PENNY DEL komplett live bei MagentaSport: „Ich war sehr hart zu mir selbst“ Mo Müller im Podcast über den anstehenden Rekord, den schlauen Kumpel Noebels und den „ein bisschen misslungenen“ DEL-Start

PENNY DEL komplett live bei MagentaSport: „Ich war sehr hart zu mir selbst“ Mo Müller im Podcast über den anstehenden Rekord, den schlauen Kumpel Noebels und den „ein bisschen misslungenen“ DEL-Start

Moritz Müller ist regelmäßiger MagentaSport-Experte im wöchentlichen Podcast „Die Eishockey Show“. Der 39jährige ist vor allem aber auch: angehender Rekordspieler in der PENNY DEL (aktuell 1187 Partien), hungrig auf die Heim-WM, Kapitän der Titel-ambitionierten Kölner Haie, die in der Champions League tadellos und in der DEL, so Müller, „ein bisschen misslungen“ mit 6 Punkten aus 4 Partien gestartet sind. In der neuen Ausgabe des MagentaSport-Podcasts spricht Moritz Müller über all diese Themen – sehr persönlich.

Noch 13 Partien, dann hat er den ewigen Rekord von Mirko Lüdemann eingestellt. Bei 1200 Spielen muss ich rückblickend schon fragen: Wie bin ich dahin gekommen“, sagt Müller, der einräumt: „Es gibt immer den Moment, in dem es unbequem wird und man sagen könnte: Es reicht. Oder vielleicht gibt auch der Körper einen Grund. Das hatte ich nie. Ich war sehr hart zu mir selbst.“

Vor dem nächsten Haie-Kracher gegen EHC RB München (Freitag, ab 19 Uhr in der Konferenz, ab 19.15 Uhr als Einzelspiel abrufbar) sieht auch Müller in der DEL noch Verbesserungsbedarf: „Es gibt Bereiche in unserem Spiel, mit denen wir derzeit nicht einverstanden sind und bei denen wir sagen: Das entspricht nicht unserem eigenen Anspruch.“

Neuzugang Marcel Noebels funktioniert schon 1a. „Noebi hat einen unglaublich hohen Hockey-IQ. Er weiß, wohin er sich bewegen muss und wo er eine Sekunde mehr Zeit hat. Er spielt die Pässe immer genau zum richtigen Zeitpunkt und sehr präzise. Ich würde sagen, er ist einer der besten Passspieler“, lobt Müller seinen langjährigen Kumpel Noebels.

Das Kapitel „Nationalmannschaft“ hat Mo Müller in der Saison vor der Heim-WM (ab 13. Mai 2027 live bei MagentaTV und MagentaSport) noch nicht abgeschlossen. „Wenn man meine Dienste in Anspruch nehmen möchte, fühle ich mich fit und finde, dass ich einen ordentlichen Job mache – dann stehe ich gerne zur Verfügung.“

Nachfolgend Passagen aus der neuen Podcast-Folge der „Eishockey-Show“ mit Sascha Bandermann und Moritz Müller – Quelle MagentaSport. Der Podcast mit Sascha Bandermann und den wechselnden Experten Rick Goldmann, Basti Schwele und eben Moritz Müller wird wöchentlich montags aufgezeichnet und ist am späten Nachmittag abrufbar – überall da, wo es gute Podcasts gibt. Der Start in den 5. Spieltag der PENNY DEL erfolgt am Donnerstag mit Mannheim gegen Iserlohn ab 19 Uhr, die Konferenz am Freitag zeigt die 6 weiteren Partien ab 19 Uhr.

Moritz Müller von den Kölner Haien war in einer Art Doppelrolle in der 3. Folge von „Die Eishockey Show“ zu Gast: MagentaSport-Experte UND aktiver Haie-Spieler. Die wichtigsten Passagen aus dem Podcast der auch über diesen Link zu sehen und hören ist: https://dieeishockeyshow.podigee.io/182-don-t-mess-with-your-ex-mit-moritz-muller

Moritz Müller über…

…seinen bevorstehenden DEL-Rekord: „Die Zahl wird sehr oft von außen an mich herangetragen. Dann fange ich wieder an, darüber nachzudenken. Wenn ich gesund bleibe, dann ist es etwas, was kommen wird – ob im November, Ende November oder Anfang Dezember. Ich habe letztes Jahr gesagt: Wenn ich weiterspiele, dann ist die Motivation nicht, diesen Rekord einzustellen. Das ist etwas, das jetzt einfach kommt. Die vergangenen zwei Jahre bei den Haien haben mir großen Spaß gemacht. Wir haben hier eine tolle Truppe und eine tolle Entwicklung in Köln. Das war die Motivation, hier weiterzuspielen. Bei 1.200 Spielen muss ich rückblickend schon fragen: Wie bin ich dahin gekommen? Natürlich muss ich dankbar sein, dass ich von größeren Verletzungen verschont geblieben bin beziehungsweise nach Verletzungen weiterspielen konnte, ohne große Beeinträchtigungen. Aber jeder, der eine solche Zahl oder überhaupt die Region um 1.000 Spiele erreicht, muss viel für seinen Sport opfern. Man muss viel hintenanstellen, um den Körper in diesem Alter noch auf diesem Niveau halten zu können. Es gibt immer den Moment, in dem es unbequem wird und man sagen könnte: Es reicht. Oder vielleicht gibt auch der Körper einen Grund. Das hatte ich nie. Ich war sehr hart zu mir selbst.“

…eine mögliche Rückkehr ins Nationalteam und die Heim-EM: „Natürlich wollen alle dabei sein. Gleichzeitig versucht man, sich jetzt auf seinen Standort zu konzentrieren, und sagt sich: Wenn ich meine Leistung bringe, ist das die logische Konsequenz. Letztes Jahr hätte ich die WM spielen können. Jetzt gibt es einen neuen Bundestrainer, mit dem ich so noch nicht gesprochen habe. Deswegen weiß ich nicht genau, wo die Reise hingeht. Ich habe bewusst gesagt: Ich trete nicht aus der Nationalmannschaft zurück. Wenn man meine Dienste in Anspruch nehmen möchte, fühle ich mich fit und finde, dass ich einen ordentlichen Job mache. Dann stehe ich gerne zur Verfügung.“

… sein Karriereende: „Ich habe die Tür selbst geöffnet, indem ich immer gesagt habe: Es kann gut sein, dass es mein letztes Jahr ist. Ich glaube, ich habe auch selbst immer darauf gewartet, dass mir ein Reifen abfällt und ich einfach sage: Ich komme nicht mehr mit. Dieser Moment ist sportlich noch nicht eingetreten. Und die Entwicklung in Köln macht extrem viel Spaß. Es gab auch einige Jahre in Köln, da bin ich ehrlich, die nicht so großen Spaß gemacht haben. Das ist jetzt anders. Es ist natürlich wahrscheinlicher, dass es meine letzte Saison ist, als dass ich noch ein Jahr spiele. Aber ich möchte nichts ausschließen.“

…den Saisonstart der Kölner Haie: „Wir hatten einen tollen Start in die Champions Hockey League. Dann hatten wir den Saisonauftakt in Köln gegen Wolfsburg. Ich glaube, da hatten wir uns viel vorgenommen. Wir wollten genauso weitermachen. Es hat dann zum ersten Mal nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten. Und dann sind wir unseren eigenen Erwartungen ein bisschen hinterhergelaufen. Aber wir wollen natürlich besser werden. Es gibt Bereiche in unserem Spiel, mit denen wir derzeit nicht einverstanden sind und bei denen wir sagen: Das entspricht nicht unserem eigenen Anspruch.“

Was Marcel Noebels als Spieler und Mitspieler auszeichnet: „Sehr angenehm, er sitzt direkt neben mir. Wir kennen uns schon lange aus der Nationalmannschaft. Ich habe dort viel mit Noebi zusammengespielt. Aber wenn man ihn tagtäglich im Training erlebt, versteht man vielleicht noch besser, was ihn so gut macht. Ich würde sagen, Noebi hat einen unglaublich hohen Hockey-IQ. Er weiß, wohin er sich bewegen muss und wo er eine Sekunde mehr Zeit hat. Er spielt die Pässe immer genau zum richtigen Zeitpunkt und sehr präzise. Ich würde sagen, er ist einer der besten Passspieler. Er ist einfach sehr, sehr schlau. Er ist ja niemand – das habe ich ihm gesagt, und das wollte er gar nicht so hören – der dich mit Schnelligkeit oder Kraft dominiert. Da hat er gesagt: Wie findest du, ich bin langsam? Das denke ich gar nicht. Aber er überläuft die Leute nicht. Er ist einfach schlauer darin, wie er sich positioniert und wohin er die Pucks spielt.“

…den Saisonstart von DEL-Rückkehrer Krefeld: „Ich staune, muss ich sagen. Krefeld war für mich vor dem Saisonstart vielleicht ein Fragezeichen. Ich wusste nicht genau, wo die Reise hingeht. Bisher haben sie das sehr gut gemacht. Aber ich glaube, gerade mental ist das für Krefeld eine Aufgabe: Jetzt am Anfang ist die Euphorie über die Rückkehr in die erste Liga groß. Bei den ersten Heimspielen wird die Mannschaft auch vom Publikum getragen, aber es werden mit Sicherheit irgendwann Dämpfer kommen.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | 5. Spieltag

Donnerstag, 01.10.2026

ab 19.15 Uhr: Adler Mannheim – Iserlohn Roosters

Freitag, 02.10.2026

ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.15 Uhr im Einzelspiel: Kölner Haie – EHC Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings, Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt, Straubing Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven, Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin, Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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