Ob peinliche Partyfotos bei Facebook, impulsiv verfasste Google-Rezensionen oder verborgene Leidenschaften: Das Netz vergisst kaum etwas und birgt unzählige private Details, die eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gehören – erst recht nicht in die Hände von Jan Böhmermann und seinem Team. Genau diese im Netz hinterlassenen Spuren des Studiopublikums rücken in „Lass dich überwachen!“ am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 20.15 Uhr im ZDF jedoch ins Scheinwerferlicht. Ab 18.00 Uhr ist die neue Ausgabe auch im ZDF-Streaming verfügbar.
Im Mittelpunkt stehen einmal mehr die ahnungslosen Zuschauerinnen und Zuschauer im Studio Ehrenfeld, die eigentlich zu einer regulären Ausgabe des „ZDF Magazin Royale“ kommen wollten. Monatelang hat sich das Team von „Lass dich überwachen!“ durch deren längst vergessene Social-Media-Profile, Kommentarspalten und alte Zeitungsartikel geklickt und daraus eine Show zusammengestellt, in der hinter jedem Fundstück eine Überraschung lauert.
Vom Zuschauer zum Kandidaten bei ZDF-Show „Lass dich überwachen“
In dieser Ausgabe von „Lass dich überwachen!“ erlebt Daniel als leidenschaftlicher Wrestling-Fan und Indie-Kommentator das Match seines Lebens: Nachdem ihm beim Verkauf seiner Küche einst der geliebte Gameboy geklaut wurde, bekommt er nun seine Chance auf Revanche. Während sein hünenhaftes Wrestling-Alter-Ego „Mayor of Painsville“ für ihn in den Ring steigt, kommentiert Daniel gemeinsam mit Jeannine Michaelsen das allererste Wrestling-Match im ZDF.
Aus Protest gegen das spärliche Metal-Angebot rief der 17-jährige Tobias aus Kassel im Jahr 2010 einen Sitzstreik auf der Tanzfläche seiner Stammdisco auf. Der Protest trug Früchte: Nach Verhandlungen mit dem Betreiber wurde der „Metal-Donnerstag“ ins Leben gerufen. Um dieses Heldenstück gebührend zu feiern, verwandelt „Lass dich überwachen!“ das Ereignis in einen hochkarätig besetzten Film – unter anderem mit Jonas Nay als Tobias, Kai Wiesinger in der Rolle des Bürgermeisters, Anna Thalbach als seine Mutter sowie Metal-Ikone Doro Pesch.
Der Fernsehklassiker „Am laufenden Band“ und ein Sport-Highlight
Auf Mayas öffentlicher Etsy-Wunschliste sammeln sich allerlei bizarre Dinge, die das „Lass dich überwachen!“-Team für sie besorgt hat. In einer Neuauflage des Fernsehklassikers „Am laufenden Band“ sausen die Produkte an ihr vorüber. Die verrückten Gegenstände die sie im Gedächtnis behält, nimmt sie mit nach Hause.
Laura und Christoph tracken jede ihrer Laufrunden akribisch in der Lauf-App Strava. Inszeniert als gewaltiges Sport-Highlight und moderiert von Katrin Müller-Hohenstein, wird auf die Probe gestellt, wie gut ihr Schrittmaß ganz ohne digitale Hilfsmittel funktioniert: Mit einem Startkapital von 5.000 Euro muss das Duo eine Strecke von exakt 95,26 Metern im Dauerlauf absolvieren. Die Crux dabei: Jeder Zentimeter Abweichung kostet unerbittlich zwei Euro der Gewinnsumme. Mit wie viel Geld gehen die beiden am Ende nach Hause?
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