Dann gab es einen Abbruch. Das will keiner von uns und das war auch der Frust, der vor unseren Fans rauskam. Und das können wir nachvollziehen und verstehen, weil es uns genauso geht. Hier macht keiner was mit Absicht. Es ist wie es ist.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TG4rWnFlVy9qTEh3R2xWUEluNTNmenUwd1ROYm4vUm5SaFM0bWtPVEpYRT0=
SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden 0:0 | Seitz mit Wiesbaden weiter ungeschlagen und „richtig happy“ mit 7 Punkten zum Einstand
Jochen Seitz, Trainer Wiesbaden: „Grundsätzlich bin ich zufrieden. Ich glaube, das war ein sehr intensives Spiel nach einer Englischen Woche. Da hat man schon gemerkt, dass die Körner bei den Mannschaften mit der Zeit des Spiels nachgelassen haben. Sonst hätten wir die ein oder andere Kontersituation besser fahren können. Das ist das, was ich meiner Mannschaft ein bisschen vorwerfen muss. Ansonsten bin ich zufrieden. Defensiv sind wir wieder stabil gestanden. Es war ein in großen Teilen ausgeglichenes Spiel. Die größte Chance hatten wir, mit dem indirekten Freistoß. Schade, dass er nicht reingeht.“
…das Fazit der englischen Woche, mit 7/9 Punkten: „Super! 7 Punkte, hätte das vorher jemand gesagt, hätten wir alle richtig happy gewesen. Insofern sind wir auch richtig happy. Damit können wir ganz gut leben.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dlBqMFJSVXphU2RrU1V6M2dRS1MwNEVVL1A3UUtmRWZrQ1pHbXo4QUl4Yz0=
Sascha Hildmann, Trainer Regensburg: „Wir hätten das Spiel sehr, sehr gerne gewonnen. Wir sind in der 1. Hälfte sehr gut reingekommen. In den ersten 20 Minuten hatten wir 1-2 Tormöglichkeiten, die du an einem guten Tag auch mal reinmachen kannst, die knapp vorbeigegangen sind. Ich muss sagen, dass Wiesbaden sehr kompakt verteidigt hat, sich kaum eine Blöße gegeben hat, immer sofort hinter den Ball gekommen ist, nach Ballverlust und auf diese Umschaltmomente gewartet hat. Wir wollten da nicht ins Messer laufen. Wir wollten da auch eine gute Kompaktheit herstellen. So haben sich zwei Mannschaften in der 2. Hälfte ein Stück weit neutralisiert. Die letzte Power nach vorne wollten wir schon entwickeln. Aber wir sind oft nicht durchgekommen, wie wir uns das gewünscht haben. Wir haben 5 Punkte aus der englischen Woche geholt. Wir hätten gerne mehr gehabt.“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aThxVWFCdGlrZU4rbE15TnQ4STJWZ21xQUFGNGtPNDZPK29Od3MzYVpDMD0=
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 7. Spieltag: Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt 1:1 | Freigang rettet dominanten Frankfurterinnen das Remis und erklärt ihre Tränen
Estrella Merino González, Leverkusener Torschützin zum 1:0: „Nach dem Spiel ist es nicht nur ein nur . Im Spiel war es ein bisschen bitter, dass wir in der 2. Halbzeit ein bisschen schlecht rausgekommen sind. Aber wenn wir vor dem Spiel gesagt hätten, wir würden 1:1 spielen, würden wir das schon mitnehmen.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SURSWjEzVkR5NHJadEthZUhXNEIxUXpoWmNuS29sOXFRK25UVGRubmRMaz0=
Leverkusen will mit dem Remis weiter am neuen Ziel Europa arbeiten. Direktor
Thomas Eichin, Direktor Lizenz Leverkusen, vor dem Spiel über die Europa-Ambitionen: „Die Zielvorgabe der letzten Jahre war, dass ich der Mannschaft gesagt habe: Lasst uns lange an diesem Platz 3 kratzen. Wenn es noch nicht reicht, ist es überhaupt nicht schlimm. Wir haben einen Entwicklungsprozess. Dieses Jahr sind wir soweit, dass wir nicht nur kratzen, sondern richtig zubeißen können. Das hängt aber von vielen Faktoren ab: Verletzungsthematik, auch heute sind wir ein bisschen gebeutelt. Das sind viele Faktoren, die im Frauenfußball eine Rolle spielen. Wenn du viele Spiele innerhalb einer Woche hast, das ist auch etwas, was sich steigert. Da musst du ein bisschen mit den Zielvorgaben aufpassen. Aber grundsätzlich sind wir mit unserem Etat auf einem Topweg, um so ein Ziel auch mal erreichen zu können.“
…über Paulina Tomasiak und Leverkusens Bestreben, solche Spielerinnen langfristig zu binden: „Das war immer unser Bestreben, die Mehreinnahmen, die Jahr für Jahr in den Frauenfußball fließen, nicht nur in Gehältern von Spielerinnen zu investieren, sondern auch in Infrastruktur, in gute Trainer, in Trainingsbedingungen. Das ist uns ganz gut gelungen. Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir Spielerinnen, bei denen wir überzeugt sind, dass sie uns mittelfristig weiterhelfen, vielleicht etwas zu holen, die auch zu verlängern und frühzeitig zu verlängern. Auch mit einer gewissen Hoffnung, mit einer gewissen Spekulation. Das geht nur, wenn du den Etat im Gehaltsbereich steigerst. Den Weg müssen wir jetzt mitgehen. Deswegen haben wir das Etat erhöht, um nicht wieder jede Spielerin zu verlieren. Carlotta Wamser (für 650.000 Euro zu Manchester City, Rekordabgang der Frauen-Bundesliga, Anm. d. Red.) ist ein anderes Thema. Das war eine Hausnummer, wo du sagen musst: Okay, wir müssen in manchen Bereichen ein bisschen kaufmännisch denken. Hätten wir sie noch hier, wäre ich noch ein bisschen euphorischer. Grundsätzlich ist die Aufgabe, unsere jungen Spielerinnen, die wir entwickeln, die gut sind, auch zu versuchen, bei uns zu halten.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RHBVaHZERlFEaVIwbERzY3pld0NPdDVXOFp5NUxQSFEwd1BJWlRsc0lvST0=
Laura Freigang, Spielerin Frankfurt: „Wenn man die Chancen, die wir in den letzten Minuten gegen uns hatten, sieht, kann ich verstehen, dass wir über ein 1:1 sprechen. Aber über das ganze Spiel hatten wir viel, viel mehr vom Spiel, haben aber auch spielerisch unsere Möglichkeiten nicht genutzt, waren zu unsauber. Wir hatten eigentlich viele Räume. Wir wissen, Leverkusen will immer hoch pressen, schnell anlaufen. Aber wenn man das schlau ausspielt, hätten wir genug Platz gehabt. Und da waren wir heute einfach nicht reif genug.“
…über ihren Tränen-Ausbruch bei der Nationalmannschaft: „Das Leben ist manchmal hart. Das Leben ist manchmal schwierig. Und das Leben ist manchmal traurig. Und dann kann man sich auch nicht mehr zusammenreißen. Ich gehe jetzt nicht in irgendwelche Details. Dazu möchte ich jetzt nichts sagen. Aber die Kulisse bei der Nationalmannschaft und auch mein Weg mit der Nationalmannschaft ist ein besonderer. Ich bin schon lange da. Irgendwie stehe ich an dem Tag vor der Menge und bin emotional geworden. Und dann ist es einfach aus mir rausgebrochen. Insofern passiert es. Ich schäme mich aber nicht dafür. Das war nicht geplant. Das ist nicht immer alles einfach.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=OGJhb3psUHlPVDBjdlhUWWFES3N6d05JSHlzZmtoL3c2MVplaFBFUkdxbz0=
Niko Arnautis, Trainer Frankfurt: „Am Ende ärgern wir uns. Klar gab es unterschiedliche Phasen. Aber ich glaube, die meisten Spielphasen waren auf unserer Seite. Wir hatten auch bessere Situationen. Ich glaube auch, dass wir den besseren Fußball gespielt haben. Wir gehen sehr unglücklich mit einem Tor in Rückstand, das du einfach verteidigen musst. Das war der einzige Torschuss von Leverkusen in der 1. Halbzeit aufs Tor. Wir hatten gute Situationen, um schon vorher den Ausgleich zu machen. Alles in allem haben wir sehr, sehr verdient den Ausgleich gemacht. Ich bin der Meinung, dass wir sogar einen Tick besser waren. Ärgerlich ist auch die ein oder andere Situation, wie der nicht gegebene Elfmeter. Das ärgert mich.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Mk1XRC82cThtTER1L294Z2pTMHlqSVZmSzZFRGMrNFY4YjR5aVZsejhtaz0=
Fußball live bei MagentaSport
Alle Spiele der 3. Liga und der Google Pixel Frauen-Bundesliga live. Die 3. Liga an jedem Spieltag zusätzlich auch in der Konferenz. Außerdem internationaler Spitzenfußball live bei Sportdigital FUSSBALL und Sportdigital1+.
3. Liga | 10. Spieltag
Sonntag, 18.10.2026
ab 13.15 Uhr: TSG Hoffenheim II – SC Verl
ab 16.15 Uhr: MSV Duisburg – Viktoria Köln
ab 19.15 Uhr: SV Meppen – TSV Havelse
3. Liga | 11. Spieltag
Freitag, 23.10.2026
ab 18.30 Uhr: Rot-Weiss Essen – Jahn Regensburg
Samstag, 24.10.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Viktoria Köln – SC Verl, Hansa Rostock – Fortuna Düsseldorf, Wehen Wiesbaden – SG Sonnenhof-Großaspach, FC Ingolstadt – MSV Duisburg, SV Meppen – Würzburger Kickers
ab 16.15 Uhr: VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen
Sonntag, 25.10.2026
ab 13.15 Uhr: TSV Havelse – 1. FC Saarbrücken
ab 16.15 Uhr: Preußen Münster – Fortuna Köln
ab 19.15 Uhr: Waldhof Mannheim – TSG Hoffenheim II
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 7. Spieltag
Sonntag, 18.10.2026
ab 13.45 Uhr: Union Berlin – 1. FC Nürnberg
ab 15.45 Uhr: Werder Bremen – TSG Hoffenheim
ab 18.15 Uhr: 1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg
Montag, 19.10.2026
ab 17.45 Uhr: FC Bayern München – VfB Stuttgart
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 8. Spieltag
Freitag, 23.10.2026
ab 18.15 Uhr: RB Leipzig – FC Bayern München
Samstag, 24.10.2026
ab 11.30 Uhr: VfL Wolfsburg – 1. FC Köln
ab 13.45 Uhr: VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt
Sonntag, 25.10.2026
ab 12.45 Uhr: TSG Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05
ab 13.45 Uhr: Werder Bremen – SC Freiburg
ab 15.45 Uhr: 1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen
ab 16.45 Uhr: Hamburger SV – Union Berlin
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