AI NATION, hauptsächlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über das exist-Programm finanziert, ist aus den KI-Modellregionen Berlin und München entstanden, hat bereits fast 300 KI-Teams gefördert und unterstützt heute KI-Startups aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit hessian.AI kommt nun die KI-Modellregion Hessen hinzu: hessian.AI bringt seine KI-Recheninfrastruktur, den End-to-End-Support für KI-Anwendungen, seine datengetriebene AI Startup Landscape Hessen, sein Startup-Netzwerk und seine Erfahrungen als KI-Modellregion in die Partnerschaft ein und wird sich künftig an der strategischen Weiterentwicklung von AI NATION beteiligen.
„Wir sehen, dass die Nachfrage nach unseren Programmangeboten längst nicht mehr nur aus Berlin und München kommt. Die strategische Partnerschaft mit hessian.AI erhöht unsere Präsenz in einer der gründungsstärksten Regionen Deutschlands“, sagt Dr. Tina Klüwer, Executive Director AI NATION. „Gleichzeitig gewinnen wir einen Partner, der als KI-Modellregion Erfahrungen aus fünf Jahren KI-Startup-Förderung einbringt und über eine eigene KI-Recheninfrastruktur verfügt. Dies ist für die gemeinsame Weiterentwicklung von AI NATION sehr wertvoll“, so Klüwer weiter.
Konkrete Leistungen für ausgewählte KI-Gründungen
Durch die Partnerschaft werden Angebote stärker miteinander verzahnt: Teams, die bei hessian.AI zeitgleich zum laufenden AI NATION Herbst-Batch 2026 gefördert werden, erhalten Zugang zu den Ressourcen, Workshops und Partnerprogrammen von AI NATION sowie zum Experten-, Investoren- und Industrienetzwerk von AI NATION. Im Gegenzug erhält AI NATION über hessian.AI Nominierungen wissenschaftsnaher und innovativer KI-Startups aus Hessen.
Als zentrale Leistung bringt hessian.AI seine Recheninfrastruktur in die Partnerschaft ein. Mit fortytwo und fortythree verfügt hessian.AI über eigene leistungsfähige GPU-Infrastruktur für Training und Inferenz von KI-Modellen. Über das hessian.AI Service Center bestehen zudem Erfahrungen darin, diese Ressourcen für Forschung, Transfer, Startups und Unternehmen zugänglich zu machen.
Hinzu kommt die Beteiligung von hessian.AI an der JUPITER AI Factory (JAIF). Rund um den europäischen Exascale-Supercomputer JUPITER entsteht eine weitere Infrastruktur, die Unternehmen und Forschung Zugang zu europäischen Hochleistungsrechenkapazitäten für KI ermöglichen soll. Eng verbunden ist hessian.AI zudem mit dem Exzellenzcluster „Reasonable Artificial Intelligence“ (RAI) unter Federführung der Technischen Universität Darmstadt. Die enge institutionelle und personelle Verzahnung sichert die Anbindung an die KI-Spitzenforschung am Standort.
„Wenn wir wollen, dass aus deutscher Spitzenforschung international erfolgreiche KI-Unternehmen entstehen, müssen wir heute über mehr als Gründungsstipendien und Accelerator-Programme sprechen“, sagt Carlina Bennison, die AI Startup Rising gemeinsam mit Tobias Kehl leitet. Kehl ergänzt: „Compute wird für KI-Startups zunehmend zu einer strategischen Ressource. Entscheidend wird sein, Gründungsteams Zugang zu leistungsfähiger Recheninfrastruktur zu ermöglichen, ohne dass sie dafür frühzeitig in außereuropäische Abhängigkeiten geraten.“
Kooperationen mit weiteren Regionen folgen in den kommenden Wochen. Dabei sollen regionale Schwerpunkte erhalten bleiben, während Angebote, Netzwerke und Infrastruktur überregional leichter zugänglich werden. Ziel ist es, deutsche KI-Startups nicht nur als Teil einzelner Ökosysteme, sondern als Teil einer vernetzten, international sichtbaren KI-Nation wahrzunehmen.
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