Wie reformfähig ist Deutschland? ARD-Reportagen mit Jessy Wellmer und Caren Miosga beleuchten Reformbedarf bei Beamten und in der Pflege – 19. und 26. Oktober im Ersten

Wie reformfähig ist Deutschland? ARD-Reportagen mit Jessy Wellmer und Caren Miosga beleuchten Reformbedarf bei Beamten und in der Pflege – 19. und 26. Oktober im Ersten

Wie zeitgemäß sind die Privilegien von Beamten? Wer kümmert sich um die Menschen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen – oft bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit? Zwei Fragen, zwei gesellschaftliche Herausforderungen, eine gemeinsame Klammer: Wie reformfähig ist Deutschland, gerade in Zeiten knapper Kassen?

In der zweiteiligen Reportagereihe „Wie reformfähig ist Deutschland?“ gehen die ARD-Moderatorinnen Jessy Wellmer und Caren Miosga diesen Fragen nach. In „Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?“ nimmt Jessy Wellmer den Staatsdienst und seine Privilegien unter die Lupe. Caren Miosga richtet in „Und wer fragt nach mir? – Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung“ den Blick auf knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland, die ihre Familienmitglieder zu Hause pflegen – und auf die Frage, wie viel sie dabei selbst leisten können und müssen.

Mehr zu den Sendungen:

Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?
am Montag, 19. Oktober um 20:15 Uhr im Ersten und ab 16. Oktober, 18 Uhr in der ARD Mediathek
Ein Film von Jessy Wellmer und Dominic Egizzi
Es wird wieder heftig diskutiert über das Beamtentum in Deutschland: Vor dem Hintergrund der großen Reformen der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung und den damit verbundenen sozialen Einschnitten stellen sich viele Menschen die Frage: Sind die Privilegien, die Staatsdiener genießen, noch zeitgemäß? Ist es gerecht, dass Beamte von der Sozialversicherungspflicht befreit sind, dass ihr prozentuales Pensionsniveau deutlich über dem der Rente bei Angestellten liegt und sie in der Regel privat krankenversichert sind? Wie reformfähig ist das Land, wenn es um das Beamtentum geht? Diesen Fragen geht Jessy Wellmer in ihrer neuen Reportage nach. „Ohne Beamte würden Teile unseres Staates nicht funktionieren. Unser Anspruch ist es, einmal ganz sachlich zu schauen, in welchen Bereichen wir noch Beamte brauchen und welche Privilegien noch gerechtfertigt sind“, so Jessy Wellmer.
Ergänzt wird die Reportage mit einer exklusiven infratest-dimap-Umfrage: Wie blicken die Deutschen auf die Beamten? Und wie notwendig erachten sie Reformen?
Redaktion: Ben Bolz (NDR), Ute Beutler (rbb)

Und wer fragt nach mir? – Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung
am Montag, 26. Oktober 2026 um 20:15 Uhr im Ersten und ab 23. Oktober in der ARD Mediathek
Ein Film von Caren Miosga und Falko Korth
Es ist eine riesige Gruppe: Bis zu zehn Millionen Menschen pflegen in Deutschland ihre Angehörigen zu Hause. Hinter dieser Zahl stehen persönliche Schicksale, die der Pflegebedürftigen selbst, aber auch die der Familien, die die Pflege leisten und für eine würdevolle Betreuung kämpfen. Caren Miosga hat sich für die Dokumentation auf den Weg gemacht, diese Menschen zu treffen. Wie groß ihre Belastung wirklich ist, mit welchen Herausforderungen pflegende Angehörige täglich zu kämpfen haben und wie sie auf die Zukunft der Pflege blicken, das zeigt die Reportage mit eindringlichen Begegnungen und Einblicken in ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels dringlicher ist denn je.
Caren Miosga ist auch aus eigener Erfahrung mit dem Thema vertraut: Als ihre Mutter pflegebedürftiger wird und ihr Vater mit der Pflege seiner Frau zunehmend an seine Grenzen gerät, müssen sie und ihre Geschwister sich plötzlich ganz neuen Fragen stellen. Was ist das Beste für unsere Eltern? Was kommt auf uns zu? Welche Entscheidungen sind zu treffen? „Deshalb ist dieses Thema für mich nicht irgendeines, sondern ein ganz persönliches“, sagt Caren Miosga. „Viele der Fragen und Probleme, die in diesem Film zur Sprache kommen, kenne ich von zu Hause.“
Redaktion: Kathrin Becker (NDR), Astrid Harms (BR)

Pressekontakt:

Dr. Lars Jacob, ARD-Programmdirektion, Kommunikation/PR,
Tel.: 089/558944-898, E-Mail: lars.jacob@ard.de

Amelie Schwenke-Rolfs, Presse und Kommunikation NDR,
Unternehmenskommunikation,
Tel.: 040 4156 2309, E-Mail: a.schwenke-rolfs@ndr.de

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