„Total irre. So ein Spiel hast du nur einmal in der Saison. Wir haben viel gelitten, waren extrem effektiv“, sagt ein „stolzer“ MSV Trainer Hirsch nach einem „erkämpften“ 4:2 im Topspiel gegen Verl. Duisburg (43 Punkte) übernimmt dank „x-Faktor“ Lex-Tyger Lobinger als zweifacher Torschütze den 2. Platz hinter Cottbus (44).
„Das Ergebnis ist scheiße“, findet Verls Trainer Tobias Strobl nach überwältigender Feld- und spielerischer Überlegenheit mit wenigstens 8 guten Tor-Chancen. Zeitweise habe er sich, so Strobl, „im falschen Film“ gewähnt. „Mir tun die Jungs ein bisschen leid, weil sie sich selbst um den Lohn gebracht haben“, so Strobl weiter. Verl bleibt mit 2 Punkten dran an den Aufstiegsplätzen.
Auch irre: Aachen führt schon 3:1 und kassiert kurz vor Abpfiff noch 2 Tore zum 3:3 gegen Essen. RWE-Held: der von Kaiserslautern ausgeliehene Dickson Abiama. „Aachen war gar nicht mehr in der Lage, die letzten 10, 15 Minuten zu spielen, sie waren reihenweise k.o.“, lobt Essens Trainer Uwe Koschinat „die Kraft und Moral“ seiner Schützlinge.
Nochmal Spektakel: 2:0-Führung hergeschenkt, Hansa verpasst den Sieg beim 2:2 in Hoffenheim – im Spiel 1 nach dem Millionen Euro schweren Abgang von Ryan Naderi nach Glasgow. „Wenn du 2:0 führst, musst du als Spitzen-Mannschaft das Spiel gewinnen. Das steht außer Frage“, moniert Rostocks Trainer Daniel Brinkmann, der ein „sehr gutes Auswärtsspiel“ und bei der Entstehung des Ausgleichs einen Schiedsrichterfehler gesehen haben will.
Rostocks Direktor Profifußball, Amir Shapourzadeh erklärte im MagentaSport-Interview, wie die Millionen für Naderi investiert werden sollen: „Wir werden nicht wilde Sau spielen und die Kohle blind in den Kader investieren. Ein Teil davon wird in den Kader gehen.“
Nachfolgend die Stimmen und Clips vom Sonntag des 23. Spieltags in der 3. Liga am Sonntag. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit dem 24. Spieltag am Freitag, wenn Viktoria Köln das weiterhin kriselnde Erzgebirge Aue empfängt. Live ab 18.30 Uhr bei MagentaSport. Am Samstag top ab 13.30 Uhr: Hansa gegen Osnabrück und Wiesbaden gegen Duisburg.
MSV Duisburg – SC Verl 4:2
Duisburg gelingt durch den späteren Doppelpacker Lex-Tyger Lobinger der Blitzstart nach eineinhalb Minuten, Verl kontert weitere eineinhalb Minuten später mit dem 1:1. Nach der 3:1-Halbzeitführung erkämpft sich der MSV den 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen. Die Gastgeber klettern mit 43 Punkten auf Platz 2, der SC Verl rutscht mit 2 Zählern weniger auf den 4. Rang ab.
Nach dem Spiel kommt Dietmar Hirsch im Duisburger Kreis kaum dazu, seine Ansprache zu halten, weil seine Spieler unbedingt sofort Tabellenplatz 2 bejubeln wollen. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=L1g4NWY0VHFYSGJHUFRlZEZUYWEwc0FPQzdtbGRyaEVPZ0l2L1ZkTHBYcz0=
Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg: „Wir sind sehr glücklich. Es war ein irres Spiel gegen die mit Abstand spielerisch beste Mannschaft. Wir waren extrem effektiv. Wir haben 4 oder 5 Mal aufs Tor geschossen und machen 4 Tore. Wir haben gelitten, wir haben verteidigt. Wir haben in der 1. Halbzeit dreimal die Grundordnung umgestellt und dann machen wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore. Es war total irre. So ein Spiel hat man nur einmal in der Saison. Mit der Führung standen wir sehr kompakt und in den Umschaltmomenten waren wir bockstark. Tyger hat wieder 2 Tore gemacht, unfassbar. Das war der X-Faktor zum Spiel. Er hat 2 Tore gemacht, ich möchte ihn aber nicht nur deshalb herausheben. Ich möchte die ganze Mannschaft loben: Es war einfach Leiden. Es ist Ergebnissport, wir haben gewonnen, fertig.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VzZXQ3JOSlg4Q2xzNG5mTUh3UUtoeHVseUpMTi8yMnB3ZGlVcmVncmtTbz0=
Duisburgs Geburtstagskind Patrick Sussek: „Ich kann es mir nicht schöner vorstellen mit 3 Punkten zu Hause und einem Tor und einer Vorlage. Wir haben alles investiert, es hat sich gelohnt. Die Mentalität ist unsere besondere Stärke. Wir verteidigen mit allem, was wir haben, und wissen, worum es geht. Wir müssen jeden Spieltag gucken, dass wir die PS auf den Platz bekommen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aEVBNk1saFo0bmlBd1NCaU5QRnBZSUg0QWhodDdjSWZHdERBN1BQUHBXYz0=
Tobias Strobl, Trainer Verl: „Einmal gibt es das Spiel und das Ergebnis. Das Ergebnis ist scheiße. Aber das Spiel: Wir kommen nicht gut rein, nach 2 Minuten kriegst du das 1:0 und dann explodiert das Stadion, du antwortest aber prompt mit dem 1:1. Irgendwann haben wir das Stadion auf unsere Seite bekommen. Dann kamen Pfiffe, dann hatten wir eine gute Dominanz mit einer Zielstrebigkeit. Nach dem 2:1 haben wir uns vor der Halbzeit nicht mehr so richtig erholt. Mir tun die Jungs ein bisschen leid, weil sie sich selbst um den Lohn gebracht haben. Duisburg hat verdient gewonnen. Wenn sie nach 95 oder 100 Minuten 4:2 gewinnen, ist es okay, das will ich nicht anzweifeln. Aber die ersten 4 Schüsse waren alle 4 Torerfolge. Da fragst du dich schon, in was für einem Film du bist. Du hattest auch die ein oder anderen Momente, machst sie aber nicht. Sie tun es – das war der Unterschied.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dnNRYkhQeVo4YmV2T3ZFUW56MW5BR044QTVGS2JTNThUelBsVmtpU24zOD0=
Alemannia Aachen – Rot-Weiss Essen 3:3
Mika Schröers führt die Alemannia mit seinen ersten zwei Toren auf dem Tivoli und einer Vorlage zunächst vermeintlich auf die Siegerstraße, ehe Essen seine wenigen Chancen in der Schlussphase gnadenlos ausnutzt und durch Doppelpacker Dickson Abiama binnen 4 Minuten von 1:3 auf 3:3 stellt. Aachen bleibt auf Platz 15 im 3. Spiel in Folge ungeschlagen, baut den Vorsprung auf die Abstiegsregion aber nur um 3 Punkte aus. RWE punktet im 8. Spiel in Serie und mischt als Fünfter weiter im Aufstiegsrennen mit.
„Das, was du bist, bleibt für immer!“ Dieser Spruch ziert das schwarz-goldene 125-Jahre-Jubiläumstrikot der Alemannia im Spiel gegen Essen, hier präsentiert von MagentaSport-Reporter Thomas Wagner. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=Q2RkdHMrTHNLc3BXc3NrNElSQ2cyaFpMRU5GYUNpdWF3ZjQvTXhJOExpWT0=
Flammende Ansprache nach den verlorenen zwei Punkten: Aachens Trainer Mersad Selimbegovic muntert seine Spieler im Kreis nach dem Spielende entschlossen auf. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=aExiUStZajVKMkNtaC8ybUJGcXlEbWNYNUF5RXBkeXcxdmN3Y01IMTZQVT0=
Mersad Selimbegovic, Trainer Aachen: „Es ist bitter, aber es geht weiter. Der Weg stimmt, die Richtung stimmt. Wir wachsen langsam, aber sicher – zusammen mit unseren Fans. In den letzten 3 Spielen war jeder Schuss Richtung Tor aus dem Nichts irgendwie drin. Das hört irgendwann auf, wenn wir so weitermachen. Wenn man die Leistung betrachtet, darf es nur einen Sieger geben. Wir müssen das cleverer verteidigen. Aber wir glauben an uns und werden das verkraften.“
Bei der Betrachtung der vermeintlichen Aachener Ballsperre, die zum Freistoß vor dem 3:3 führte, schüttelt Selimbegovic den Kopf: „Besser ist es, wenn ich nichts sage. Wie lange ist die Ballsperre gewesen? Es ist große Kunst, das so zu pfeifen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aXp6Qm9HUEhJc05BTlAzWGlmT3JnK3dYTEJuSjE2ZmxCQ3BOeFhuMFBaND0=
Mika Schröers, 2 Tore und 1 Assist für Aachen: „Es tut unfassbar weh. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute ein gutes Spiel gemacht – auch, wenn wir in den letzten 15 Minuten mehr verteidigt haben. Nach dem 3:2 gingen ein bisschen die Köpfe runter. Das darf nicht passieren. Dennoch bin ich stolz auf die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben. Das Spiel müssen wir gewinnen, auf jeden Fall. Man kann ruhig ein, zwei Tage traurig sein, aber dann müssen wir die Köpfe wieder heben.“
… über seine Auswechslung beim Stand von 3:1 in der 76. Minute: „Der hintere Oberschenkel hat ein bisschen zugemacht. Es hätte keinen Sinn ergeben, wenn ich da weitergespielt hätte. Da haben wir genug Jungs auf der Bank, die frisch sind, um vorne Druck zu machen. Deswegen habe ich gesagt: Es geht nicht weiter.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=N09qRFVWaVV2S1VLMGs1YUhISjRVcnRGWnR4RElYcTYrV01VdVNiTnhxOD0=
Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport Aachen, in der Halbzeit über das Traditionsduell gegen Essen: „Geile Kulisse! Fast 28.000 Zuschauer, es ist ein packender Kampf.“
… über Pierre Nadjombe, den Aachener Torschützen zum zwischenzeitlichen 2:1: „Da ist noch ganz, ganz viel Luft nach oben, muss man ehrlicherweise sagen. Aber er zieht sehr viele Sprints an, er läuft sehr viele Kilometer. Was ihm ein bisschen fehlt, ist das, was er gerade gezeigt hat: Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und die Ruhe, den letzten Pass spielen zu können. Aber das kriegt er auch nur, wenn er immer wieder Spielzeit bekommt. Die kriegt er bei uns, deswegen wird er besser.“
… was die Deadline-Day-Neuzugänge Gideon Jung, Jonas Oehmichen und Omar Sillah dem Kader zuführen sollen: „Zuerst mal Verfügbarkeit. Wir haben ganz viele Verletzte. Immer wieder Langzeitverletzte. Das Risiko wollten wir jetzt nicht mehr eingehen, dass wir wieder da stehen, haben einen Kader von 26 und es sind immer nur 18 spielfähig. Jetzt sind alle gesund, da haben wir natürlich ein Hauen und Stechen im Kader, aber das wollten wir auch.“
… über Winter-Neuzugang Manuel Riemann mit Bundesliga-Erfahrung: „Er ist nicht nur als Gute-Laune-Bär oder Motivator da. Er ist ein hervorragender Torwart, das hat er nachgewiesen. Er verkörpert Gewinnen wollen . Er hasst es zu verlieren und gibt den Jungs trotzdem das Gefühl, dass wir alles schaffen können. Er verkörpert nochmal eine andere Art Persönlichkeit. Das tut uns gut.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eld6c1YranpkcXVaNDJCVlduSm1VTjQyYkNlWWdsLzFlVUZhTEpTaFFaVT0=
Uwe Koschinat, Trainer Essen: „Wir müssen schon ehrlich sein: Das war eine herausragende Alemannia, mit der wir uns sehr schwergetan haben. Auf der anderen Seite hat man gesehen, wieviel Kraft und Energie diese Mannschaft hat. Mit einem Punkt nach einem solchen Spiel nach Hause zu fahren, ist etwas, was sich lange nicht angedeutet hat, aber was sehr positiv ist – für die Kraft und Moral der Mannschaft und die Breite des Kaders. Alemannia hat uns in sehr viele Duelle verwickelt, diese sehr mutig geführt und diesem Spiel sehr deutlich eine Richtung gegeben. Dann hatten wir keine gute Struktur im Spiel. Wenn du direkt ein paar Sekunden nach der Pause mit 1:3 zurückliegst, dann tut das erstmal weh. Dann ist es nicht nur eine Frage der Qualität, sondern auch der inneren Stabilität. Die haben wir im Verlauf der 2. Halbzeit zurückgewonnen. Wir haben eine sehr starke Bank. Aachen war gar nicht mehr in der Lage, die letzten 10, 15 Minuten zu spielen, sie waren reihenweise K.o. und sind mit Sicherheit komplett an ihre Grenzen gegangen. Das haben wir ein Stück weit ausgenutzt.“
… über das Debüt von Leihspieler und Doppeltorschütze Dickson Abiama: „Dass er körperlich auf einem Top-Niveau ist, versteht sich von selbst. Es hat mich ein bisschen überrascht, dass er einen sehr guten Abschluss aus der Distanz hat. Er ist mit Sicherheit ein Spieler, der uns flexibler macht. Einen geileren Einstand kannst du ja nicht haben.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=OW8yZ1p6SGN5dWhIK05JMlhPYzJuTGpVWjFFR2dvSWhzbWZUb3MwRXg0cz0=
Essens Co-Trainer Dominik Ernst in der Halbzeit: „Aachen hat uns ein bisschen wegmalocht. Wir brauchen definitiv mehr Intensität. Wir müssen einfach Zweikämpfe annehmen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TXNMeVJseUcvRGN0ellBOW02YUpKbTk3THU0Qzh0U2RramJDU0YyaGhKYz0=
Dickson Abiama, Essener Doppeltorschütze, über das Debüt nach seinem Leih-Transfer vom 1. FC Kaiserslautern: „Es ist super! Ich bin sehr froh, hier zu sein und der Mannschaft gleich mit einem Tor zu helfen. Ich bin sehr glücklich.“
… was das Unentschieden beim Lokalrivalen bedeutet: „Sehr viel. Wir müssen weiter dranbleiben. Es war wichtig, dass wir zumindest ein Unentschieden geholt haben.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cmVlVU4xVCtJSlptQU1FSTdsRGF3dXFqakNTc0tRVGM3eEhsTURvM2tZWT0=
TSG Hoffenheim II – Hansa Rostock 2:2
Hansa verpasst im ersten Spiel nach dem Rekord-Abgang von Ryan Naderi für 5,5 Millionen Euro zu den Rangers den Sieg bei der U23 der TSG Hoffenheim. Zwar sorgte Emil Holten nach einer Stunde für eine 2:0-Führung, die Deniz Zeitler in Minute 88 vom Punkt noch ausglich.
Stefan Kleineheismann, Trainer Hoffenheim: „Zunächst einmal bin ich mit der Leistung komplett einverstanden. Wir haben echt ein gutes Spiel gemacht. Wir haben richtig intensiv gegen den Ball gearbeitet. Wir haben eigentlich wenig zugelassen, bis auf die Standardsituation und in der 2. Halbzeit das Tor aus unserem Einwurf heraus. Da müssen wir erwachsener werden. Das ist auch ganz klar. Trotzdem eine tolle Moral der Mannschaft, dass wir den Punkt mitnehmen dürfen. Da haben sie sich auf jeden Fall einen Kuchen von mir verdient.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cXNoRDYzdFVxci9GTXJwcWp6d1hDeUVRTzBFZ1dHZUE1Z3E3YW9oYStabz0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock: „Schwierig. Wenn du 2:0 führst, musst du als Spitzenmannschaft das Spiel gewinnen. Das steht außer Frage. Ich finde, dass wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Wir haben eine sehr spielstarke Mannschaft gut unter Kontrolle gehabt. Außer die Chance von Eduardo in der 1. Halbzeit haben wir nichts weggelassen. Mich ärgert es trotzdem, wie wir die Gegentore bekommen. Ich kann nicht sagen, dass wir nicht alles probiert haben. Aber wir haben eben die Balleroberung nicht gehabt. Das 2:2 ist für mich persönlich schon strittig, weil aus meiner Sicht der Ball ins Aus geht. Ich glaube nicht, dass er eingreifen kann. Viktor Bergh kann den Spieler gar nicht sehen. Was mich mehr ärgert, ist, dass Flo Carstens köpft und der Ball, so wie es mir zugetragen wurde, scheinbar klar an die Hand geht. An eine Hand, die oben war und das ist ein klarer Elfmeter. Wenn das kein Elfmeter ist, weiß ich nicht mehr. So klar hätte ich es nicht vermutet. Das ist eine absolute Frechheit, das nicht zu pfeifen, weil die Hand da auch nichts zu suchen hat. Das ist ein klarer Elfmeter aus meiner Sicht, den wir in der Situation nicht bekommen. Trotzdem möchte ich, dass wir selbstkritisch bleiben.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WlBEMkl6NVdzL1NZczNYMnFLYld3WnhWQXVxUFpOakpqajBPVUMvU3cvMD0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock, vor dem Spiel zum Abgang von Ryan Naderi für angeblich 5,5 Millionen Euro nach Glasgow: „Ryan ist ein astreiner Typ, hat einen sehr sauberen Charakter. Er ist ein sehr ehrlicher Arbeiter, der dazu viele Qualitäten mitbringt. Er ist unheimlich gut am Ball, gute Grundschnelligkeit. Er ist sehr ausdauernd, ein guter Mitspieler, kann kombinieren. Er ist schon ein sehr komplettes Stürmerprofil. Ich habe das auch auf der PK gesagt. Ein Stück weit darf man als Verein auch stolz darauf sein, wenn man dazu beigetragen hat, dass ein Spieler aus der 3. Liga zu den Rangers geht, dann auch noch für so einen Preis. Grundsätzlich sehe ich das als Trainer ein bisschen egoistischer, weil ich auch am Ende von Erfolgen abhängig bin. Aber wir haben da natürlich Sphären erreicht, die für so einen Verein unglaublich was bedeuten. Da darf man sich dann auch nicht drüberstellen. Ich glaube, dass jeder, der sich damit logisch auseinandersetzt, das auch versteht.“
…wie er Naderi ersetzen will: „Wir haben heute erstmal den 1:1-Ersatz gewählt, mit Emil Holten – ein Spieler, der zum Großteil für Ryan oder für Voglsammer reingekommen ist, der, was die Torausbeute angeht, eine ähnlich gute Quote hat. Er hat in 550 Minuten 4 Tore, Ryan hat auf 1100 8 Tore. Also, das deckt sich zumindest. Das ist auch ein Punkt, wo er auch so lange auf seine Chance gewartet hat und die Chance auch kriegen muss. Deswegen freue ich mich für ihn auch.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dy9MVDhIQWRUdDdrTkR0UmhOU1VjY2s1blFFMnB3Mm9jZjk0VnFxVnkyTT0=
Florian Carstens, Rostocker Torschütze zum 0:1: „Bis zur 70. Minute war das ein sehr guter Auftritt von uns. Dann wurden wir zu passiv. Das müssen wir hinten klarer verteidigen. Der Elfmeter (zum 2:2), das ist wahrscheinlich ein Kann-Elfmeter. Mein Elfmeter, das war ein klarer Elfmeter, klares Handspiel. Muss man geben.“
…über die Ansage vom Rostocker Capo: „Das waren eher warme Worte, dass wir eine Reaktion gezeigt haben, Gas gegeben haben, ein bisschen unglücklich das Unentschieden und dass wir weitermachen sollen. Mit den Fans im Rücken holen wir die 3 Punkte zuhause.“
…über sein Tor: „Wahrscheinlich müssen wir uns nach dem Interview was Neues überlegen (ein Zeichen für die Eckballvariante). Aber der Ball von Schusti ist perfekt gespielt. Von daher muss ich nur noch den Schädel reinhalten, leicht verlängern. Das ist super schwer zu verteidigen. Der Torwart hat auch keine Chance, rauszukommen. Perfekt.“
…über Emil Holten: „Er ist auch super wichtig für uns. Man hat auch vorher bei den Kurzeinsätzen gesehen, dass er immer für uns auf dem Platz sofort da ist. Jetzt belohnt er sich mit dem Tor. Hervorheben muss man auch die Vorlage. Super Lauf in die Tiefe, super Ball in die Mitte. Das ist ein Traumtor.“
…über die Konkurrenz: „Da schaut man immer hin. Auch gestern nach dem Training lief sofort Magenta in der Kabine. Bald geht s in die heiße Phase. Da wollen wir oben dabei sein. Da schaut man natürlich auch auf die Konkurrenz.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MHptd3BwMUxUMkVhS01QcGtCRmtOdGFQWGtyeU9CSkEzZStpZndRcGg0dz0=
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball Rostock, über den Transfer von Ryan Naderi: „Was ich sagen kann, ist, dass er der Rekordtransfer der Vereinsgeschichte ist.“
…darüber, wie der Kontakt mit den Rangers zustandegekommen ist: „Der Verein hat uns irgendwann direkt kontaktiert, Anfang Januar. Seitdem waren wir mit Glasgow im Austausch, auf der Sportdirektor-Ebene. Dann hat sich das bis zum letzten Transfertag hingezogen. Vier Minuten vor Transferschluss ging der Deal über die Bühne. Das waren auf jeden Fall aufregende Tage. Das waren nicht nur die Glasgow Rangers. Einige Vereine standen auch öffentlich, halb Europa hat sich in dem Thema gemeldet.“
…ob Transfers wie der von Ryan Naderi der neue Rostocker Weg sind: „Dagegen würden wir uns nicht wehren.“
…wie das Geld weiterinvestiert wird: „Wir werden nicht wilde Sau spielen und die Kohle blind in den Kader investieren. Ein Teil davon wird in den Kader gehen. Wir wollen schauen, dass wir Infrastrukturthemen voranbringen. Wir haben sicherlich noch einige Verbindlichkeiten, die wir abbauen wollen, damit der Verein irgendwann schuldenfrei ist.“
…ob die 3. Liga ein interessanterer Markt wird: „Ja, absolut. Das ist nicht nur auf nationaler Ebene so. Das wird auch international wahrgenommen. Die Leistungsdichte ist enger beieinander, von der 3. Liga bis zur Bundesliga. Wenn ich den Transfer von Ebnoutalib in die Bundesliga sehe und gleich gegen Dortmund getroffen hat. Genauso Said El Mala, (Sidny Lopes) Cabral, die über Köln, beziehungsweise Portugal ihre Wege gegangen sind. Von daher glaube ich, wird das international wahrgenommen. Das ist nicht nur unsere Arbeit, auch die Arbeit der anderen Vereine, die einen tollen Job machen und in der Zukunft von den Dingen profitieren.“
…ob Rostock mit Naderi nicht den Aufstieg verkauft hat: „Wir haben uns sehr viele Gedanken darüber gemacht. Das war eine sehr schwere Entscheidung. Bei den Summen, die kolportiert werden, da Nein zu sagen, dem Spieler gegenüber. Es kann keiner garantieren, dass wir mit dem Spieler aufsteigen. Es kann keiner garantieren, dass der Junge verletzungsfrei bleibt, ob du im Sommer nochmal so ein Angebot hast. Von daher glaube ich, sind wir mit der Situation sehr verantwortungsvoll umgegangen als Gesamtverein und das wird auch künftig, wenn wir junge, interessante, spannende Spieler zu Hansa holen wollen, ein Argument sein.“
…zu Rostocks Verbindlichkeiten: „Wenn man Verbindlichkeiten hat, von vor 12 Jahren. Das darf man auch nicht vergessen, da stand der Verein kurz vor der Insolvenz. Rolf Elgeti hat den Verein gerettet. Aus dieser Zeit sind noch einige Verbindlichkeiten. Da wollen wir schauen, dass wir unsere Verbindlichkeiten irgendwann abbauen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QXhPT1Z3OCtqbGxOUmFVNWJob1h5NUhGd1E4YTlUUUtwYTFwRVVnTFFGUT0=
Fußball live bei MagentaSport
3. Liga – 24.Spieltag
Freitag, 13.02.2026
Ab 18.45 Uhr: Viktoria Köln – Erzgebirge Aue
Samstag, 14.02.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken – VfB Stuttgart II, Hansa Rostock – VfL Osnabrück, SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg, TSV Havelse – TSV 1860 München, SC Verl – TSG Hoffenheim
ab 16.15 Uhr: Rot-Weiß Essen – SSV Jahn Regensburg
Sonntag, 15.02.2026
ab 13.15 Uhr: Energie Cottbus – SV Waldhof Mannheim
ab 16.15 Uhr: SSV Ulm 1846 Fußball – Alemannia Aachen
ab 19.15 Uhr: 1. FC Schweinfurt 05 – FC Ingolstadt 04
Google-Pixel Frauen-Bundesliga – 18. Spieltag
Freitag, 13.02.2026
ab 18.00 Uhr: Bayer Leverkusen – 1. FC Köln
Samstag, 14.02.2026
ab 11.45 Uhr: SC Freiburg – 1. FC Union Berlin
ab 13.45 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Nürnberg
Sonntag, 15.02.2026
ab 13.45 Uhr: VfL Wolfsburg – SGS Essen
ab 15.45 Uhr: Carl Zeiss Jena – Eintracht Frankfurt
ab 18.15 Uhr: TSG Hoffenheim – Hamburger SV
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